Marathon in Neu Delhi für die Sicherheit von Frauen
alle VideosKultur-Redakteurin Katharina Wantoch schmachtete Bruce Boxleitner in "Agentin mit Herz" an
Die US-Serie "Agentin mit Herz" war ja per se schon aufregend für eine damals 12-Jährige. Amanda King, eine ganz normale Hausfrau und Mutter, wird als Geheimdienst-Mitarbeiterin angeworben und erlebt tolle Abenteuer. Was das Ganze für mich noch ein bisschen aufregender machte, war der Agent an ihrer Seite: Lee Statson, gespielt von dem smarten Bruce Boxleitner. Sein Agenten-Tarnname war "Scarecrow", zu Deutsch Vogelscheuche. Wäre ich damals ein Vogel gewesen (nein, ich bin auch heute keiner), ich wäre nicht geflohen, sondern hätte mich direkt auf ihm niedergelassen. Mein Bruder flog damals übrigens auf Hauptdarstellerin Kate Jackson. Am Ende sind wir beide leer ausgegangen: In der letzten Staffel heiraten Lee und Amanda.
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Oh, was für eine Überraschung: Aus meinem hübschen 80er-Jahre-Bruce ist eine Art Bill Clinton geworden. Der heute 62-Jährige Schauspieler scheint auch ähnlich umtriebig zu sein wie Amerikas Ex-Präsident. Kaum ein Jahr, das in Boxleitners Filmografie nicht besetzt ist. Meinen Herzschlag kann der Bruce von heute nicht mehr beschleunigen, aber ganz sympathisch sieht er immer noch aus - und das ist ja auch was wert.
Online-Redaktionsleiterin Inga Leister hatte Herzklopfen wegen David Hasselhoff
Mit neun kann man sich sogar in David Hasselhoff verlieben. Sein Auftritt an der Berliner Mauer hat mich schlaflos verrückt gemacht. Wahrscheinlich fand ich das Lied schön? Eventuell Davids blaue Augen?
Ganz bestimmt imponiert hat mir die polit-kulturelle Geste. Der Mauerfall an sich hatte mich nämlich arg beeindruckt. Ich fühlte mich als wahnsinniges und politisch interessiertes Kind verpflichtet, lyrisch etwas zur Lage der Nation beizutragen. Kostprobe? "Die Menschen klettern munter/ An der Mauer runter." Dagegen ist selbst "Looking for freedom" nicht peinlich.
("Wind of change" fand ich natürlich auch super, aber die Scorpions konnte ich selbst mit neun nicht anhimmeln.)
Irgendwann begab es sich beim Fernsehen, dass irgendein Volksmusikanten-Stadel auf dem Bildschirm hängenblieb. Die Faszination des Grusels ließ meinen Finger auf der Fernbedienung erstarren: David Hasselhoff und Andy Borg – "Sehen wir nicht aus wie Brüder?" – performten "I’ve been looking for freedom". Den Respekt vor Herrn Hasselhoff hatte ich schon wegen seines Alkoholismus verloren. Aber seit diesem Musik-Moment habe ich auch noch Angst vor ihm.
Zeitgeschehen-Ressortleiterin Nikola Haaks mochte WHAM!
Ich sehe es noch vor mir: Ein komplett weißes Cover mit regenbogenfarbenem Rand. Das WHAM!-Doppelalbum. Und meine Schulfreundin Beatrice (Karottenjeans, rosa Pumps), die hemmungslos für Andrew Ridgeley schwärmte – was ich nie verstand. Der sah aus wie ein Konfirmand und hatte Glubschaugen. George dagegen: Schon so´n bisschen Randale im Blick, Popperfrisur, volle Lippen, kerniger Typ.
Ich muss gestehen, mittlerweile hat es sich umgekehrt. Andrew macht als knackiger Fünfziger richtig was her, während Michael seinen Charme irgendwie verloren hat.
Zeitgeschehen-Redakteurin Stefanie Hentschel stand völlig auf John James aus dem "Denver Clan"
Was meinen Männergeschmack angeht, hat sich bei mir nicht so viel geändert, seit ich zehn bin. Ich mochte und mag: nette Männer. Keine Arschlöcher, keine Schweiger. Geprägt hat diese Vorliebe Jeff Colby, der wahnsinnig freundliche, wohlerzogene Schwiegersohn von Blake Carrington im Denver-Clan, verheiratet mit seiner schwungvollen Föhnfrisur und Blakes kapriziöser Tochter Fallon (Pamela Sue Martin), für die er zu gut war. Als "Der Denver-Clan" 1983 in Deutschland anlief, war ich noch nicht mal zehn, aber ich wusste: So einen will ich haben, wenn ich groß bin. Streng genommen liebte ich also eine ausgedachte Figur mit dem Gesicht und Körper von John James, der den Jeff darstellte. Die Wand über meinem Bett war vollgeklebt mit jedem Pfitzel John James, den der Programmteil des "Gong" hergab, und abends kraulte ich mein Kissen und stellte mir vor, dass sich meine vorpubertäre Hand durch John James’ Brusthaar pflügte (vielleicht war ich da schon ein bisschen älter, "Denver" lief ja sechs Jahre lang). Ich war mir sicher, nie wieder so lieben zu können.
John James Anderson ist mittlerweile 56 Jahre alt, und hmm: stimmig gealtert. Ein bisschen weicher, ein bisschen faltiger, ein bisschen grauer, aber durchaus noch zu erkennen (hier mit Emma Sams, die im "Denver Clan" die Rolle der Fallon übernommen hatte, nachdem Pamela Sue Martin ausgestiegen war). Bis heute ist er mit Denise Coward verheiratet, die im wahren Leben schon gegen Ende der "Denver"-Zeit seine Freundin war, und hat mit ihr zwei Kinder. Er ist dem Soap-Genre treu geblieben, zuletzt spielte er in der Show "As the World turns" einen dementen Mann. Würde ich ihm heute begegnen, würde ich mich vermutlich nicht in ihn verlieben. Aber ich könnte mir vorstellen, dass wir immer noch glücklich zusammenleben würden, wenn ich damals schon alt genug für eine legale Verbindung gewesen wäre.
Liebe-Redakteurin Bianka Echtermeyer liebte Kai Böcking aus "Formel Eins"
Wir Teenies der 80er Jahre kannten weder MTV noch das Internet. Deswegen haben wir "Formel Eins" in der ARD geschaut. Und das prähistorische Vorbild eines VJs in meiner Zeit war Kai Böcking. Zugegeben, der war damals bereits nicht massentauglich. Meine Freundinnen fanden den öde und langweilig, aber ich habe sein gutes Herz gesehen und ihm meines geschenkt. Nicht, dass er es gewollt hätte.
Das mit dem "langweilig sein" kann man aber auch übertreiben. Ist er jetzt etwa Sprecher der FDP? Oh no. In der ZDF-Sendung "Risiko" (bei der ein guter Freund übrigens 15.000 Mark abgeräumt hat) habe ich noch zu ihm gehalten. Auch später, als er unbedingt zu tv.gusto als Moderator gehen musste. Aber jetzt ist Schluss. Die randlose Brille ist zu viel - trotz des guten Herzens.
Figur-Redakteurin Monika Herbst mochte Morten Harket von aha
Ich war verliebt in diesen Mann und seine Stimme. Stundenlang sperrte ich mich in meinem Zimmer ein, um allein mit Morten Harket zu sein. Ich saß vor seinem Bravo-Starschnitt und hörte Take on me auf Kassette. Der Höhepunkt meiner Morten-Manie - und meines Teenie-Alltags - war das Live-Konzert in München. Danach hatte ich tagelang schlimme Herzschmerzen und Herzklopfen, sobald ich ein Lied von ihm hörte.
Morten Harket ist jetzt 53 Jahre alt, hat fünf Kinder von drei verschiedenen Frauen und sagt Sätze wie "Dinkel gibt mir Power" oder "Mein Körper ist mein Tempel". Beim Hören seiner neu ausgekoppelten Single I'm the one kann ich ein Gähnen nicht unterdrücken. Schade, ich hätte mich über ein Wiederaufflammen der alten Liebe gefreut, aber das wird wohl nichts mehr mit uns beiden.
Zeitgeschehen-Redakteurin Barbara Voigt schwärmte für Robert Redford in "Jenseits von Afrika"
Ist es sein unverschämtes Lächeln, sind es seine flirtbereiten Augen, seine ironisch-lakonischen Sprüche, mit denen Kenia-Abenteurer Denys Finch Hatton eine schöne Kaffeeplantagen-Besitzerin um den Finger wickelt? Ich weiß nur eins: Nie habe ich Robert Redford mehr angehimmelt als in Jenseits von Afrika – diesen Typen, der in seinem Safari-Outfit mindestens so attraktiv daherkommt wie im Silvester-Smoking. Redford hat ambitioniertere Filme gemacht, unterstützt mit dem Sundance Institute anspruchsvollere Nachwuchsarbeiten. Aber Meryl Streep beneiden, die ihn 1985 als Karen Blixen anschmachten durfte, das erlaube ich mir einfach...
Schon acht Jahre nach Afrika schien mir sein Blick etwas fremd. Und das lag mit Sicherheit nicht daran, dass Robert Redford seiner Filmpartnerin Demi Moore "ein unmoralisches Angebot" machte. Je öfter ich spätere Filme mit ihm sah, je länger ich in den vergangenen Jahren Fotos studierte, umso mehr trieb mich die Frage um: Können diese Augen lügen? Nein, können sie nicht. Hat sich RR also trotz früherer No-facelift-for-me-Versprechen unters Messer gelegt? Er selbst dementiert: "Schauen Sie mich an", sagte er dem "Playboy". Eben drum, lieber Robert... Ich halte es mit einer US-Bloggerin namens Matilda: "Whatever he did to his face, I wish he hadn't..."
Zeitgeschehen-Redakteurin Michèle Rothenberg war verliebt in Kevin Costner
Es gibt nur wenige Stars, die es als Poster an meine Kinderzimmerwand geschafft haben. Kevin Costner ist einer davon. Eine Steilvorlage für meinen großen Bruder: "Das ist doch voll der Opa!" Ich wurde rot, warf ihn aus dem Zimmer und hörte zum 100. Mal Bryan Adams' "I do it for you" aus dem "Robin Hood"-Soundtrack (was rückblickend viel peinlicher ist). Die 23 Jahre Altersunterschied waren mir völlig egal - ich hätte Kevin Costner trotzdem sofort geheiratet. Erst recht, nachdem ich eines Abends den Thriller "No Way Out" von 1987 im Fernsehen gesehen hatte. Dagegen war "Der mit dem Wolf tanzt" nur eine Einstiegsdroge. Schneidig, schlau, charmant - verdammt, sah Costner in diesem Film gut aus! Das musste dann sogar mein großer Bruder zugeben.
Auch wenn ich es mir mit 13 nicht vorstellen konnte - das Feuer für Kevin Costner loderte nur sehr kurz. Schon 1992 hat er sich mit dem Film "Bodyguard" aus meinem Herzen geschmalzt. Heute finde ich ihn eigentlich wieder ganz sympathisch. Zwar sieht er inzwischen wirklich wie "voll der Opa" aus, aber ein cooler, entspannter Opa. Einer, vor dem man Respekt hat.
Mode-Redakteurin Julia Müller schwärmte für Brad Pitt in "Legenden der Leidenschaft"
Mit zwölf hängte ich mir dieses Poster an die Wand, der erste, entscheidende Schritt weg vom Kinder-, hin zum Jugendzimmer. Dass Brad Pitt damals aussah wie ein entfernter Verwandter der Kelly Family, ließ ihn in meinen Augen nur noch attraktiver erscheinen. Legenden der Leidenschaft habe ich mit meinen besten Freundinnen im Kino gesehen, danach wünschten wir uns alle einen Mann wie Tristan: Typ Naturbursche mit Herz, der sich von niemandem etwas sagen lässt. Dass er am Ende seines quälend leidenschaftlichen Lebens tatsächlich einem wilden Grizzly zum Opfer fällt, hatte ich verdrängt. Wikipedia hat mich gerade daran erinnert - ebenso wie an die vernichtenden Kritiken: "trivial" und "peinlich" sei der Film.
Eine Ehe (mit Jennifer Aniston) und eine Großfamilie (mit Angelina Jolie) später trägt Brad sein Haar wieder lang. Steht ihm heute deutlich besser als damals. Und dass er nicht mehr glutäugig, sondern leicht verschlafen aus der Wäsche guckt, macht ihn mir auch sympathisch. Der Mann ist bestimmt ein toller Papa. Und inzwischen darf er auch in richtig guten Filmen wie "Burn After Reading" mitspielen.
Reise-Redakteurin Susanne Arndt stand auf David Bowie
Meine französische Austauschschülerin Carine hatte die Platte, die Bowie in mein pubertäres, aber leider nur imaginäres Liebesleben spülte: "Scary Monsters". Ich hörte die Scheibe ständig, starrte aufs Cover und stellte mir vor, dieser Mann mit dem blutroten Lippenstift und den Augen eines Außerirdischen würde mich zurücklieben. Das rechte Auge blau, das linke grün, die eine Pupille weit, die andere eng: Wirkte das Heroin bei ihm nur einseitig? Kokste er immer mit dem selben Nasenloch? Ich hatte keine Ahnung, aber seine exzentrische Transen-Ästhetik war für mich das, womit die große weite Welt da draußen lockte: irre Musik, Wahnsinns-Drogen, Sex.
Klar, auch ein Bowie altert und ich finde es tröstlich, dass das Altern selbst bei einem Gott nicht immer von Vorteil ist. Vor ein paar Jahren sah Bowie noch Bombe aus, mit seinem dandyhaften Look, den feinen Anzügen und den Zähnen, die immer wirkten, als wären es zu viele. Inzwischen würde ich nicht mehr zwingend über ihn herfallen, wenn er mir begegnete. Aber einen guten englischen Tee würde ich immer noch gern mit ihm trinken. Und danach könnte man ja immer noch weiter sehen …
Zeitgeschehen-Redakteur Henning Hönicke flog auf Carrie Fisher in "Star Wars"
Für viele Männer setzte die Pubertät schlagartig mit der „Rückkehr der Jedi-Ritter“ ein. Genauer gesagt: Mit Carrie Fishers Gold-Bikini, den sie im ersten Drittel des Films tragen muss. Die von ihr verkörperte Prinzessin Leia hatte ohnehin schon alle Vorteile, die für Jungs interessant waren: Coolness, Raumschiffe und gleichermaßen die Freundschaft von Robotern, Space-Monstern und Harrison Ford. Aber der goldene Bikini? Ein echter Game-Changer, die alle Prioritäten auf den Kopf stellte.
Oh, Carrie! So was passiert, wenn man zu jung zu viel Kokain nimmt. Die Drogenkarriere steht ihr ins Gesicht geschrieben, ebenso wie ihre diagnostizierte bipolare Störung. Aber das kann mich alles nicht schocken: Beide dieser Makel hat Carrie erfolgreich in ihrer aktuellen Tätigkeit als Roman- und Drehbuchautorin eingesetzt. Und ich bin mittlerweile auch älter, und finde clevere Autorinnen ansprechender als Bikinimodels – passt schon!
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am um
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Julia1981
am 25.10.12 um 23:16
Ich bin seit 1989 ein Fan von David Hasselhoff, als ich ihn das erste Mal bei Knight Rider gesehen habe! Für mich ist David Hasselhoff der beste Sänger, Schauspieler und Entertainer auf der Welt! Ich liebe seine Stimme! David Hasselhoff ist nicht nur ein Star, sondern ist Mensch geblieben! Er hat ein großes Herz & viel Humor! Darauf bin ich mächtig stolz auf David und ich bin stolz darauf sein Fan zu sein!!
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Mandy
am 24.10.12 um 21:50
Ich bin seit November 1989Fan von David Hasselhoff und werde es auch immer bleiben
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sandy
am 23.10.12 um 13:01
gott schütze und segne ihn und seine familie sowie seine freunding
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sandy
am 23.10.12 um 12:59
ich sah david hasselhoff zum ersten mal 1988/89 im tv bei Knight Rider und ich verliebte mich sofort in ihn damals als 13/14 jährige. damals wars für mich der totale schwarm und heute? JA ich stehe immer noch auf ihn allerdings schwärme ich nicht mehr für ihn als der unerreichtbare superstar sondern heute stehe ich hinter ihm für das was er ist: ein liebenswerter, gutmütiger Mensch der wirklich versucht es allen irgendwie recht zu machen ob als sänger, schauspieler oder einfach nur als mensch der das glück hatte in diesen beiden berufen unwahrscheinliches talent zu haben. Ja auch zu seinem tief stehe ich hinter ihm. Da erst recht denn wir sind alle nicht fehlerlos andere nehmen drogen. aber er hat nie jemanden anderen geschadet nur sich selbst und das ist er grad im begriff auszubügeln. ich wünsche von herzen david alles alles gute für seinen weitern lebensweg er hat mit sich frieden geschlossen sein leben in gottes hand gelegt und sein weg wird jetzt der richtige sein! gott
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