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Frauen und Autos: Fit für die Zukunft

Wie Frauen über Autos denken, zeigt eine aktuelle Online-Umfrage des Online-Automarkts AutoScout24 in Kooperation mit BRIGITTE.

Elektroautos - ja, bitte!

z3zo/Fotolia.com

"Ich würde mir gern ein Elektroauto zulegen, um die Umwelt zu schonen: Wenn sie billiger wären, würde ich über den Kauf ernsthaft nachdenken." Das sagte fast jede dritte der über 1000 Autofahrerinnen, die online für den Online-Automarkt AutoScout24 und BRIGITTE befragt wurden. Ebenso viele Frauen wünschen sich eine bessere Infrastruktur: "Wäre das Aufladen an jeder Tankstelle möglich, würde ich mich sicherer fühlen." Technische Vorbehalte gegenüber einem Elektroauto haben nur 5 Prozent der Befragten, aber 37 Prozent wollen ihre Entscheidung für oder gegen die emissionslosen Stromer von deren Alltagstauglichkeit abhängig machen: "Wenn mich Leistung und Reichweite überzeugen, würde ich eventuell ein Elektroauto kaufen."

Auto ist Gebrauchsgegenstand

Schon jetzt betrachten acht und zehn Frauen ihr Auto ganz pragmatisch – für sie ist es ein "reiner Gebrauchsgegenstand". Lediglich jede Vierte sieht es als "Ausdruck eines Lifestyles oder Lebensgefühls", und ein Statussymbol ist es sogar nur für elf Prozent der Autofahrerinnen.

Wenn das Auto kaputt ist

Beim Besuch einer Werkstatt lassen sich vor allem die 50- bis 65-Jährigen kein X für ein U vormachen. Zwei Drittel von ihnen (und jede zweite der 18- bis 24-Jährigen) bestätigt: "Ich betrete selbstbewusst die Werkstatt und erkläre, was ich möchte." 28 Prozent der Befragten scheinen dort schlechte Erfahrungen gemacht zu haben: "Ich denke, dass der Eindruck überwiegt, Frauen würden sich nicht mit Autos auskennen, und daher öfter der Versuch unternommen wird, uns zusätzliche Leistungen aufzuschwatzen." Immerhin gut jede Fünfte der Befragten (22 Prozent) handelt bereits nach dem Motto "Selbst ist die Frau" und erklärt: "Ich kenne mich gut mit Autos aus und versuche, den Schaden selbst zu beheben." Ihren Mann oder Freund bittet nur jede siebte Autofahrerin darum, das Auto für sie zur Reparatur zu bringen.

Frauen-Autohäuser kein Muss

Ein Frauen-Autohaus, in dem niemand mit Fachjargon zugetextet wird, gefällt 37 Prozent der Befragten gut, jeder Zweiten ist dies allerdings egal. Es sind vor allem die Jüngeren (43 Prozent), die lieber von Frauen beraten würden, acht Prozent aller Befragten dagegen bleiben in eingefahrenen Gleisen: "Ich lasse mein Auto dann doch lieber von einem Mann reparieren: Reifenwechsel, Inspektionen oder Lackschäden reparieren sind für mich Dinge, die Männer besser können."

Weitere Informationen zum Thema "Elektroautos" in der aktuellen BRIGITTE 15, ab 27. Juni am Kiosk, und unter AutoScout24.

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