40 Jahre "Tatort": Unsere liebsten Kommissare

40 Jahre "Tatort" stehen für 793 gelöste Fälle und viele "Tatort"-Kommissare, die wir ins Herz geschlossen haben. Wir stellen unsere Lieblinge vor und fragen Sie nach Ihren Favoriten. Stimmen Sie für Ihren Favoriten!. Oder machen Sie unseren Test und finden Sie heraus, ob eine Tatort-Kommissarin in Ihnen steckt!

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Manfred Krug ist Schuld. Sein Einsatz als "Tatort"-Kommissar Paul Stoever hatte massive Folgen für mein Privatleben. Seit 1984 bin ich sonntags ab 20.15 Uhr für niemanden mehr erreichbar - der "Tatort" wurde für mich zum festen Date. Mit Krug begann für mich eine neue Ära des Krimis. Menschen, Hintergründe, Motive wurden durch seine einzigartige Schnoddrigkeit entlarvt. Kein Mascho-Bulle, sondern ein Mensch mit Neigungen führte uns 38-mal mit seinem Kollegen Peter Brockmöller (Charles Brauer) in mörderische Abgründe. Als die beiden wegen Krugs schlechter Gesundheit 2001 ausstiegen, trauerte ich. Nicht nur um die legendären Gesangseinlagen der "Swinging Cops", sondern auch um die trockenen Sprüche, die bei Manfred Krug immer so klangen, als ob er sie gerade selbst erfunden hätte. Ich weiß, im wahren Leben kann Manfred Krug ein ziemliches Ekelpaket sein - im "Tatort" war er für mich der beste Ermittler von Absendern ekliger Pakete.
Silke Baumgarten

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  • Fotos: Cinetext, ARD
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