November-Blues? Schnell nach Italien - in Triest scheint die Sonne!

Die riesige Piazza von Triest an der Adria ist allein eine Reise wert. Hier genießen die Bewohner die letzten warmen Tage: Italien, wie wir es lieben.

Okay, jetzt beginnt die dunkle Jahreszeit. Nichts für zarte Seelen. Was hilft? Licht und Weite. Am liebsten erst gar keine trübe Stimmung aufkommen lassen und sich von der norditalienischen Hafenstadt Triest inspirieren lassen. Wer sich in die Mitte der riesigen "Piazza dell'Unità d'Italia" stellt, braucht dem Gefühl, das Leben sei im Prinzip voller Möglichkeiten, nur Raum zu geben.

Von der Größe des Platzes her können nur St. Petersburg (mit dem grandiosen Schlossplatz) und Lissabon mithalten. Ähnlich wie die "Praça do Comercio" in Lissabon öffnet sich auch die Piazza vor dem Rathaus Triests zum Wasser hin. Triestiner treffen sich gern am "Brunnen der vier Kontinente" von 1750 (der fünfte war damals noch nicht entdeckt). Nach einem Aperitiv im traditionsreichen "Caffè Specchi" spaziert man auf der Mole Richtung Meer. Sollte jemand im Sonnenuntergang trotz gegenteiliger Bemühungen von einer gepflegten Melancholie empfangen werden, dann war das so nicht geplant – und geht hoffentlich auch wieder weg.

Ein paar Schritte entfernt liegt der nur am späten Nachmittag geöffnete Laden "Blu di Prussia" der Restauratorin Susanna Coronica. Man schiebt ein schweres, altes Segel beiseite und steht zwischen Bildern, wunderschönen Kommoden, Schiffsplanken, Kerzen, Weihnachtsschmuck und gestrickten Hasen. Ein Märchen aus tausendundeinem Holz (Via Cadorna 10).

Entspannt einschlafen? Am liebsten im "Tra i tetti" von Elisa Iust, die sich aus der Immobilienbranche verabschiedet hat, um dieses winzige B&B mit nur zwei Zimmern zu eröffnen. Blick über die Dächer genießen, zu Fuß zur Markthalle bummeln und die sympathische Gastgeberin nach weiteren schönen Adressen in der Umgebung fragen. Tipp: Das Zimmer "San Giusto" geht nach hinten raus. DZ/F ab 45 Euro (Via Matteo Renato Imbriani 10, Tel. 0039/040/260 46 56, www.bbtraitetti.com ). Alternativ bei Aldo Stock einchecken, der seit zwölf Jahren das Hotel "L'Albero Nascosto" betreibt. Grandioser Salon, leckeres Frühstück, Kunst. Am schönsten (und ruhigsten) ist Zimmer 10 unter dem Dach. DZ/F ab 115 Euro (Via Felice Venezian 18, Tel. 00 39/040/30 01 88, www.alberonascosto.it ).

Wer hier schreibt:

Kommentare (1)

Kommentare (1)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Sorry, aber in Triest ist seit einigen Tagen Dauerregen ohne absehbares Ende. In Südeuropa ist überall (Frankreich, Italien....) Überschwemmung angesagt und dann schreibt Ihr "In Triest scheint die Sonne" als Überschrift.



    Ich danke Euch dafür - war heute der Bringer und ich habe es gern weitergeleitet :-)))
Bild Montagsnl

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