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Istanbul - die Stadt, die niemals schläft

Eine Stadt, die alles möglich macht, nicht schläft, die Sinne berauscht. Die an manchen Ecken Jahrtausende, an anderen eine Woche alt ist. Die jeden packt und mitreißt.

Sie schraubt ihre Stimme um rockige und orientalische Rhythmen, sie rappt, krächzt und haucht, sie biegt sich im pinkfarbenen Lichtkegel wie eine Schlangenfrau, sie springt auf zehn Zentimeter hohen Plateau-Pumps leicht wie auf Turnschuhen. Sie ist das junge Istanbul in Person: laut, schnell, stolz und beweglich.

Ich kann nicht mehr am Rand stehen, drängle mich zwischen die schwitzenden Körper. Und dann springe ich automatisch mit, weil ich sonst nichts sehen würde außer einem Wald aus Fotohandys, gerichtet auf den Hitparadenstar Nil. Die Melodie mitsingen kann ich inzwischen, sie spielt den Song an diesem Abend schon zum dritten Mal. Und sie könnte bis zum Morgengrauen weitermachen, hunderte Körper in engen T-Shirts und glitzernden Tops würden im Takt weiterwogen. Sie sind behängt mit Fotos von ihr, bejubeln jede ihrer Drehungen, jeden Schwung des in knappste Jeans-Hotpants verpackten Hinterns. Nil singt heute Nacht in Istanbuls legendärer Konzerthalle "Babylon". Und für mich ist ihr Auftritt viel mehr als ein Konzert, er ist eine einzige große, mitreißende Party. Und trotz Hitze und Gewühl eine Entspannungsinsel in dieser niemals ruhenden Stadt - weil ich zum ersten Mal das Gefühl habe, dass ich gar nichts verpassen kann, weil garantiert gerade nirgends lauter und ausgelassener gefeiert wird als hier.

Seit einem Tag hat Istanbul mich verschluckt, seitdem treibt die Stadt mich durch ihre unzähligen Gassen, Boulevards, Cafés, Galerien und Bars. Ich spüre meine Füße nicht mehr und auch nicht, ob ich müde bin - auf jeden Fall bin ich schon ein bisschen Istanbulberauscht. Und das, obwohl ich mich bisher nur in den Sträßchen rund um die Fußgängermeile Istiklal Caddesi bewegt habe: durch Beyoglu, das Ausgehviertel, auf einem Hügel zwischen Bosporus und Goldenem Horn gelegen. Meine letzte Istanbul-Reise habe ich vor allem auf dem Hügel gegenüber verbracht, in Sultanahmet, wo die jahrhunderte- bis jahrtausendealten Wahrzeichen der Stadt stehen, die einst Konstantinopel hieß und noch früher Byzanz. Ich war fasziniert davon, wie viel steinerne Weltgeschichte hier steht. Aber die ist nicht der Grund, warum ich wiedergekommen bin, jetzt bin ich in der Stadt, um zwischen und neben den alten Mauern das neue Istanbul zu erleben: das der Partys, der Musik und der Moden, das Istanbul von jungen Leuten wie der Sängerin Nil.

Ich kenne Fußgängerzonen, die tagsüber voll und nachts ausgestorben sind, ich kenne Partymeilen, wo spätestens mit der Sonne die Katerstimmung kommt. Die Istiklal Caddesi ist beides. Sie lebt 24 Stunden, Tag und Nacht. Und ihre Seitenstraßen und Passagen sind wie lauter verschiedene Parallelwelten, über die nur Ausgewählte und besonders gut Informierte einen Überblick behalten.

So wie Hasan, den der Fotograf Murat und ich in einem Café kennen lernen und der uns mitnimmt auf eine Party im "Zoe". Die Welt auf der Dachterrasse dieser Bar dreht sich in dieser Nacht nur um eins: Mode. Hasan ist Modefotograf mit eigener Agentur. Auch Timur ist Modefotograf, kommt aus Deutschland, lebt in London und ist oft für Shootings hier. Seha hat in London studiert, ist hierher zurückgekommen und hat eine eigene Model-Agentur gegründet. Sebnem, Visagistin aus Düsseldorf, ist neu dabei in Istanbuls Modeszene und will hier ihr Glück versuchen. Ich stehe zwischen diesen gut gekleideten, freundlichen, offenen Menschen und gucke auf das Puzzle unter mir: Türme, Kuppeln und verschachtelte Dächer, beleuchtet in Orange, Gelb und Pink, ein dunkles, glitzerndes Band, der Bosporus, und dahinter die immer kleiner werdenden Lichter des asiatischen Teils der Stadt. Selten wird eine Hupe oder ein lautes Lachen aus dem Grundrauschen dort unten hier hochgeweht. Ansonsten bin ich eingelullt von Lounge-Musik und meinen neuen Eindrücken von Istanbul. All diese Leute, viele mit türkischen Wurzeln, bringen ein Stück von irgendwo aus der Welt hierher. Immer wieder an diesem Abend vergleichen sie ihre Stadt mit New York, blicken dabei auf die Silhouetten des Topkapi-Palastes, der Hagia Sophia und der Blauen Moschee und sagen dann mit festem Stolz in der Stimme: "Istanbul is the best place."

Mich macht die Stadt langsam hibbelig. Vom "Zoe" sehe ich auf viele andere Terrassen, auch schick beleuchtet, auch voller Leute. Unten am Eingang liegen wie in jeder Bar, in jedem Club und in jedem Café stapelweise Flyer, Gratis-Magazine und Programme der anderen Parallelwelten da unten. Wer in Hamburg oder Berlin schon dauernd rastlos mit dem Gefühl unterwegs ist, die besten Partys, kleine feine Konzerte und Vernissagen zu verpassen, der braucht in diesem Erlebnislabyrinth eine extrem gut funktionierende Gelassenheitsstrategie. Ich habe noch keine. Und tauche wieder ein in die unteren Lagen der Stadt, von denen man keinen Überblick und keine Orientierung hat. Straßennamen sind oft keine zu finden, Bars nicht mehr dort, wo sie noch vor zwei Wochen waren.

"Früher, das ist vor sechs Monaten", sagt Sebnem, in deren Café ich am nächsten Morgen versuche, wach zu werden. "Überall wird geklopft und gebaut, umgebaut. Manchmal erkenne ich meine eigene Stadt nicht wieder." Die Innenarchitektin kam vor zwölf Jahren aus München hierher, eigentlich nur für ein paar Monate - bis sie am Südwestende der Istiklal Caddesi das "Kaffeehaus" eröffnete. "Ich war die Erste, die hier Latte macchiato serviert hat", sagt Sebnem. "Drei Wochen später hatte das jeder." Was die Leute nach Instanbul bringen, saugt die Stadt auf und streut es in alle Richtungen.

Für uns wird es Zeit,, uns auch mal aus dem Umkreis der Istiklal Caddesi wegzubewegen. Wir wollen nach Nisantasi, ins reiche Designer- Istanbul. Der Taxifahrer schüttelt den Kopf und guckt, als habe er noch nie davon gehört. Fotograf Murat redet etwa fünf Minuten auf ihn ein, und ich frage mich, wie ich ohne ihn ans Ziel kommen würde. Erstens spreche ich kaum ein Wort Türkisch, und zweitens kennt, wer in Istanbul ein Taxi lenkt, noch lange nicht den Weg.

Wir fahren durch Straßen, von denen jede nur ein Thema zu haben scheint. In einer gibt es nur Elektrogeschäfte, in einer nur Läden mit farbenfroher Tupperware, in einer nur Automechaniker. Vielleicht muss es sich eine derart verschachtelte Stadt so einfach machen: Wer Stoffe oder Schmuck sucht, fährt auf den Großen Basar, wer Musikinstrumente sucht, nach Tünel - und wer sehr, sehr viel Geld ausgeben will, in die Abdi Ipekçi Caddesi in Nisantasi: eine Straße, in der sich Istanbuls Reichtum spiegelt wie nirgendwo sonst. Sie ist wie ein Laufsteg zwischen blitzenden Cabrios und blinkenden Schaufenstern, wo jeder Kaffee und jedes Sandwich designt aussieht, wo Gameboy spielende Jungs zum Shoppen chauffiert werden, wo Designer-Sonnenbrillen und -Taschen zur Grundausstattung gehören.

Dort steht eine Menge teuer gekleideter Menschen mit edlen Shoppingtüten und wartet. Wir stellen uns dazu, warten mit, und als Bewegung in die Leute kommt und sie ehrfurchtsvoll "Guzi!", "Guzi!" flüstern, sehen wir, worauf: eine Frau, deren Beine auf der Höhe meiner Schultern enden und die im Moment, in dem die Kameras auslösen, ein strahlendes Lächeln anknipst. Guzi Duran, Topmodel, unterwegs in der Welt, kommt häufig zu Besuch und ist heute hier, um eine Charity-Aktion zu unterstützen. "Ach, Guzi, die kommt aus demselben Ort wie ich", sagt der Manager des "House Cafés" in Ortaköy, wo wir gegen Abend neben diversen Guzi-Doubles auf der Sonnenterrasse am Bosporus bei einem Drink entspannen. In der Szene kennt man sich - auch in einer Metropole mit offiziell rund zehn, geschätzt mindestens zwölf Millionen Einwohnern.

Ortaköy ist der perfekte Ort, um langsam in den Abend zu schwimmen. Wir sehen auf das rot schimmernde Wasser des Bosporus und auf die große Brücke, wo Autokarawanen zwischen Asien und Europa hin- und herfahren. Kleine Segelboote gleiten vorbei, Barkassen, Frachtschiffe. Diese Stadt ist eine Schnittstelle, ein Umschlagplatz für Kultur, Mode, Musik, Lifestyle - und Fernweh. Ich sitze am Ufer einer Welt, in der alles zusammenkommt, die alles auf einmal ist, die alles möglich macht. Umso wertvoller sind Momente wie dieser. In einer Stadt, die so ein Tempo vorlegt, muss man ab und zu selber das Tempo rausnehmen. Genießen, das Rauschen von der Brücke hören, die Sonne hinter einer Moschee am Wasser versinken sehen, Tee trinken und dazu einen Sesamkringel essen. Wenn es nicht langsam kühler werden würde, könnte ich hier die ganze Nacht sitzen. Auf der Istiklal Caddesi mischt sich schon wieder das Nachtvolk unter die Geschäftsleute und Einkäufer. Wir lassen uns mit treiben, gucken noch in den einen oder anderen Laden, trinken auf einer der zahllosen Terrassen mit Blick ein Bier, essen frittierte Muscheln, ziehen weiter. Aus den Seitengassen ist vielstimmiges Jubeln, Schreien und Pfeifen aus diversen Fernsehern zu hören - Fenerbahce gegen Galatasaray, zwei der drei großen Istanbuler Fußballclubs im Kampf um die Meisterschaft. Egal, wer gewinnt, diese Nacht wird noch länger und lauter, die Party noch ausgelassener werden als die letzten.

Reise-Infos Istanbul

BESTE REISEZEIT Früh- und Spätsommer (Mai/Juni oder September) sind perfekt für Istanbul. Tagsüber ist es dann oft angenehm warm, und die Terrassen der meisten Bars und Clubs sind geöffnet.

TELEFON Vorwahl für die Türkei 0090, für Istanbul (0)212.

ANREISE Z. B. ab Frankfurt nach Istanbul, im April mit Lufthansa hin und zurück ab 123 Euro, mit Turkish Airlines hin und zurück ab rund 200 Euro. Pauschal buchbar, z. B. über FTI, vier Ü/F im Hotel "Marmara Pera" inkl. Flug ab Deutschland und Transfers ab 477 Euro. In Reisebüros oder über FTI, Friedenstr. 30, 81671 München, Tel. 018 05/38 42 50 (14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz), www.fti.de

Essen und Trinken

Happily Ever After. Winziges Café, das wie eine Puppenstube aussieht, im schicken Stadtteil Bebek. Leckeres Gebäck (Cevdetpasa Caddesi 24/A).

Yakub 2. Beliebtes Restaurant in einer Seitenstraße der Istiklal mit Bildern türkischer Literaten an der Wand. Oft voll und laut. Leckere warme und kalte Vorspeisen. 18-24 Uhr (Asmalimescit Sokak 35, Tel. 249 29 25).

Ara Café. Nettes Café gleich um die Ecke der Istiklal, aber schön ruhig gelegen. Gute Sandwiches und Salate, interessante Foto- und Bilderausstellungen (Tosbag Sokak 8, Tel. 245 41 05).

Zanzibar. Beliebter Treff der Reichen und Schönen in Nisantasi. Wer bereit ist, sieben Euro in einen Käsekuchen zu investieren, wird hier wahrscheinlich den besten seines Lebens essen. Täglich außer So. 12-23 Uhr (Tesvikiye Caddesi 61, www.cafezanzibar.com.tr )

Kaffeehaus. Am ruhigen Ende der Istiklal. Man kann stundenlang Kaffee trinken, in Modemagazinen blättern und schöne Menschen beobachten (Tünel Meydani 4, Tel. 245 40 28).

Helvetia. Wer durch die Gassen hinter dem Kaffeehaus läuft, findet eine Menge netter Cafés und Restaurants. Hier sitzt man gemütlich drinnen oder draußen, isst sehr gutes, deftiges türkisches Essen und trifft Leute aus der jungen Modeszene (General Yazgan Sokak 12).

Anit Büfe. Wenn man sich einmal auf der Partymeile Istiklal durch die Clubs gefeiert hat und am Taksimplatz gelandet ist, kann man hier noch einen Toast essen oder einen frischen Saft trinken (Siralasviler Caddesi 23).

Steinstufen beim Leanderturm in Üsküdar. Sonntags bei schönem Wetter auf die asiatische Seite fahren: Dort gibt es zum großartigen Blick auf die Altstadt Musik aus einer Jukebox und Erfrischungen vom übervollen Kiosk.

Ausgehen

  Feiern im "Zoe"

Feiern im "Zoe"

Zoe. Bar/Restaurant in der 4. Etage mit tollem Blick. So schick und durchgestylt wie der Laden sind auch die Leute dort. Warm genug anziehen, falls die Dachterrasse geöffnet ist und dort oben vielleicht eine Party gefeiert wird (Yenicarsi Caddesi 58, Tel. 251 74 91, www.zoeteras.com).

Leb-i-derya. Auch nur an einem kleinen Schild zu erkennen. Dann geht es mit dem Aufzug in die 7. Etage. Tische unter einem Glasdach, Sofaecke, kleine Dachterrasse, entspannte Atmosphäre. Sehr schön auch zum Frühstücken (Kumbaraci Yokusu 57, Tel. 293 49 89, www.lebiderya.com).

360°. Der Aufzug in diese schicke Bar mit Rundumblick ist gut bewacht von stoischen Türstehern (Istiklal Caddesi 311, Misir Apt., 8. Etage, Tel. 251 10 42.)

Bilsak 5. Kat. Eine Schauspielerin führt diese Mischung aus Bar und Restaurant. Im letzten Jahr ist die Terrasse neu gestaltet worden. Vorbestellen! Täglich 13-2.30 Uhr (Soganci Sokak 7, Tel. 293 37 74, www.5kat.com).

Indigo. Ein strenger Türsteher und rund 15 Euro Eintritt halten sie nicht davon ab: Massen junger Leute, drängeln sich am Wochenende in diesem Club und tanzen zur Elektromusik namhafter DJs aus aller Welt (Istiklal Caddesi, Akarsu Sokak, Misir Apt. 1-2-4-5, Tel. 244 85 67).

Baykus Café Bar. Eine besonders nette Kneipe in der Nähe des Taksimplatzes (Bekar Sokak 22/1).

Dulcinea. Laute Bar mit langem Tresen. Gleichermaßen geeignet, um in den Abend zu starten oder für einen Absacker auf dem Nachhauseweg. Täglich 10.30-2 Uhr (Meselik Sokak 20, Tel. 245 10 71, www.dulcinea.org).

Babylon. Große Konzerthalle in den kleinen Straßen von Tünel. Nirgends macht es mehr Spaß, einen türkischen Hitparadenstar live zu erleben (Seyhbender Sokak 3, Tel. 292 73 68, http://www.babylon.com.tr).

Einkaufen

Bahar Korçan. Sehr interessante Designerin, die verspielte Streatwear und schicke Kleider entwirft. Sie arbeitet in einem Atelier nahe des Galataturms und verkauft ihre aktuellen Kollektionen in Nis ?antas ?i (Abdi Ipekçi Caddesi 19/3, Tel. 296 92 76, oder Serdar Ekrem Sokak 25, Tel. 293 68 55, www.baharkorcan.org).

Lale Plak. Schräg gegenüber vom Kaffeehaus kann man hier stundenlang in Musik- Raritäten stöbern (Galip Dede Caddesi 1, Tel. 293 77 39).

Gulshah. Wenn Gülsah Uzundurukan Perlen und Faden zur Hand nimmt, kommt dabei farbenfroher, auffälliger Schmuck heraus (Insirah Sokak, Bebek, Anadolu Apt. A-13, Tel. 287 62 95).

Mine Kerse. Die junge Designerin entwirft und verkauft in ihrem kleinen Laden hochwertige Taschen und Hüte (Kuloglu mah. Faik Pasa Sokak 1a, Tel. 249 35 61).

LESEN The Guide. Monatliches Magazin auf Englisch mit interessanten Geschichten und vielen guten Tipps (rund 2,70 Euro).

Istanbul. Klein, handlich, gute Tipps und Spaziergänge (Marco Polo, 8,95 Euro).

INFO In Deutschland: Türkisches Fremdenverkehrsamt, Baseler Str. 37, 60329 Frankfurt, Tel. 069/23 30 81, www.turizm.gov.tr In Istanbul: Info-Büro in Beyoglu, Mesrutiyet Caddesi 57/5, Tel. 258 77 60.

Text: Tinka Dippel Fotos: Murat Türemis BRIGITTE Heft 06/2007

Kommentare (4)

Kommentare (4)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    ich liebe Istanbul es ist die schönste Stadt die es je gegeben hat
  • Anonymer User
    Anonymer User
    @maggie75 zu Deinem Kommentar "Auch war ich sehr erschrocken, dass so viele Frauen bzw. Mädchen ein Kopftuch tragen." - Wieso Dich das derart schockiert verstehe ich nicht - in Istanbul ist ein Grossteil der Bevölkerung muslimisch. Vielleicht ist Dir auch aufgefallen, dass die "bedeckten" Frauen dort sehr modisch gekleidet sind. Auf mich macht die Mehrheit dieser Frauen nicht den Eindruck, als ob Sie das Kopftuch als Hindernis sehen oder gezwungen werden, es zu tragen. Es ist eine Multiukulti-Stadt wie jede andere auch...Um noch zum Hauptthema zurückzukommen: Für mich ist Istanbul definitiv die schönste Stadt der Welt :-))
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Um ehrlich zu sein ist und bleibt Istanbul die schönste Stadt auf dieser Welt.Istanbul ist einmalig.Wenn mal jemand dort gewesen ist weiß er was ich meine.Überall riecht es nach Geschichten,nach der Kultur und nach Sehenswürdigkeiten.Bogaz,Dolma Bahce Palace,Sultan Ahmet,Eyüp Sultan,Aya sofya,Istiklal Caddesi.Istanbul ist eigentlich das wahre New York ;)
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Also, ich war auch mal in Istanbul - im September 2007 mit einer Freundin. Sehr schöne interessante Stadt, keine Frage. Nur leider habe wir nicht viel bekommen können, da wir ständig angesprochen und angefaßt wurden - man wollte uns in Geschäfte hineinziehen oder "nur" einen Tee mit uns trinken. Nach zwei Tagen bin ich so agressiv geworden, dass ich mich selber nicht mehr erkannt habe. Meine Freundin und ich haben uns ständig gestritten, weil wir so angespannt waren. Ruhe hatten wir nur bei der Besichtigung in Gotteshäusern. Ganz schlimm war es in dem Großen Basar. Dazu muss man sagen, dass wir nicht zwei große Blondinen sind, sondern zwei Dunkelhaarige, beide unter 1,70 m und nix mit Traumfigur. Auch war ich sehr erschrocken, dass so viele Frauen bzw. Mädchen ein Kopftuch tragen. Wir hatten unser Hotel in Saray Burnu, ab 18.00 Uhr gab es da fast nur noch Männer auf der Straße. Kann eben nicht jeder mit aufgeklärten Modefotografen und Visagisten um die Häuser ziehen...

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