Mobile Ansicht
Für eine bessere Darstellung
auf die mobile Ansicht wechseln
Weiterlesen Mobile Ansicht

7 Reisetipps für Ostern

Hurra, das längste Wochenende des Jahres steht vor der Tür! Hier kommen 7 tolle Urlaubsideen für wunderbare Ostertage.

Das Osterwochenende - perfekt für den ersten Kurztrip des Jahres

Spätestens, seit wir erwachsen sind, kratzt uns das Eiersuchen nicht mehr. Jetzt bedeutet Ostern vor allem eines: Vier Tage Urlaub, ohne einen einzigen Tag freizunehmen. Und mit Glück ist der Frühling an Ostern auch schon da und die Sonne wärmt unsere wintermüden Glieder. Sieben Autorinnen waren unterwegs und haben kleine Reiseberichte mit den besten Tipps für die Ostertage mitgebracht. Ist eine Reise für euch dabei?

Insel Møn: Ein Zuhause in Dänemark

keine Bildunterschrift

Unsere Tage im "Tohøjgaard", dreieinhalb Stunden Autoreise von Hamburg entfernt, sehen so aus: Nach dem Aufwachen aus dem Fenster schauen - über die Felder, die den alten Hof umgeben, direkt auf die Ostsee. Ab unter die Dusche und zum hübsch gedeckten Frühstückstisch mit warmen Brötchen und leckeren Marmeladen. Dann an den menschenleeren Strand, die Küste entlang radeln - oder im Garten unter alten Bäumen sitzen bleiben und lesen.

Abends zurück in die schöne offene Küche und sich von den Gastgebern, der Dänin Christine und ihrem amerikanischen Ehemann Allan, köstlich bekochen lassen: Während die Zwei hinterm Tresen stehen, sitzt man mit den anderen Gästen am langen Holztisch und gerät ins Gespräch. Ungewohnt intim zuerst, am Ende gemütlich wie ein Zuhause.

Für Selbstversorger gibt es eine Gästeküche. Die Zimmer sind nicht luxuriös, Bad und Toilette teilt man sich: Der wahre Luxus hier ist die Landschaft, die Ruhe und die Gastfreundschaft.

: Tohøjgaard Gästehaus, Rytsebækbej 17, Hjelm, 4780 Stege, Dänemark, Tel. 0045/5581/6067, www.tohoejgaard.com, DZ ab 73 Euro, Frühstück 8,50 Euro.

Julia Karnick

Elsass: Genussvolle Grenzüberschreitung

Stopp, nicht gleich Kurs auf Straßburg nehmen, jedenfalls nicht, wenn man wie ich aus Richtung Norden kommt. Die schönste Einstimmung auf einen Elsass-Trip liegt nämlich gleich hinter der Grenze zur Pfalz: Wissembourg heißt das Städtchen, hat viel altes Gemäuer zu bieten (nicht verpassen: das Salzhaus und die Kirche St. Peter und Paul) und tollen Wein und Flammkuchen natürlich auch.

Am nächsten Tag fahren wir weiter ins knapp eine Autostunde entfernte Straßburg. Rauf aufs Münster und rein ins romantische Gerberviertel mit seinen Fachwerkhäusern. Am Abend müssen unbedingt die verbrauchten Kalorien wieder reingeholt werden, am besten im "La Table de Christophe" (28 Rue des Juifs, www.tabledechristophe.com), wo man von Angèle herzlich empfangen wird und Christophe tolle französische Gerichte zubereitet (unbedingt Platz fürs Dessert lassen!).

Unser Elsass-Hunger ist damit aber noch nicht gestillt. Wir willen mehr Fachwerk-Idylle - und finden sie in Colmar an der elsässischen Weinstraße. Wie ein großes Freilichtmuseum erscheint uns die Altstadt mit ihren Kopfsteinpflastergassen und ihren bunten Fassaden. Mehr typisch Elsass geht nicht, denken wir, aber da haben wir die letzte Station unserer Tour noch nicht gesehen. Der Weinort Eguisheim ist quasi eine Miniaturausgabe von Colmar.

Reisetipp: Straßburg eignet sich gut als Ausgangpunkt, um das Elsass zu erkunden, Colmar und Eguisheim etwa sind eine Autostunde entfernt. Schön und günstig kann man im zentral gelegenen Hotel Kleber unterkommen. Alle 30 Zimmer sind unterschiedlich gestaltet, inspiriert von Früchten, Gewürzen und süßen Spezialitäten (29 Place Kléber, Tel. 33/3/88 32 09 53, www.hotel-kleber.com, DZ ab 75 Euro).

Katharina Wantoch

Harz: Wandern und Biken jenseits des Kännchenkaffees

Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, als ich den Artikel in die Hand bekam. Da versuchte mal wieder jemand, den Harz als hippes Reiseziel zu verkaufen, das sich vom alten Mief befreit hat. Die Wahrheit sieht anders aus, so viel steht nach unzähligen Harz-Wochenenden fest: Kaffee im Kännchen ist nach wie vor der große Renner, das Alter der Gäste liegt definitiv über dem Durchschnitt und eine moderne, schicke Unterkunft zu finden, ist eine Herausforderung.

Trotzdem bin ich dem Harz verfallen. Ein Naturparadies, ideal zum Wandern und Mountainbiken. Es gibt eine unglaubliche Vielfalt an Wanderwegen und Mountainbike-Trails. Wer sich eine mehrtägige Harz-Durchquerung zutraut, kann den Harzer Hexenstieg (www.hexenstieg.de) in Angriff nehmen. Für Tagestouren sind Bode- und Selketal ideal. Touren unter www.bodetal.de und www.selketal-harz.de.

Mountainbiker, die keine Lust auf ständiges Kartenlesen haben, sind im Harz ebenfalls gut aufgehoben. Die Touren der Volkswagen-Arena-Harz sind gut ausgeschildert und können kostenlos als GPS-Tracks heruntergeladen werden (www.volksbank-arena-harz.de).

Hier wirklich schöne Unterkünfte und gute Restaurants:

Restaurant Polsterberger Hubhaus: regionale Küche, z.B. Wild, Ziegenkäse, schöne Sonnenterrasse, liebevoll restauriertes Restaurant (Polsterberger Hubhaus, Polsterberg 1, Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323/5581, www.polsterberger-hubhaus.harz.de).

Landhaus Kemper: Pension, Ferienwohnungen, tolle Küche, Slow-Food-Mitglied, es kann auch ein ganzes Haus gemietet werden, z.B. für Familienfeiern (Landhaus Kemper, An der Trift 19, Clausthal-Zellerfeld, OT Buntenbock, Tel. 05323/1774, www.landhaus-kemper.de, DZ ab 70 Euro, Frühstück 13 Euro).

Hildesheimer Haus: Zimmer und Appartments, neu renoviert (Hildesheimer Haus, An der Trift 6A, Clausthal-Zellerfeld, OT Buntenbock, Tel. 05323/715992, www.hildesheimerhaus.de), DZ mit Frühstück ab 50 Euro).

Landhaus "Am Schultalbach" und "Landhaus im Wiesengrund": Schicke Appartments (www.landhaus-ferienwohnungen.de, App. für zwei Personen ab 70 Euro plus Endreinigung, Frühstück 8,50 Euro).

Weitere Harz-Infos unter www.harzinfo.de

Monika Herbst

Schlei: Saltkrokan lässt grüßen

Ich liege im weißen Sand, den Rücken an einen Felsen gelehnt. Vor mir wiegt sich Schilf im Wind, eine Möwe hat sich auf einem Stein niedergelassen, das Wasser schlägt kleine Wellen. Saltkrokan lässt grüßen. Wenn gleich Tjorven mit ihrem Bernhardiner Bootsmann um die Ecke kommen würde, ich würde mich nicht wundern. Und das Beste: Dieses kleine Schwedenparadies liegt gar nicht weit von Hamburg an der Schlei. Noch nie gehört?

Die Schlei ist die längste Förde Deutschlands. Ein 42 Kilometer langer Meeresarm der sich von der Ostsee bis nach Schleswig schlängelt - umringt von Rapsfeldern. Mal ist die Schlei breit wie das Meer, mal schmal wie ein Fluss. Es gibt versteckte Buchten, hölzerne Badestege, und tausend schöne Plätze zum Sitzen, Liegen, Picknicken oder Schwimmen. Die kleine Bucht, von der ich am Anfang schreibe, liegt in Gunneby.

Nach dem Sonnenbad nehme ich die kleine Fähre in Lindaunis und radele weiter zum Café Grünlund, wo es nicht aussieht wie auf Saltkrokan, sondern wie in Bullerbü. Oder radele ich doch lieber in die andere Richtung zum kultigen Kiosk von Peter Viergutz nach Weseby? Dort gibt es eine grandiose Berliner Weiße, selbstgebackenen Kuchen und immer einen kleinen Schnack mit Weitblick auf die Schlei.

Hinkommen: Mit dem Auto über die A7 bis Owschlag oder Schleswig; mit der Bahn bis Schleswig oder Süderbrarup.

Übernachten: In Schleswig: Hotel F-Ritz, Friedrichstrasse 102, 24837 Schleswig, www.hotel-F-ritz.de, DZ ab 80 Euro. Auf dem Land: Hof Eckhorst, 24357 Güby, www.hof-eckhorst.de, Ferienwohnungen ab 40 Euro.

Kaffeetrinken: Café Grünlund, Grünlund 4, 24364 Holzdorf, Tel. 04352/2499, www.gruenlund.de, es gibt auch eine Ferienwohnung!

Nikola Haaks

Salzburg: Barock und viel Romantik

Zuerst auf den Mönchsberg mit dem Fahrstuhl fahren und sich einen Überblick über die Stadt an der Salzach verschaffen. Unter weißen Sonnenschirmen sitzen und von der Restaurant-Terrasse des Museums der Moderne (www.museumdermoderne.at) auf die Altstadt schauen, auf die Festung, den Dom und auf prächtige Barockbauten.

Die Salzburger Festspiele beginnen erst Ende Juli (www.salzburgfestival.at). Jetzt ist die Stadt noch nicht überfüllt, kann man noch durch die Straßen schlendern, zum Mozarthaus, durch die Getreidegasse zum prachtvollen Dom. Oder sich an einer der Stationen ein Rad mieten und zum Schloss Hellbrunn fahren.

Zur Stärkung gibt es dann Wiener Schnitzel im "Stiftskeller St. Peter" (St. Peter Bezirk 1/4, www.stpeter-stiftskeller.at). Und abends wieder zurück ins Romantikhotel "Gmachl", etwas außerhalb der Stadt. Ein wunderbares Traditionshaus mit neuer Dépandence gegenüber, wo es geräumige, geschmackvolle Zimmer gibt sowie einen Pool-und Spabereich.

Hotel: Romantikhotel Gmachl, Dorfstraße 14, 5161 Elixhausen, Tel. 0043/662/480212, www.gmachl.com, DZ mit Frühstück ab ca. 200 Euro.

Anna M. Löfken

Darß: Roll, baby, roll!

In Wieck oder Born ein Fahrrad mieten und dann ab in den Darßer Wald voller Farne, Buchen, Birken, Eichen, Kiefern, Holunder und Lichtungen fürs Picknick - irgendwann kommt man immer am wilden Weststrand raus. Oder ihr fahrt am Bodden entlang, mit Blick aufs glitzernde Wasser.

Zwischen Wieck am Bodden und Prerow an der Ostseeküste hüten bullige Galloways ihre Kälbchen, mit etwas Glück sieht man in der Abendsonne einen Fuchs beim Jagen. Wer müde ist, steigt einfach samt Fahrrad auf die Fähre und lässt sich nach Hause fahren (www.boddenschifffahrt.de).

Egal, wohin ihr auf der Halbinsel Darß radelt: Das Fahren geht auf den ebenen Wegen wie von selbst. Das haben natürlich auch schon andere Urlauber erkannt. Trotzdem fühlt man sich hier manchmal wie am Ende der Welt.

Übernachten: In der Pension Walfischhaus, einem ehemaligen Kapitänshaus mit Blick auf den Borner Hafen, sind die hübschen Zimmer mit den bunten Stoffen von Gudrun Sjödén dekoriert. Frühstück, Kuchen und Abendessen in Bio-Qualität gibt's bei schönem Wetter auf der Terrasse (Walfischhaus, Chausseestr. 74, Born am Darß, Tel. 038234 / 55784, www.walfischhaus.de, DZ mit Frühstück ab 120 Euro).

Susanne Arndt

Paris: Mit dem Auto an die Seine

Paris ist zu keiner Zeit im Jahr so zauberhaft wie im Frühling. Die Stadt erwacht, die Caféterrassen laden zum Verweilen ein, die Sonne sorgt für Wärme. Die Massen an Touristen sind noch nicht da, so dass die Wartezeiten am Louvre, Eiffelturm, Versailles, Notre-Dame, Sacré Coeur sich in Grenzen halten. Die Cityräder stehen bereit, laden ein zu Radtouren in versteckte Seitenstraßen oder prominente Stadtviertel.

Wir erkunden das vornehme 16. Arrondissement zwischen Bois de Boulogne, Trocadéro und Arc de Triomphe mit dem Rad. Hier wirkt jeder Hauseingang wie ein Hoteleingang. Hier spüren wir den Mythos Paris, die Stadt der gediegenen Großbourgeoisie, die Stadt der Belle Epoque, die Stadt, die Altes bewahrt und trotzdem modern ist.

Da die üblichen Mittelklasse-Hotels über keine eigenen Parkmöglichkeiten verfügen, entscheiden wir uns für einen komfortablen Bungalow auf dem 4-Sterne-Campingplatz "Bois de Boulogne" - direkt an der Seine, mit Blick auf den Eiffelturm. Der Bungalow ist gut ausgestattet: 28 Quadratmeter für 4 bis 6 Personen, 2 Schlafzimmer, Wohnbereich, Bad, Küchenzeile, Klimaanlage, TV, Mikrowelle, Parkplatz, Terrasse, sogar Heizung, falls es doch noch kalt wird. Der Platz selber ist relativ laut. Zelten würden wir hier nicht.

Einfach großartig ist die Nähe zum Zentrum. Wir lassen das Auto stehen und laufen einfach los, man kann aber auch den Bus nehmen.

Übernachten: Bungalow für bis zu 6 Personen (Le Camping du Bois de Boulogne, Allée du Bord de l'Eau, 75016 Paris, Tel. 0033/1/45 24 30 31, www.campingparis.fr, ab 116 Euro).

Anke-Maren Koester

Kommentare

Kommentare

    Unsere Empfehlungen

    Bild Montagsnl

    Lieblingsartikel direkt in dein Postfach

    Melde dich jetzt kostenlos an!

    Produktempfehlungen

    Dein Adblocker ist aktiv!

    Wir - die Redaktion von Brigitte.de - wenden uns an dieser
    Stelle direkt an dich, unsere Nutzerin!
    Danke, dass du Brigitte.de besuchst.

    Dein AdBlocker ist jedoch aktiviert.

    Da unser Angebot kostenfrei ist, finanziert sich unsere Redaktion über Werbung. Damit wir dir Brigitte.de Inhalte weiterhin in hoher Qualität zur Verfügung stellen können, bitten wir dich, deinen AdBlocker für unser Angebot auszuschalten.

    Sobald du deinen AdBlocker ausgeschaltet und die Seite neu geladen hast, erscheint dieses Dialogfeld nicht mehr in unseren Artikeln.

    Es ist ganz einfach - und:
    So sicherst du die Existenz deines Lieblingsportals.
    Vielen Dank!

    Diesen Inhalt per E-Mail versenden

    7 Reisetipps für Ostern

    Hurra, das längste Wochenende des Jahres steht vor der Tür! Hier kommen 7 tolle Urlaubsideen für wunderbare Ostertage.

    Du kannst mehrere E-Mail-Adressen mit Komma getrennt eingeben

    E-Mail wurde versendet
    Deine Mail konnte leider nicht versendet werden