Marathon in Neu Delhi für die Sicherheit von Frauen
alle VideosMehr deutsche Designermode
Wir sind sie leid, die billige, meist in Bangladesch produzierte Massenkonfektion, die häufig nicht nur unter frag-, wenn nicht unwürdigen Arbeitsbedingungen produziert wird, sondern auch nach dreimal Waschen eingelaufen, entfärbt oder zerlöchert ist. Deswegen werden wir ab sofort mehr Mode kleinerer Labels tragen. Die sind zwar ein wenig teurer, machen dafür aber individuellere Teile aus hochwertigeren Materialien, die meist auch noch in Deutschland produziert werden.
Unsere liebsten Frühjahr-Sommer-Kollektionen kommen alle aus Berlin: Hien Le (siehe Foto), Reality Studio, Augustin Teboul, Vladimir Karaleev, Schmidttakahashi, Patrick Mohr und Esther Perbandt.
Mehr bei BRIGITTE.de:
Jahresrückblick 2011: Das hat uns bewegt
Silvester: Ideen und Tipps vom Styling bis zum Essen
Ich will mich verändern - aber wie?
Test: Wie optimistisch sind Sie?
Mehr Proteste
2011 hat uns einen neuen Trendsport beschert: auf die Straße gehen. Ob Stuttgart 21, Arabischer Frühling oder die Occupy-Bewegung - die halbe Welt war im vergangenen Jahr auf den Beinen, um Dampf abzulassen. Selbst die Menschen in Russland fühlten sich inspiriert und lehnten sich endlich mal gegen Putins Willkür auf. Bravo! Wutbürger statt Mitläufer - das gefällt uns. Darum sollte man diesen Trend im nächsten Jahr unbedingt fortsetzen. Ärgernisse gibt es genug. Die Diktatur in Nordkorea zum Beispiel, den Rechtsruck in Ungarn, den Dauerbrenner Iran oder das oft ungerechte Deutschland (siehe auch --> mehr Gehalt auf der nächsten Seite).
Mehr Gehalt
Wissen Sie eigentlich, was Ihr Kollege verdient? Höchstwahrscheinlich mehr als Sie: Frauen verdienen im Schnitt fast ein Viertel weniger als Männer, haben EU-Statistiker berechnet. Höchste Zeit, etwas daran zu ändern! Denn zumindest teilweise sind wir mitschuld daran, dass wir schlecht bezahlt werden: Weil wir nicht forsch genug in die Gehaltsverhandlung gehen. Weil wir nicht laut genug "hier" schreien, wenn es um spannende Projekte oder neue Aufgabenfelder geht. Weil wir Selbst-PR irgendwie peinlich finden. Weil wir uns selbst nicht genug zutrauen. Unser guter Vorsatz für 2012 lautet deshalb: Mehr Mut! Das führt am Ende vielleicht auch zu mehr Gehalt.
Mehr stricken
Zugegeben: "Mehr" stricken ist in diesem Zusammenhang vielleicht nicht ganz richtig. Einige von uns müssten erst einmal stricken lernen (zum Beispiel mit der BRIGITTE.de-Strickschule). Dann aber wollen wir mehr und mehr stricken. Dicke grobmaschige schwere Schals, bunte Pudelmützen, eine kuschelige Decke und vielleicht irgendwann sogar einen Winter-Pullover.
Mehr Michael Fassbender
Wo hat das Kino diesen schmucken Herren eigentlich die ganze Zeit versteckt? Gut, dass Michael Fassbender 2011 ins Rampenlicht treten durfte, z.B. in "Jane Eyre" an der Seite von Mia Wasikowska (von der wir 2012 auch mehr wollen) oder in "Shame", dem Film, der Fassbender den Darstellerpreis in Venedig einbrachte. Von uns aus möge der 34-jährige Deutsch-Ire bitte noch lange in der ersten Reihe verweilen. "Ich habe viele Schauspieler gesehen und die spielen einfach. Mit Michael ist das anders. Er spielt nicht, er fühlt", sagt "Shame"-Regisseur Steve McQueen über seinen Hauptdarsteller. Genau, 2012 braucht mehr Gefühl in Form von Michael Fassbender.
"Shame" startet übrigens am 1. März in unseren Kinos und zeigt Michael Fassbender als Geschäftsmann mit Sexproblemen.
Mehr Fußball-Jubel
Am 8. Juni 2012 beginnt die Fußball-EM der Männer in Polen und der Ukraine. Wir werden ab dem ersten Moment auf der TV-Bank Platz nehmen und dem Höhepunkt entgegenträumen: einem Endspiel mit deutscher Beteiligung, bei dem nach Abpfiff Jogis Jungs jubeln. Natürlich werden wir uns auch mit dem Europameister freuen, sollte dieser am Ende Spanien heißen oder Frankreich oder noch mal wieder Griechenland. Trotzdem: Das Größte wäre ein Siegestanz von Schweini, Özil, Lahm und den anderen Löw-Männern. Wo es doch 2011 schon nicht mit dem WM-Titel für unsere Frauen geklappt hat...
Mehr Marina Weisband
Man mag von der Piratenpartei halten, was man will - aber erfrischend ist sie allemal. Besonders gefällt uns Marina Weisband, die politische Geschäftsführerin der jungen Partei. Die 24-jährige Psychologie-Studentin ist klug, schlagfertig, idealistisch und entwaffnend ehrlich. Nach ersten Fernsehauftritten, zum Beispiel bei Harald Schmidt, freuen wir uns jetzt schon darauf, ihr in weiteren Talkshows zuzuhören. "Im kalten Wasser fühle ich mich am wohlsten", sagt die geborene Ukrainerin von sich selbst. Wir wünschen viel Spaß beim Schwimmen!
Mehr Traumhochzeiten
In Sachen Traumhochzeit tritt das neue Jahr ein schweres Erbe an. Mit Englands William & Catherine und Charlene & Albert aus Monaco gab es 2011 gleich zwei adlige Zeremonien. Bislang ist der Promi-Hochzeitskalender 2012 noch so leer wie Alberts Gesichtsausdruck beim Hochzeitskuss. Aber vielleicht sagen Angelina und Brad ja nach der 58. Ankündigung endlich "Yes" oder Klein-Will (= Harry) heiratet Klein-Kate (= Pippa) oder Prinz Carl Philip von Schweden sein Bikini-Modell Sofia Hellqvist... Also, Ihr lieben Königskinder und anderen Promis dieser Welt, gebt Euch einen Romantik-Ruck und uns ein bisschen Glanz.
Mehr tapezieren
Renovieren macht Spaß. Nicht nur, weil dann die Wohnung hübscher wird. Sondern vor allem, weil das Daheimherumwerkeln mindestens genauso entspannend ist wie ein Waldspazier- oder Saunagang. Außerdem ist das Ergebnis der Arbeit unmittelbar sichtbar. 2012 wird tapeziert. Die Idee kam uns an einem Samstagmorgen während eines preisgekrönten Franzbrötchens ("Bestes Franzbrötchen 2010") im Café Louise am Erdkamsweg in Hamburg-Fuhlsbüttel (KEIN Randgebiet). Dort hängt nämlich die hübsche Vliestapete "Salle de Jour". Sie besteht aus fünf Bildern, die einzeln oder zusammen tapeziert werden können. Einziges Manko: Die Vliestapete ist mit stolzen 470 Euro alles andere als ein Schnäppchen. Gibt's bei der Tapetenagentur.
Mehr Liebe in der Politik
Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Politiker vor allem damit beschäftigt sind, sich gegenseitig runterzumachen? "Freches Luder!" "Sie Zuhälter!" "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen!" Alles schon gehört im Deutschen Bundestag. Wie wohltuend war dagegen der Moment, als Oskar Lafontaine seine Liebe zu Sahra Wagenknecht gestand. Okay, es gibt schönere Liebeserklärungen als "Wir sind seit einiger Zeit befreundet." Dennoch ging ganz kurz die Sonne auf im kalten Politikbetrieb. Wir fordern darum: mehr Schmetterlinge in Politikerbäuchen! Liebesbriefe in der Sitzungspause und Flirts beim Gipfeltreffen helfen bestimmt bei der Euro-Rettung und sind gut gegen hängende Mundwinkel. Und das Problem mit den politikmüden Wählern wäre vermutlich auch gelöst.
Mehr regionale Produkte
Wir wollen mehr Lebensmittel und Produkte kaufen, die in der Region angebaut oder gefertigt werden. Darüber freuen sich nicht nur regionale Bauern und Produzenten, sondern hoffentlich auch die Umwelt. Warum sollten wir Waren kaufen, die durch die halbe Welt geschifft werden, wenn wir sie auch vor der eigenen Haustür kaufen können? Die Apfelbaum-Patenschaft im Alten Land hat bei uns schon begeisterte Anhänger gefunden. Und ein Besuch auf dem Wochenmarkt gehört spätestens ab Januar 2012 zum wöchentlichen Pflichtprogramm.
Mehr schlafen
Eine durchgemachte Nacht ab und an ist nicht gefährlich. Wer aber monatelang zu wenig schläft, wird anfälliger für Krankheiten: Das Immunsystem schwächelt, Bluthochdruck und Magenprobleme können entstehen, und sogar das Risiko für Depressionen, Diabetes und Herzinfarkt steigt. Chronischer Schlafmangel verringert außerdem die Gedächtnisleistung und kurbelt die Produktion des Hunger-Hormons Ghrelin an. Oder, wie es Schlafforscher Jürgen Zulley formuliert: "Zu wenig Schlaf macht dick, dumm und krank." Mehr als genug Gründe also, 2012 öfter mal ganz spießig mit den Hühnern ins Bett zu gehen, finden wir. Gute Nacht!
Mehr Krippenplätze
Es war von Anfang an ein ehrgeiziger Plan: Bis 2013 soll es für alle Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz geben. Doch ein Jahr vor Ende der Frist sind wir weit von diesem Ziel entfernt. Obwohl noch rund 250.000 Betreuungsplätze fehlen, stagniert der Ausbau vielerorts, trotz langer Wartelisten. Und natürlich will keiner schuld daran sein. Wie im Kindergarten schieben sich Bundesregierung und Gemeinden gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Liebe Politiker, so geht das nicht weiter. Bitte strengt Euch doch noch ein bisschen an und arbeitet zur Abwechslung mal zusammen. Entspannte Eltern sind entspannte Arbeitskräfte sind entspannte Wähler. Also können doch alle nur gewinnen.
Mehr Fahrrad fahren
Wir wollen mehr Fahrrad fahren, denn Fahrradfahren macht Spaß und tut nicht nur unserem Körper gut, sondern auch der Umwelt. Was gibt es Schöneres, als sich morgens auf dem Weg zur Arbeit den Wind um die Ohren wehen zu lassen und viel frische Luft für den Tag im Büro aufzunehmen? Eine gefühlte Ewigkeit in einer muffigen und überfüllten Bahn (oder einem Bus) zu verbringen, kann da jedenfalls nicht mithalten. Und wenn es regnet? Gibt es keine Ausreden, sondern ein Regencape. Am Ende des Monats haben wir auch das Geld für das Monatsticket gespart. Dafür gibt's dann eine neue Fahrradhupe!
Mehr von der Welt sehen
Im Sommer wollen wir erst einmal nach Island. Zwei Wochen sollten es sein. Und am allerliebsten wäre uns eine Kombination aus Pauschal-Wander-Rundreise und Auf-Eigene-Faust-Erkundung mit Pony oder Mietwagen. Und dann wollen wir eigentlich auch noch zum Skifahren nach Südtirol, zum Meditieren nach Nepal und zum Sonnenbaden an die Côte d'Azur. Außerdem wären ein paar Städtetrips ganz nett. Paris geht immer, Prag wäre mal toll, in London waren wir auch schon lange nicht mehr, ein Shoppingtrip nach Kopenhagen ist immer schön... Wie wir bei all den Reisen unseren Redaktionsalltag meistern wollen? Man darf ja wohl noch träumen dürfen!
Mehr basteln
Wir wollen mehr basteln und kreativer sein - und zwar so richtig! Osterdeko, Weihnachtsdeko und Adventskalender - im neuen Jahr wird alles selbst gemacht! Tolle Inspirationen haben wir im November und Dezember von vielen Kreativ-Bloggern in der BRIGITTE Weihnachts-Bloggerei bekommen. Die nehmen wir mit ins neue Jahr. Und die Fotos aus dem letzten Urlaub bekommen auch endlich ein richtiges Zuhause in einem hübschen Fotoalbum, anstatt im Schuhkarton oder auf der Festplatte vergessen zu werden.
Mehr Elektro- und Hybridautos auf den Straßen
Inzwischen haben alle großen Autohersteller mindestens einen umweltfreundlicheren Antrieb im Programm oder für 2012/2013 in der Planung. Und das ist auch gut so. Aufklärung funktioniert am besten durch Fakten, und die haben uns bei den BRIGITTE-Probefahrten überzeugt. Mit einem alternativen Antrieb verbrauchen wir entschieden weniger (oder gar keinen) Sprit, schicken also weniger CO2 in die Luft. Trotzdem bleibt der Fahrspaß keineswegs auf der Strecke, und die Angst vorm Liegenbleiben mit einem E-Mobil ist zumindest bei Stadtfahrten völlig überflüssig. Klar, was viele immer noch vom Umsteigen abhält, sind vor allem die hohen Anschaffungskosten, verursacht durch teure Lithium-Ionen-Batterien. Aber auch da scheint eine Lösung in Sicht: E-Mobile, bei denen das Auto gekauft, aber die Batterie nur geleast wird. Und damit die gesamte Energiebilanz stimmt, sorgen Hersteller auch schon dafür, dass ihre Kunden Ökostrom tanken können. Wenn jetzt noch genügend E-Mobile als Miet- oder Carsharing-Autos im Angebot wären, ließen sich vielleicht auch hartgesottene Skeptiker auf einer (preisgünstigen) Testfahrt überzeugen. Schön wär's ja.
Mehr Zuversicht
Finanzkrise, Europakrise, Unruhen in Nahost: Nein, der Start ins neue Jahr ist bestimmt kein unbeschwerter. Trotzdem blicken immerhin 49 Prozent der Deutschen 2012 mit Hoffnung entgegen, wie eine Umfrage des Allensbach-Instituts jetzt gezeigt hat. Wir gehören zu diesen 49 Prozent und werden optimistisch durchs kommende Jahr gehen. Jawohl. Schließlich entspricht diese Haltung auch viel mehr dem menschlichen Wesen. "Optimismus ist fundamental für die menschliche Natur und unser Gehirn darauf ausgelegt, die Dinge eher positiv als negativ zu betrachten", sagt Tali Sharot, eine der führenden Optimismus-Expertinnen. Mehr zuversichtliche Gedanken lesen Sie im Optimismus-Essay in der aktuellen BRIGITTE (Heft 2). Falls Sie nicht jetzt schon zu den 49 Prozent gehören, bringt Sie die Lektüre vielleicht dahin. Lassen Sie uns die 49 gemeinsam in eine 94 verwandeln!
Mehr bei BRIGITTE.de:
Jahresrückblick 2011: Das hat uns bewegt
Silvester: Ideen und Tipps vom Styling bis zum Essen
Ich will mich verändern - aber wie?
Test: Wie optimistisch sind Sie?
19 / 19
Weitere aktuelle Fotoshows-
"The Great Gatsby": Ein Film voll Prunk...
In seiner Neuverfilmung des Literaturklassikers "The Great Gatsby" setzt Regisseur Baz Luhrmann auf ausschweifende Opulenz. Zuviel des Guten? mehr
-
"Tatort" mit Wotan Wilke Möhring: Gucken!...
Am Sonntag gibt Wotan Wilke Möhring im "Tatort" sein Debüt als Kommissar Thorsten Falke. Sein erster Fall "Feuerteufel" spielt in Hamburg. Wir sagen... mehr
-
Aktfotos: Frauen ohne Schönheitskorrekturen
Aktfotos von Frauen in ihrem privaten Umfeld: Sehen Sie hier eine Auswahl der "Nu Project"-Fotos.
zurück zum Artikel ... mehr -
Quentin Tarantino: Starke Frauen zum 50....
Happy Brirthday, Quentin Tarantino! Zur Feier des 50. stellen wir elf starke Frauen aus seinen Filmen vor. mehr
- Texte: Katharina Wantoch, Michèle Rothenberg, Veronika Zweckerl, Angelika Unger, Insa Winter, Barbara Voigt
im Abo











Mehr Reiseberichte! Mehr Buchbesprechungen! Warum nicht Fahrtests mit neuen Automodellen? Berichte über ungewöhnliche Hobbys, Menschen, Berufe...
Die Welt für Frauen besteht nicht nur aus Mode - Schmuck - Make-Up - Diäten - Männern!! ...obwohl man das beinah glauben möchte, die Brigitte macht sichs manchmal wirklich einfach!
@ "Brigitte": Den Kritikpunkt von "bb" in Bezug auf das Lob der kleinen Labels und dann der Photostrecken mit Massenware (die doch so fragwürdig ist in Hinsicht auf deren Herstellungsumstände) ist allerdings berechtigt.