Wir sagen dem Herbst-Blues adé

Jetzt kommt der Herbst mit Dunkelheit und Kälte. Aber darauf hast du keine Lust? Kopf hoch! Hier kommen zehn Tipps, mit denen du dem Herbst-Blues keine Chance lässt.

Baden macht auch zu Hause Spaß

Man kann es sich auch zu Hause mal so richtig gemütlich machen. Ein warmes Bad entspannt Körper und Seele sofort. Die ideale Wassertemperatur liegt zwischen 36 und 38 Grad, gerade so warm also, dass sich Aroma-Öle optimal entfalten. Welcher Duft am besten relaxt, ist individuell sehr unterschiedlich und hängt vor allem von persönlichen Erfahrungen ab: "Vanille löst bei vielen Menschen Glücksgefühle aus, weil ein ähnlicher Inhaltsstoff in der Muttermilch steckt - Zitrus- und Orangendüfte heben ebenfalls die Stimmung", erklärt Dr. Pamela Dalton vom Monell Scientific Senses Center in Philadelphia. "Auf den für seine entspannende Wirkung berühmten Lavendel reagieren dagegen nicht alle Menschen positiv." Spezielle Badekugeln mit Jasmin-, Vanille- und Rosenaroma sorgen für einen leichten Sprudeleffekt. Bei ausgetrockneter Haut besser Zusätze mit pflegenden Ölen oder beruhigenden Salzkristallen nehmen, die nach Orangen oder Pflaumen duften.

Gut gecremt

Nach einem ausgiebigen Bad oder einer wohltuenden Dusche den Körper mit einer reichhaltigen Bodybutter pampern, die Zitronenfrische verströmt, und anschließend in einen dicken Bademantel schlüpfen. Und dann gemütlich ab aufs Sofa und Musik hören: Ruhige und tiefe Klänge dringen sofort in unseren Gehirnstamm, einen Gehirnteil, der unvermittelt auf Töne reagiert, ohne das Bewusstsein einzuschalten, und wirken beruhigend.

Haarlos in den Herbst

Auch im Herbst freut sich unser Körper über ein wenig Extrapflege – und wir uns später über das Ergebnis. Seidenglatte Haut an Beinen und Bikinizone gibt selbst in Strumpfhosen oder Jeans ein tolles Körpergefühl: Statt Wachs bieten viele Kosmetikstudios mittlerweile sogenanntes Sugaring an - eine besonders sanfte und gründliche Enthaarungsmethode, bei der Härchen mit warmer Zuckermasse an der Wurzel entfernt werden. Mit etwas Übung lässt sich das auch zu Hause machen. Noch mehr gute Laune machen perfekt gezupfte, leicht getönte Augenbrauen, die dem Gesicht sofort mehr Ausdruck verleihen. Am schönsten wird das Ergebnis, wenn du auch die ganz feinen, hellblonden Härchen erwischst - mit der richtigen Pinzette, Vergrößerungsspiegel und Tageslicht ist das kein Problem. Anschließend ziehst du die Brauen mit einer Art Tönung, die man selber anmischt, nach. Keine Sorge, du kannst nichts falsch machen: Die Farbe der Brauen hält nur einige Tage, unterstützt aber den Schwung und lässt den Blick noch intensiver wirken.

Den Sommer optisch verlängern

Mit den kürzer werdenden Tagen schwindet leider auch unser sexy Sommerteint. Eine Tagescreme mit leichtem Selbstbräuneranteil macht schnell schön, wenn man keine Streifen riskieren, aber eine zarte Sommerbräune erzielen möchte. Erst ein sanftes Peeling machen, dann die Creme möglichst gleichmäßig auf Gesicht und Dekolleté auftragen - das lässt deinenTeint gleich viel frischer und ausgeruhter wirken.

Sofa, Smoothie und Schokolade

Es regnet in Strömen und an Rausgehen ist nicht einmal zu denken? Kein Problem: Erkläre diesen Tag doch einfach zu Deinem persönlichen Indoor-Wohlfühltag. Rein in die Lieblings-Klamotten und rauf auf’s Sofa! Trink einen grünen Tee, dessen Inhaltsstoffe (Polyphenole) wehren freie Radikale ab. Oder bereite einen vitaminreichen Smoothie zu, der den gleichen Effekt hat: Früchte waschen, in den Mixer geben - und je nach Geschmack Milch oder Joghurt hinzugeben. Auch Schokolade macht glücklich – und zwar durch den Botenstoff Serotonin, der im Gehirn gute Laune auslöst. Aber bitte nur in Maßen: Ansonsten macht das schlechte Gewissen schnell wieder üble Laune.

Stressfrei lesen

Endlich mal kein sommerlicher Gut-Wetter-Stress: keine Abendverabredungen in der Strandbar, keine Grillorgien im Stadtpark. Endlich hat man Zeit, in Ruhe zu Hause in den neuesten Büchern zu versinken.

Gute Laune auf (Knopf)druck

Wie wär’s mit einer wohltuenden Fußmassage? Studien zeigen, dass angenehme Berührungen Stresshormone wie Cortisol senken und die Produktion von Glückshormonen wie Serotonin steigern. So geht’s: Mit den Daumen die Sohle in gleichmäßigen, kreisenden Bewegungen massieren - das fördert die Durchblutung und sorgt für ein wohlig-warmes Gefühl. Gut dafür sind Fußcremes, die durchbluten und dadurch wärmen oder gleich eine kleine Massage-Anleitung enthalten. Noch entspannender: Lehn dich zurück, schließ die Augen und lass dir vom Freund deine Füße massieren.

Heißes Verwöhnprogramm

Wenn es draußen kalt ist, geht’s wenigstens drinnen heiß her. Richtig guter Sex setzt einen wahren Hormon-Cocktail in uns frei: Das Glückshormon Serotonin wirkt stimmungsaufhellend und löst rauschähnliche Glückzustände aus, das Anti-Stress-Hormon Prolaktin löst körperliche und geistige Anspannung. Dieser Zustand kann bis zu 24 Stunden anhalten. Wen stört da noch das trübe Herbstwetter?

Laufen und Licht

Wie wäre es mit einer Jogging-Runde im Park? Bist du erst mal draußen, hebt sich die Stimmung ganz von allein: Das Tageslicht fördert die Produktion von Glückshormonen - denn selbst bei bedecktem Himmel ist es mit einer Stärke von 2000 Lux noch wesentlich heller als die normale Wohnungsbeleuchtung (mit etwa 500 Lux). Wer partout nicht vor die Tür will, kann sich natürlich auch drinnen auspowern - zum Beispiel mit Indoor-Workouts wie Pilates, Power-Yoga oder den effektivsten Fitnessübungen der Welt. Beim anschließenden Duschen den Körper mit kaltem Wasser abbrausen: Das ersetzt (fast) die frische Luft, indem es die Durchblutung und das Immunsystem zusätzlich ankurbelt - und fühlt sich nach einigen Malen auch nicht mehr so schlimm an, weil sich der Körper an den Temperaturwechsel gewöhnt.

Endlich Platz in der Sauna

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Fotos: Fotolia, Istockphoto, plainpicture

Bild Montagsnl

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