Vogelstimmen-Quiz: Wer piept denn da?

Das wechselhafte Wetter treibt Vögel zu sängerischen Höchstleistungen. Eine gute Gelegenheit, genauer hinzuhören: Wie gut erkennen Sie Vogelstimmen?

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Die Natur ist laut in diesen Tagen. Es donnert, hagelt, stürmt, und auch die Vögel scheinen sich um mehrere Dezibel gesteigert zu haben. Ein engagiertes Rotkehlchen kann einem da morgens schon mal den Schlaf rauben. Klar, es ist Paarungszeit, aber haben die Vögel beim Balzen immer schon so einen Alarm gemacht? Der Neurobiologe Carlos Botero vom Labor für Ornithologie an der Cornell-Universität in Ithaca weiß die Antwort: Das Wetter ist schuld. Offenbar gibt es einen Zusammenhang zwischen wechselhaftem Klima und dem Gesang der Vogelmännchen. Ständige Wetterumschwünge bedeuten Stress für so ein Vogel-Leben - und der treibt die Sänger zu Höchstleitungen an. "Mit komplizierten Melodien wollen die Männchen zeigen, wie gut sie für die Paarung geeignet wären", so Botero in der Süddeutschen Zeitung. "Gerade in harten Zeiten paaren sich die Weibchen bevorzugt mit dem Besten und das ist aus ihrer Sicht eben der Vogel, der am schönsten singen kann." Besonders unter Druck sind die Vogel-Singles in der Stadt: Hier müssen sie auch noch gegen das Rauschen des Verkehrs ansingen.

Also, wenn Sie also schon morgens aus dem Bett fallen, dann hören Sie doch einfach zu - und testen Sie Ihr Vogelstimmen-Wissen in unserem Hör-Quiz!



Noch mehr Tierstimmen hat der Biologe Cord Riechelmann auf der CD "Die Stimmen der Tiere - Europa" zusammengestellt - ein interessanter Lauschlehrgang für die ganze Familie. (Kein & Aber Verlag)

  • Artikel vom 27.04.2009
    miro
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