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Das UNESCO-Welterbe in Deutschland

Die UNESCO hat 36 Stätten in Deutschland zum Welterbe ernannt - vor unserer Haustür. Wozu reisen wir eigentlich noch um die halbe Welt?

Kennen Sie den gigantischen Park, den Hermann Fürst von Pückler-Muskau entlang der Neiße anlegte? Das Bauhaus in Dessau? Oder die winzigen Urpferdchen aus der Grube Messel? Deutschland ist voller Sehenswürdigkeiten, die wir allzu oft links liegen lassen. Weil wir sie nicht exotisch genug finden. Oder weil wir nie von ihnen gehört haben.

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Da wären einmal die Welterbe-Stätten in Ostdeutschland: Weimar, Wittenberg, Wismar und die Wartburg schafften es nach dem Mauerfall auf die begehrte Liste der UNESCO. Dem Dresdner Elbtal wurde der Titel 2009 wieder entzogen, weil die Stadt sich für den Bau der Waldschlösschenbrücke entschieden hatte. Dafür hat Deutschland im selben Jahr mit dem Wattenmeer ein neues Welterbe hinzugewonnen. 2011 wurde neben den prähistorischen Pfahlbauten in Süddeutschland das Fagus-Werk des Bauhaus-Mitbegründers Walter Gropius zum Weltkulturerbe ernannt. Außerdem wurden fünf uralte Buchenwälder zum "Weltnaturerbe Buchenwälder" zusammengefasst.

Entdecken Sie auf unserer Karte die Kultur- und Naturschätze Deutschlands - Sie werden staunen!

Benediktiner-Abtei Lorsch

Die Benediktiner-Abtei Lorsch war im frühen Mittelalter Geistes- und Kulturzentrum des Fränkischen Reiches. Es beheimatete eine der größten Bibliotheken des Mittelalters und galt als Zentrum der Wissensvermittlung. Eines der bekanntesten Manuskripte ist das "Lorscher Arzneibuch", das als Anfang der medizinischen Wissenschaft betrachtet wird. Der Kräutergarten der Abtei bildete die Grundlage für die damalige Heilkunst.

Die berühmte Tor- oder Königshalle ist eines der wenigen Denkmäler der Karolingerzeit, das sein ursprüngliches Aussehen bewahrt hat. Mit seinen Arkaden, Pilastern und Halbsäulen gilt es als "Juwel karolingischer Renaissance".

Info: www.kloster-lorsch.de

UNESCO-Welterbe seit 1991

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Aachener Dom

Kaiser Karl der Große wollte Aachen zum Mittelpunkt seines europäischen Reiches machen - zum "zweiten Rom". Hier baute er seine zentrale Residenz mit der Pfalzkapelle, dem Kernbau des heutigen Aachener Domes. 814 wurde er in der Kirche beigesetzt. Sein Sarkophag steht heute in der gotischen Chorhalle.

Über einen Zeitraum von 600 Jahren sind im Aachener Dom 30 deutsche Könige gekrönt worden, beginnend mit Otto I. Die hier aufbewahrten Reliquien ließen den Dom seit dem Mittelalter zu einer der bedeutendsten Wallfahrtsstätten der Christenheit aufsteigen. Er ist eines der besterhaltenen Baudenkmäler der Karolingerzeit und das erste deutsche Denkmal, das in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde.

Infos: www.aachendom.de

UNESCO-Welterbe seit 1978

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Das Bauhaus in Weimar und Dessau

Als eine der ersten Hochschulen für Gestaltung nahm das Bauhaus in der Geschichte von Kultur, Architektur, Design und Kunst des 20. Jahrhunderts eine herausragende Rolle ein. Es führte die besten Architekten und Künstler seiner Zeit zusammen und war pädagogisch innovative Ausbildungsstätte, Produktionsstätte und Fokus internationaler Diskussionen.

Die Meister und Studierenden des 1919 in Weimar von Walter Gropius gegründeten Bauhauses wollten vorbildliche Gegenstände und Räume für eine humanere Gesellschaft schaffen. Mit dem "Haus Am Horn" in Weimar vermittelten sie eine Vorstellung vom Wohnen der Zukunft.

1924 zog das Bauhaus von Weimar nach Dessau. Unter Ludwig Mies van der Rohe entwickelte es sich ab 1930 zu einer Art Technische Hochschule für Architektur mit zuarbeitenden Kunst- und Werkstattabteilungen. Nach dem Wahlsieg der Nationalsozialisten wurde das Bauhaus aus Dessau vertrieben. In Berlin, wohin die Schule übersiedelte, erfolgte 1933 unter dem Druck der Nationalsozialisten die Selbstauflösung der Schule.

Info: www.bauhaus-dessau.de und www.hausamhorn.de

UNESCO-Welterbe seit 1996

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Siedlungen der Berliner Moderne

Gartenstadt Falkenberg, Siedlung Schillerpark, Großsiedlung Britz, Wohnstadt Carl Legien, Weiße Stadt und Großsiedlung Siemensstadt: Die sechs denkmalgeschützten Wohnhaussiedlungen der Berliner Moderne repräsentieren einen neuen Typ des sozialen Wohnungsbaus aus der Zeit der klassischen Moderne. Sie übten großen Einfluss auf die weitere Entwicklung von Architektur und Städtebau aus.

Die Siedlungen entstanden in den Jahren 1913 bis 1934. Architekten der klassischen Moderne gaben auf höchstem Niveau eine Antwort auf die Wohnungsfrage der Kaiserzeit: rationell geschnittene, modern ausgestattete und bezahlbare Wohnungen mit Küchen, Bädern und Balkonen, in Häusern ohne Hinterhof und Seitenflügel, dafür mit Licht, Luft und Sonne. Die moderne Formensprache und die funktionalen Wohnungsgrundrisse lieferten international adaptierte Vorbilder für das ganze 20. Jahrhundert.

Info: www.stadtentwicklung.berlin.de

UNESCO-Welterbe seit 2008

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Museumsinsel Berlin

Eine Tempelstadt der Künste: Das im Jahr 1830 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaute Alte Museum war der erste Bau auf der Museumsinsel und das erste öffentliche Museum Preußens. Ihm folgten 1859 das Neue Museum, 1876 die Alte Nationalgalerie, 1904 das Bode-Museum und 1930 das Pergamonmuseum.

Das weltweit einmalige Museumsensemble mit seinen fünf tempelartigen Bauten birgt Schätze aus 6.000 Jahren Menschheitsgeschichte - vom Alten Ägypten bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, von Nofretete und dem Pergamonaltar bis zu den deutschen und französischen Impressionisten.

Info: www.museumsinsel-berlin.de

UNESCO-Welterbe seit 1999

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Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl

Die Lieblingsresidenz des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August von Wittelsbach (1700-1761) gilt als Meisterwerk des Rokoko. Kernstück von Augustusburg ist das Prunktreppenhaus Balthasar Neumanns.

Von 1949 bis 1996 wurde sie als Repräsentationsschloss des Bundespräsidenten und der Bundesregierung genutzt. Die barocke Gartenanlage schuf Dominique Girard nach französischem Vorbild, sie ist eine der schönsten Gartenanlagen des 18. Jahrhunderts.

Nur einen Spaziergang von Schloss Augustusburg entfernt liegt das zwischen 1729 und 1737 erbaute prachtvolle Jagdschloss Falkenlust. Von hier aus ging der Kurfürst auf Falkenjagd, empfing Gäste und auch Damenbesuche.

Info: www.schlossbruehl.de

UNESCO-Welterbe seit 1984

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Klassisches Weimar

Mit Herzogin Anna Amalia hat alles begonnen, sie holte die Dichter und Denker in die Provinz, die Weimar berühmt machen sollten: Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang Goethe, Johann Gottfried Herder und Friedrich Schiller läuteten die Kulturepoche der Weimarer Klassik ein. Die Stadt wurde zum Brennpunkt europäischer Geistesströmungen.

Zeugnisse des klassischen Weimar sind die Wohn- und Wirkungsstätten der Dichter und ihrer Mäzene: Goethes und Schillers Wohnhaus, die Schlösser Belvedere, Ettersburg und Tiefurt mit ihren Parks, Stätten, an denen Herder wirkte, das Wittumpalais, in dem sich die illustre Tafelrunde traf, die berühmte Herzogin Anna Amalia Bibliothek und der historische Friedhof mit der Fürstengruft, in der die Sarkophage von Goethe und Schiller zu besichtigen sind.

Info: www.weimar.de

UNESCO-Welterbe seit 1998

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Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg

Quedlinburg gilt mit über 1.300 Fachwerkbauten aus acht Jahrhunderten, einer Reihe von Jugendstilbauten und dem historischen Stadtgrundriss als besonders gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen Stadt der sächsisch-ottonischen Dynastie.

Eines der ältesten Fachwerkhäuser (von 1340) beherbergt das Fachwerkmuseum. Die Stiftskirche St. Servatius mit den Gräbern des ersten deutschen Königs, Heinrich I. und seiner Frau Mathilde sowie dem berühmten Domschatz und die Wiperti-Krypta zählen zu den Meisterwerken der Romanik.

Info: www.quedlinburg.de

UNESCO-Welterbe seit 1994

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Kölner Dom

Der Kölner Dom, erbaut von 1248 bis 1880, gilt als Meisterwerk gotischer Architektur. Unter den großen Kirchen der Welt verkörpert der Dom den Typus der hochgotischen Kathedrale am vollkommensten. Der Dom war bei seiner Vollendung im 19. Jahrhundert das größte Gebäude der Welt.

Er beherbergt zahlreiche bedeutende Kunstwerke: die farbigen Glasmalereien, das ottonische Gero Kreuz (970 n.Chr.), die älteste Großplastik des Abendlandes, der Dreikönigenschrein (1180-1225), ein überragendes Werk der rheinmaasländischen Goldschmiedekunst, der Altar der Stadtpatrone (um 1450) von Stephan Lochner, das Meisterwerk der Kölner Malerschule und das Orgel-Ensemble.

Info: www.koelner-dom.de

UNESCO-Welterbe seit 1996

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Obergermanisch-raetischer Limes

Der Limes markiert auf 550 Kilometern Grenzbefestigungen des Römischen Reichs. Mit Kastellen, Wachtürmen, Mauern und Palisaden grenzte die einstige Weltmacht vor rund 2000 Jahren ihr Reich gegen die germanischen "Barbaren" ab.

Der Limes ist nach der Chinesischen Mauer das zweitlängste Bodendenkmal der Welt. Er verläuft von Bad Hönningen/ Rheinbrohl am Rhein bis in den Bereich von Regensburg an der Donau. Neben den im Original erhaltenen römischen Relikten sind auch Rekonstruktionen, Ausgrabungen und Nachbauten zu sehen. Stellenweise ist der Limes noch selbst erkennbar, der auf weiten Strecken schnurgerade Wälder und Felder durchquert.

Highlights entlang des Limes: die Saalburg in Bad Homburg, das Römermuseum in Osterburken, das Limesmuseum in Aalen mit Archäo-Park, Kastell, Römische Thermen und Römermuseum in Weißenburg.

Info: www.deutsche-limeskommission.de

UNESCO-Welterbe seit 2005

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Gartenreich Dessau-Wörlitz

Das Gartenreich Dessau-Wörlitz entstand unter der Ägide von Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817). Es gilt als herausragendes Beispiel dafür, wie die philosophischen Prinzipien der Aufklärung in die Gestaltung von Landschaft eingeflossen sind.

Zwischen Dessau und Wittenberg gelegen, erstreckt sich das Gartenreich Dessau-Wörlitz auf 142 Quadratkilometern. Es umfasst im Wesentlichen das Gebiet des historischen Fürstentums Anhalt-Dessau. Schlösser, Parkanlagen, Gartenplastiken und viele Kleinarchitekturen sind in die urwüchsige Auenlandschaft an Elbe und Mulde eingeflochten.

Das klassizistische Schloss Luisium mit dem englischen Garten, das Rokoko-Ensemble Mosigkau, der Landschaftspark Großkühnau und das Georgium bilden eine Einheit mit dem barocken Stadt-, Schloss- und Parkensemble Oranienbaum und dem bedeutendsten Teil der Wörlitzer Anlagen.

Die Wiesen, Wälder, Deiche, Seen und Flüsse laden heute zu Wanderungen, Reit- und Radtouren, Gondel- und Fährfahrten ein.

Info: www.gartenreich.com

UNESCO-Welterbe seit 2000

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Hansestadt Lübeck

Die Hansestadt Lübeck wird 1143 als erste "abendländische Stadt an der Ostseeküste" gegründet. Sieben Kirchtürme prägen die vom Wasser umschlossene Altstadt mit ihrem historischen Stadtkern. Sie ist eines der bedeutendsten Zeugnisse der Backsteingotik.

Die Silhouette des Holstentores mit seinen bis zu 3,50 Meter dicken Mauern ist Wahrzeichen der Stadt und zählt zu den bekanntesten und am besten erhaltenen Stadttoren des Spätmittelalters.

Info: www.luebeck.de

UNESCO-Welterbe seit 1987

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Altstädte von Stralsund und Wismar

Stralsund prägte maßgeblich die Entwicklung der gotischen Backsteinbautechnik und repräsentiert heute die idealtypische Hansestadt während der Blütezeit des Städtebundes im 14. Jahrhundert. Nahezu unverändert hat der historische Stadtkern seinen mittelalterlichen Grundriss bewahrt.

Wismar ist die einzige in dieser Größe und Geschlossenheit erhaltene mittelalterliche Stadt im südlichen Ostseeraum. Sie war im 14. und 15. Jahrhundert ein wichtiges Seehandelszentrum der Hanse. Der historische Alte Hafen, der künstliche Wasserlauf "Grube", die Parzellenstruktur der Straßen und die sakrale Backsteinarchitektur sowie die mittelalterlichen Speicher und Bürgerhäuser sind authentische Dokumente der Bedeutung Wismars zur Zeit der Hanse.

Info: www.wismar-stralsund.de

UNESCO-Welterbe seit 2002

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Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg

Wittenberg war ab Ende des 15. Jahrhunderts kurfürstliche Residenz Friedrichs des Weisen. Seine kluge Politik, die 1502 gegründete Universität und das Wirken Luthers führten dazu, dass die Stadt eine wichtige Rolle im geistigen Leben Europas spielte.

Die steinernen Zeugen sind wie Perlen aneinandergereiht: Als Mönch und Professor lebte Martin Luther seit 1511 im Augustinerkloster der Stadt. Die Stadtkirche, Luthers Predigtkirche, war ein Hauptschauplatz des Reformationsgeschehens. Am Portal der Schlosskirche schlug Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an, hier wurde er auch beigesetzt. Noch heute können die Besucher Wittenbergs das Flair von Reformation und Renaissance erleben.

In Eisleben stehen Luthers Geburts- und Sterbehäuser. Das Geburtshaus ist eines der ältesten Geschichtsmuseen im deutschsprachigen Raum.

Info: www.wittenberg.de und www.eisleben-tourist.de

UNESCO-Welterbe seit 1996

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Kloster Maulbronn

Die ehemalige Abtei Maulbronn ist nicht nur die am vollständigsten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen, sie ist auch ein besonders repräsentatives Werk romanischer und gotischer Baukunst. Sie ermöglicht Besuchern einen Eindruck mittelalterlichen Klosterlebens.

Rund um das Kloster legten die Mönche ein ausgeklügeltes Wassersystem mit Gräben, Teichen und Weihern für die Fischzucht an. Die von den Mönchen angelegten Weinberge werden heute noch bewirtschaftet.

Herzog Christoph von Württemberg richtete 1556 in Maulbronn eine evangelische Klosterschule ein. Johannes Kepler, Friedrich Hölderlin und Hermann Hesse zählen zu den bekanntesten Schülern dieser Internatsschule, die heute ein Gymnasium beherbergt.

Info: www.maulbronn.de

UNESCO-Welterbe seit 1993

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Fossilienlagerstätte Grube Messel

Als eine der mit über 40.000 Funden ergiebigsten Säugetier-Fossillagerstätten der Welt, ist die Grube Messel ein einzigartiges Dokument der Tertiärzeit. Die Funde liefern Einblicke in die Lebenswelt vor 47 Millionen Jahren.

Durch ihre außergewöhnlich hohe Qualität liefern sie ein präzises Bild von der Anatomie und Lebensweise früherer Lebewesen: von rund 109 Pflanzenfamilien, 8 Fisch-, 31 Reptilien-, 5 Amphibien-, mehr als 50 Vogel- und über 30 Wirbellosen-Tierarten. Besondere Highlights sind die Säugetierfunde, vor allem Überreste von Urpferdchen.

Bei Führungen uind Wanderungen wird die Urzeit lebendig gemacht, Besucher dürfen den Archäologen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

Info: www.grube-messel.de

UNESCO-Welterbe seit 1995

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Goslar: Erzbergwerk Rammelsberg, Altstadt und Harzer Wasserwirtschaft

Als Museum und Besucherbergwerk dokumentiert das stillgelegte Erzbergwerk Rammelsberg 1000 Jahre Bergbaugeschichte: die Abraumhalden (10. Jh.), der Rathstiefste Stollen (einer der ältesten und besterhaltenen Stollen des deutschen Bergbaus aus dem 12. Jh.), das Feuergezäher Gewölbe, der Maltermeisterturm (das älteste Tagesgebäude des deutschen Bergbaus aus dem 15. Jh.), der Roeder-Stollen und die beeindruckenden Übertageanlagen aus dem 20. Jahrhundert.

Der Reichtum des Rammelsbergs an Silber- und vor allem Kupfererz hat die Geschichte und Entwicklung der Stadt Goslar geprägt und war Anfang des 1. Jahrhunderts Ursache für die Gründung der Pfalz durch Kaiser Heinrich II. Bis 1253 war Goslar Residenzstadt deutscher Könige und Kaiser.

Die Altstadt von Goslar ist sehr gut erhalten. Die Kaiserpfalz wurde im romanischen Stil errichtet und war die größte Pfalzanlage sächsischer und salischer Kaiser. Goslar war ein Zentrum des christlichen Glaubens.

Im August 2010 hat die UNESCO diese Welterbestätte um die Harzer Wasserwirtschaft erweitert: Das "Oberharzer Wasserregal" ist ein mittelalterliches Wasserwirtschaftssystem aus Teichen, Gräben, Stollen und Wasserläufen, das für die Versorgung des Harzer Bergbaus mit Wasserkraft errichtet wurde.

Info: www.goslar.de

UNESCO-Welterbe seit 1992

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Bodensee: Klosterinsel Reichenau

Im Jahr 724 gründete Wanderbischof Pirmin das Kloster Reichenau. Es ist ein herausragendes Zeugnis der religiösen, wissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung eines großen Benediktinerklosters im Frühmittelalter.

Lehrer von Rang unterrichteten an der berühmten Klosterschule, aus der hervorragende Theologen, Politiker, Wissenschaftler, Dichter und Musiker hervorgingen. Berühmt waren auch die Klosterbibliothek, die "Reichenauer Malerschule" und die Goldschmiedekunst.

Die drei romanischen Kirchen der Insel veranschaulichen die frühmittelalterliche Architektur zur Zeit der Karolinger und Ottonen. Die Wandmalereien hatten große Bedeutung für die europäische Kunstgeschichte des 10. und 11. Jahrhunderts.

www.reichenau.de

UNESCO-Welterbe seit 2000

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Lausitz: Muskauer Park/Park Mu?akowski

Hermann Fürst von Pückler-Muskau - Standesherr, Reiseschriftsteller und Gartenkünstler - schuf 1815 eines der schönsten Gartenkunstwerke weltweit.

Das 830 Hektar große Areal besteht aus mehreren Parkteilen beiderseits der Lausitzer Neiße in Deutschland und Polen. Indem er seinen Park mit der vorhandenden Natur verschmelzen ließ, verfolgte Fürst von Pückler-Muskau einen innovativen Ansatz, der die Landschaftsgestaltung in Europa und Amerika stark beeinflusste. Als ein "Gemälde aus Pflanzen" konzipiert, wollte Pückler mit seinem Park keine paradiesischen Welten erzeugen, sondern mit heimischen Pflanzen die bestehende Landschaft überhöhen.

Eingebettet in die weite Parklandschaft verläuft der natürliche Flusslauf der Neiße sowie der künstlich angelegte Wasserlauf der "Hermannsneiße". Beide Wasserläufe sind wesentliche Gestaltungselemente des Parks. Auch der Ort Bad Muskau wurde in den Park integriert.

www.muskauer-park.de

UNESCO-Welterbe seit 2004

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Regensburg

Im Jahr 179 n. C. wurde "Ratisbona" vom römischen Kaiser Marc Aurel gegründet, später wurde Regensburg zur ersten Hauptstadt Bayerns und von den Kaisern des Heiligen Römischen Reiches zur Reichsstadt ernannt.

Der Dom St. Peter, das Alte Rathaus, die Innenhöfe und die Hauskapellen der mittelalterlichen Patrizierbauten, das Schloss der Fürsten Thurn und Taxis, die romanischen und gotischen Gebäude - die Donaustadt versprüht südländischen Flair und wird daher auch "nördlichste Stadt Italiens" genannt.

Info: www.regensburg.de

UNESCO-Welterbe seit 2006

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Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin

In Potsdam schufen die besten Künstler ihrer Zeit im Auftrag der brandenburgisch-preußischen Herrscher ein faszinierendes Ensemble von Schloss- und Gartenanlagen.

Die Schlösser und Gärten aus der Zeit Friedrichs des Großen vereinigte Gartengestalter Peter Joseph Lenné im 19. Jahrhundert zu einer von Sanssouci bis zur Pfaueninsel in Berlin reichenden Gartenlandschaft.

Schloss Sanssouci und die 290 Hektar große Parkanlage ist der älteste Teil der Potsdamer Kulturlandschaft. Mit den insgesamt 500 Hektar großen Parks und den rund 150 Bauwerken, deren Entstehung sich über die Zeitspanne von 1730 bis 1916 erstreckt, bildet Potsdam ein einzigartiges Kulturgut.

Zum Welterbe gehören: der Park und das Schloss Sanssouci, Park und Schloss Babelsberg, das Jagdschloss Glienicke, Park und Schloss Sacrow, der Neue Garten im Norden Potsdams mit dem am Heiligen See gelegenen Marmorpalais und dem Schloss Cecilienhof.

Info: www.potsdam.de und www.pfaueninsel.info

UNESCO-Welterbe seit 1990

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Oberbayern bei Pfaffenhofen: Wallfahrtskirche "Die Wies"

Die Bauarbeiten an der Wallfahrtskirche begannen 1745 unter Leitung des Architekten Dominikus Zimmermann. Er schuf im Wiesengelände am Fuße der Alpen eines der vollendetsten Kunstwerke des bayerischen Rokoko. Die Kirche wurde 1754 geweiht.

Die verschwenderischen Stuckverzierungen und die Deckengemälde erzeugen eine heitere Dekoration, deren Reichtum und Feinheit unerreicht sind.

Info: www.wieskirche.de

UNESCO-Welterbe seit 1983

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Trier: Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche

Trier, im Jahre 16 v. Chr. als "Augusta Treverorum" gegründet, ist die älteste Stadt Deutschlands. Durch die gut erhaltenen Denkmäler - Brücke, Reste der Stadtbefestigung, Thermen, Amphitheater, Speicherhäuser - ist die Stadt ein außergewöhnliches Zeugnis der vierhundertjährigen römischen Epoche. Im Jahre 293 hatte Kaiser Diokletian Trier zur römischen Kaiserresidenz ernannt. Trier wurde als Hauptstadt politischer und militärischer Mittelpunkt des weströmischen Reiches.

Der Trierer Dom verschmilzt mit der benachbarten Liebfrauenkirche zu einem einzigartigen Kirchenkomplex. Auch die Römerbrücke, die Barbarathermen und natürlich das Wahrzeichen der Stadt, die 1800 Jahre alte Porta Nigra, sind Zeugnisse der antiken Stadtgeschichte.

Info: www.welterbe-trier.de

UNESCO-Welterbe seit 1986

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Der Dom zu Speyer

Auf dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes erhebt sich eines der größten und bedeutendsten romanischen Bauwerke Deutschlands: der Kaiserdom.

Mit dem Dom wollte Kaiser Konrad II. 1030 die größte Kirche des Abendlandes erbauen lassen. Die dreischiffige Basilika bringt eine Grundrissgestaltung zur Vollendung, die großen Einfluss auf die Entwicklung der romanischen Architektur des 11. und 12. Jahrhunderts ausübte.

Als Grabstätte salischer, staufischer und habsburgischer Herrscher steht der Dom für das mittelalterliche Kaisertum. Die Krypta ist die größte romanische Säulenhalle Europas.

Info: www.welterbe-speyer.de

UNESCO-Welterbe seit 1981

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Dom und Michaeliskirche in Hildesheim

St. Michael und der Dom sind zwei herausragende Beispiele romanischer Baukunst. Der Dom zählt zu den ältesten Bischofskirchen Deutschlands und wartet mit einem einmaligen mittelalterlichen Inventar auf: Dazu zählen die monumentalsten Bronzegüsse des frühen Mittelalters, die Christussäule und die Bernwardstür.

St. Michael gilt als ein Schlüsselwerk der mittelalterlichen Kunst. Der tausendjährige Rosenstock an der Apsis ist der Legende nach eng mit der Entstehung von Bistum und Stadt verbunden. Prunkstück im Inneren ist die bemalte Holzdecke, die einen Eindruck romanischer Monumentalmalerei vermittelt.

Info: www.hildesheim.de

UNESCO-Welterbe seit 1985

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Wattenmeer

Nirgendwo auf der Welt hat sich unter dem Einfluss der Gezeiten eine vielfältigere Landschaft entwickelt als im Wattenmeer. Ein System aus Wattströmen und Prielen durchzieht weite Wattflächen. Muschelbänke, Seegraswiesen und Schlickwatt bieten vielen Tieren Nahrung, blühende Salzwiesen im Deichvorland und auf Inseln und Halligen wechseln ab mit weißen Stränden und Dünen.

Die vielseitige Landschaft macht das Wattenmeer zu einem einmaligen Lebensraum für über 10.000 Tier- und Pflanzenarten. Auch Millionen von Zugvögeln legen hier einen Zwischenstopp ein.

Das Weltnaturerbe Wattenmeer erstreckt sich über den deutschen und niederländischen Teil des Wattenmeeres - ein Gebiet mit einer Länge von rund 400 Kilometern. 2011 kam das Hamburgische Wattenmeer hinzu; es liegt im Mündungsgebiet der Elbe zur Nordsee und umfasst die Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn. Aus Angst, die UNESCO könne die Pläne für die Elbvertiefung durchkreuzen, hatte sich Hamburg 2009 gar nicht erst um den Titel beworben. Seit klar war, dass die Elbvertiefung nicht in Gefahr ist, hatte sich die Hansestadt um die Auszeichnung bemüht. Mit Erfolg.

Info: www.waddensea-worldheritage.org

UNESCO-Welterbe seit 2009 (Weltnaturerbe Wattenmeer) und 2011 (Hamburgisches Wattenmeer)

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Bremen: Rathaus und Roland-Statue

Das Rathaus und der Roland in der Bremer Innenstadt repräsentieren die Entwicklung der Hanse, der Bremen seit 1358 angehörte.

Das Rathaus, beispielhaft für architektonische Symbolik in Bezug auf die Idee der Freiheit, wurde Anfang des 15. Jahrhunderts im gotischen Stil erbaut und im frühen 17. Jahrhundert im Stil der Weserrenaissance renoviert.

Auch die 5,50 Meter hohe Rolandstatue vor dem Rathaus wurde 1404 als Symbol hanseatischer Freiheit errichtet. Sie gilt als die älteste noch an ihrem Platz befindliche Statue in Deutschland.

Info: www.bremen.de

UNESCO-Welterbe seit 2004

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Altstadt von Bamberg

Die Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg wurde wie Rom auf sieben Hügeln erbaut. Überragt vom Kaiserdom stellt sie ein denkmalgeschütztes Ensemble zwischen Mittelalter und bürgerlichem Barock dar. Die sehr gut erhaltene Altstadt umfasst die drei historischen Stadtzentren Berg-, Insel- und Gärtnerstadt.

Der Dom St. Peter und St. Georg gehört zu den Kaiserdomen und ist mit seinen vier Türmen das beherrschende Bauwerk der Altstadt. Im Innern befinden sich der Bamberger Reiter, das Grab des einzig heilig gesprochenen Kaiserpaares des Heiligen Römischen Reiches, Heinrich II. und Kunigunde, sowie mit dem Grab Papst Clemens II das einzige Papstgrab in Deutschland.

Spektakulär ist der Domplatz mit dem romanisch-gotischen Dom, der barocken Neuen Residenz und der Alten Hofhaltung mit Elementen aus Spätmittelalter und Renaissance. Weitere Attraktionen der Altstadt sind das vom Fluss Regnitz umspülte Brückenrathaus, der Rosengarten mit Blick über die Altstadt und hinauf zum Kloster St. Michael, die Gerberhäuser am Alten Kanal, das Mühlenviertel und die Fischersiedlung "Klein Venedig".

Im späten 18. Jahrhundert war Bamberg süddeutsches Zentrum der Aufklärung. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und E.T.A. Hoffmann haben in der Stadt gelebt. Info: www.stadt.bamberg.de

UNESCO-Welterbe seit 1993

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Oberes Mittelrheintal

Von der Römerstadt Koblenz über die Loreley bis nach Bingen und Rüdesheim erstreckt sich das 65 Kilometer lange Flusstal mit seinen Burgen und Schlössern in den Steillagen der bekannten Rheinweine.

Der Rhein als "Schicksalsfluss" der Deutschen, hat neben Menschen aller Völker und Nationen Waren, Einflüsse und künstlerische Ideen befördert. Viele Literaten, Maler und Musiker haben sich durch diese Landschaft inspirieren lassen.

Info: www.rlp-info.de

UNESCO-Welterbe seit 2002

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Völklinger Eisenhütte

Die Völklinger Hütte, in der bis 1986 Roheisen hergestellt wurde, ist die erste Anlage aus der Zeit der Industrialisierung, die es auf die Welterbe-Liste der UNESCO geschafft hat. Zurecht: Die Gebläsehalle mit ihren dinosaurierhaften Maschinen und der Hüttenpark mit seinen riesigen Hochöfen stehen für Sternstunden technischer Ingenieurleistung im frühen 20. Jahrhundert.

Heute ist die Völklinger Hütte das wichtigste vollständig erhaltene Eisenwerk der Welt und Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur. Mit einer Fläche von 600.000 m2 ist sie inzwischen zum spannenden Themenpark geworden. Im neuen ScienceCenter Ferrodrom lernen Kinder spielerisch, wie in einer Eisenhütte gearbeitet wurde.

Info: www.voelklinger-huette.org

UNESCO-Welterbe seit 1994

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Die Wartburg in Eisenach

Die Wartburg ist eine der besterhaltenen Burgen Deutschlands. Der Sage nach im Jahre 1067 gegründet, führt ihre Geschichte zurück in die Zeit der Thüringer Landgrafen. Von 1521 bis 1522 übersetzte Luther auf der Wartburg das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche.

Burg-Besuchern öffnet sich ein 900 Jahre altes Geschichtsbuch: die höfische Kunst des Mittelalters, das Leben und Wirken der heiligen Elisabeth, Martin Luthers Bibel-Übersetzung, Wagners romantische Oper "Tannhäuser" - all das wird hier lebendig.

Info: www.wartburg-eisenach.de

UNESCO-Welterbe seit 1999

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Würzburger Residenz

Die Residenz der Würzburger Fürstbischöfe gilt als das außergewöhnlichste aller Barockschlösser. Sie wurde 1720 bis 1744 nach Plänen von Balthasar Neumann errichtet.

Die Bildhauer und Stuckateure wurden aus Italien, Flandern und München herbeordert. Für das weltberühmte, stützenfreie Treppenhaus schuf der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo eines der größten Deckenfresken der Welt, eine Allegorie der damals bekannten vier Erdteile. Er fertigte auch die Wandgemälde des Kaisersaals. Ein Höhepunkt der Residenz ist das Spiegelkabinett, das 1987 wiedereröffnet wurde. Meisterwerke des Würzburger Rokoko finden sich unter den Möbeln der Prunkräume.

Der Hofgarten wurde im ausgehenden 18. Jahrhundert von dem Gartenkünstler Johann Prokop Mayer angelegt. Die Skulpturen stammen aus der Werkstatt von Johann Peter Wagner. Die Staatsgalerie zeigt Venezianische Gemälde des 17. und 18. Jahrhunderts.

Info: www.residenz-wuerzburg.de

UNESCO-Welterbe seit 1981

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Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen

Als "repräsentatives Beispiel für die Entwicklung der Schwerindustrie in Europa" wurden Zeche und Kokerei Zollverein zum Welterbe erklärt. Die beiden vom Bauhaus inspirierten Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer konstruierten mit Zollverein Schacht XII und der Kokerei eine einmalige Musteranlage. Sie war die größte und modernste Steinkohleförderanlage der Welt.

1986 wurde die Zeche stillgelegt. Heute bilden Kokerei und Schacht XII eine einzigartige Industrieanlage mit einem lebendigen Kulturzentrum, in dem wieder reges Leben herrscht: In der "schönsten Zeche der Welt" gibt es Kunst, Musik, Ausstellungen, Museen, Führungen und ein Fahrradverleih - und sogar Natur zum Entspannen. Durch die im Originalzustand belassene Übertageanlage verläuft ein Museumspfad. Er führt durch die Gebäude der ehemaligen Sieberei, der Kohlenwäsche und vorbei an gigantischen Maschinen und Förderbändern.

Info: www.zollverein.de

UNESCO-Welterbe seit 2001

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Prähistorische Pfahlbauten

Schon die Menschen in der Stein- und Bronzezeit wussten sich gegen steigende Wasserpegel an Seen zu schützen: Sie bauten ihre Häuser und Dörfer auf Pfählen. Am baden-württembergischen Bodenseeufer liegen neun Pfahlbau-Fundstellen, sechs in Oberschwaben, drei weitere südlich von Augsburg und im Starnberger See. Die untergegangenen ehemaligen Siedlungen sind ein wertvolles archäologisches Erbe aus der Stein- und Bronzezeit, das bis 5000 Jahre vor Christus zurückreicht. Insgesamt wurden 111 ausgewählte Fundstellen in sechs Ländern von der UNESCO ausgezeichnet: Slowenien, Italien, Frankreich, Schweiz, Österreich und Deutschland. Das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen am Bodensee lässt das Leben der Steinzeitmenschen wieder lebendig werden.

Info: www.pfahlbauten.de

UNESCO-Welterbe seit 2011

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Buchenwald Grumsin in Brandenburg

Der Buchenwald Grumsin in Brandenburg ist einer der fünf Wälder, die 2011 zum "Weltnaturerbe Buchenwälder" gekürt worden sind. Er wächst ungestört im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin nordöstlich von Berlin und bietet neben Seeadlern, Schwarzstörchen und Kranichen auch dem seltenen Schreiadler einen geschützten Lebensraum. Seit einiger Zeit werden sogar Wölfe beobachtet. Als UNESCO-Weltnaturerbe steht der Wald auf einer Stufe mit dem Grand Canyon oder den Galápagos-Inseln.

Info: www.schorfheide-chorin.de

UNESCO-Welterbe seit 2011

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Fagus-Werk in Alfeld

Licht, Luft, Leichtigkeit: Das Fagus-Werk, eine Schuhleistenfabrik im niedersächsischen Alfeld, wurde 1911 von Bauhaus-Mitbegründer Walter Gropius gebaut, als er gerade mal 27 Jahre alt war. Der Bau aus Glas und Stahl sollte die Zufriedenheit der Arbeiter erhöhen und gilt als Ursprungsbau der architektonischen Moderne. Auch heute noch werden hier - neben elektronischen Messsystemen und Brandschutzeinrichtungen - Schuhleisten hergestellt.

Info: www.fagus-gropius.com

UNESCO-Welterbe seit 2011

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Buchenwald im Nationalpark Hainich

Der Wald im Nationalpark Hainich in Thüringen ist einer der fünf Wälder, die 2011 zum "Weltnaturerbe Buchenwälder" gekürt worden sind. Hier zaubert der Frühling wahre Blütenteppiche auf den Waldboden: Bevor der Bärlauch den Duft seiner weißen Blüten verströmt, schmückt der rosa-violette Hohle Lerchensporn die Erde. Auch Orchideen wachsen hier. Als UNESCO-Weltnaturerbe steht der Wald unter besonderem Schutz und auf einer Stufe mit dem Grand Canyon oder den Galápagos-Inseln

Info: http://nationalpark-hainich.de

UNESCO-Welterbe seit 2011

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Buchenwald im Nationalpark Kellerwald-Edersee

Der Buchenwald im Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen ist einer der fünf Wälder, die 2011 zum "Weltnaturerbe Buchenwälder" gekürt worden sind. Über 50 Berge und Kuppen erstreckt sich der Wald rund um den Edersee, manche Bäume sind 260 Jahre alt. Hier verstecken sich seltene Käfer wie der "Veilchenblaue Wurzelhalsschnellkäfer", der als Urwaldart gilt. Als UNESCO-Weltnaturerbe steht der Wald unter besonderem Schutz und auf einer Stufe mit dem Grand Canyon oder den Galápagos-Inseln.

Info: www.nationalpark-kellerwald-edersee.de

UNESCO-Welterbe seit 2011

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Serrahner Buchenwald im Müritz-Nationalpark

Der Serrahner Buchenwald ist ein hügeliges Waldland voller Seen und Moore. Er lässt erahnen, wie die Buchenurwälder Deutschlands einst ausgesehen haben, seit 50 Jahren wurde er nicht mehr genutzt. Er ist einer der fünf Wälder, die 2011 zum "Weltnaturerbe Buchenwälder" gekürt worden sind. Als UNESCO-Weltnaturerbe steht der Wald unter besonderem Schutz und auf einer Stufe mit dem Grand Canyon oder den Galápagos-Inseln.

Info: www.mueritz-nationalpark.de

UNESCO-Welterbe seit 2011

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Buchenwald im Nationalpark Jasmund

An der berühmten Kreideküste der Halbinsel Jasmund auf Rügen scheint der Buchenwald fast ins Meer zu stürzen - und bildet mit den Kreidefelsen am Meer eine faszinierende Kulisse, die schon die Maler der Romantik in ihren Bann zog. Wegen seiner Unzugänglichkeit wurde der größte und ursprünglichste Buchenwald an der Ostseeküste forstwirtschaftlich nie genutzt. Er ist einer der fünf Wälder, die 2011 zum "Weltnaturerbe Buchenwälder" gekürt worden sind. Als UNESCO-Weltnaturerbe steht der Wald unter besonderem Schutz und auf einer Stufe mit dem Grand Canyon oder den Galápagos-Inseln.

Info: www.nationalpark-jasmund.de

UNESCO-Welterbe seit 2011

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sar; Fotos: UNESCO, Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner (1)

Kommentare (2)

Kommentare (2)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Die Wartburg ist wirklich eine Reise wert! Wir haben das gleich mit einer Übernachtung im Hotel auf der Wartburg verbunden. Dort bieten Sie das Arrangement "Intermezzo", bei dem man be einer Übernachtung mit Halbpension auch gleich die Führung durch die Museen, Lutherstube und Palas im Preis enthalten hat.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Unesco Welterbe Klosterinsel Reichenau - die Insel ist auf jeden Fall eine Reise wert. Nicht nur die Kirchen sind sehr sehenswert, sondern die Insel ist auch als die Gemüseinsel bekannt und ein Spaziergang durch die idyllische Landschaft ist absolut zu empfehlen. Der Artikel über die Reichenau ist leider sehr kurz aber unter folgendem Link habe ich weitere Informationen gefunden: http://www.bodenseeferien.de/orte/Reichenau;art368,78691
    Zudem bietet die Seite praktischerweise gleich auch ein Unterkunftsverzeichnis.

    Viel Spass auf der Insel!
Bild Montagsnl

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Das UNESCO-Welterbe in Deutschland

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