Viertelsteckbriefe Hamburg

Sie brauchen einen ersten Überblick über die Stadt? Tinka Dippel und Nicole Balzereit haben die spannendsten Hamburger Viertel für Sie beschrieben.

Blankenese

S-Bahn: S1/S11 bis nach Blankenese

Das ehemalige Fischerdorf im Westen Hamburgs ist einer der mondänsten Stadtteile der Hansestadt. Viele kleine Reet-gedeckte Häuser und urige Gärten, die direkt an einen Hang an der Elbe gebaut sind, bilden ein Gewirr aus engen Gassen und steilen Treppen. Gekrönt wird das ganze vom Süllberg und dem Turm des Ausflugslokals Sagebiehl’s Fährhaus darauf. Der Blick auf die Elbe ist einige Pausen wert. Auf dem Elbwanderweg kann man von Blankenese aus bis mitten ins Stadtzentrum immer direkt an der Elbe entlang laufen und dabei die vorbei fahrenden Schiffe beobachten! Vor allem im Sommer herrscht hier Hochbetrieb: Dann kommen Hamburger aus dem ganzen Stadtgebiet zu ausgedehnten Spaziergängen.

Schöne Plätze zum Ausruhen: eine der vielen Bänke auf dem Elbwanderweg, auf dem Süllberg oder in den vier Parks (Römischer Garten, Schinkels Park, Baurs Park und Hirschpark)

Ottensen

S-Bahn: S1/S31 bis Altona oder Königsstraße

Das ehemalige Industrie-Viertel zwischen Blankenese und der Innenstadt ist heute ein lebendiges Wohnviertel, das vor allem bei jungen Familien und Kreativen beliebt ist. Nicht zuletzt gerade wegen der industriellen Vergangenheit: An vielen Ecken wurden die alten Bauten erhalten und sind jetzt Heimat einer jungen Kunst- und Kulturszene. So kann man heute zum Beispiel in einer ehemaligen Fabrik für Schiffsschrauben, den Zeise-Hallen, ins Kino gehen, Kunsthandwerk kaufen oder Pizza essen. Doch Ottensen hat nicht nur alte Fabriken zu bieten: Dazwischen stehen viele hübsche Altbauten und jede Menge netter Cafés und Restaurants, zum Beispiel in der Ottenser Hauptstraße.

Dem Stadtteil vorgelagert an der Elbe liegt die alte Lotsen- und Kapitänssiedlung Övelgönne. Hier ist es bei schönem Wetter noch ein wenig voller als in Blankenese: Dann drängen sich unzählige Menschen mit Hunden und Kindern, auf Fahrrädern und in Joggingschuhen auf engstem Raum. Was nicht selten die Anwohner verärgert, an deren Vorgärten und Wohnräumen der Menschenstrom unmittelbar vorbeiführt. An Sommerabenden ist der gesamte Elbstrand mit Lagerfeuern und Grills übersäht, tagsüber mit Sonnenanbetern und - seitdem die Elbe wieder eine annehmbare Wasserqualität hat - auch immer mehr Badenden. Dabei immer fest im Blick: der Containerhafen auf der anderen Elbseite, Europas zweitgrößter Hafen.

Schöne Plätze zum Ausruhen: der Elbstrand vor dem legendären Kiosk "Strandperle"

St. Pauli

S-Bahn: S1/S3 bis Reeperbahn, U-Bahn: U3 bis St. Pauli oder Feldstraße

Rotlicht-Milieu und Partyzone - der Kiez rund um die legendäre Reeperbahn war und ist das Zentrum von Hamburgs Nachtleben. Hier stehen Sex-Shops neben Kneipen, Supermärkten, Currywurst-Buden und angesagten Clubs. Wer die Nacht durchhält, kann zum Katerfrühstück runter zur Elbe auf den Fischmarkt gehen. Jeden Sonntag von 5 bis 9.30 Uhr (im Winter ab 7 Uhr) werden hier z.B. Aale, Bananen und Grünpflanzen im Dutzend verkauft. Nur ein kleines Stück weiter, an den Landungsbrücken, legen verschiedene Linien-Fähren sowie Barkassen zu Rundfahrten in den Hamburger Hafen ab. Genau auf der anderen Seite der Reeperbahn, also im Nordosten von St. Pauli, liegt das Heiligengeistfeld. Dort findet dreimal jährlich für jeweils einen Monat der "Hamburger Dom" mit Essbuden und Fahrgeschäfte statt. Daneben ragen die Flutlicht-Masten des Millerntor-Stadions auf, der Heimat des FC St.Pauli. St. Pauli ist aber nicht nur als Vergnügungsviertel bekannt. Die Bewohner der Hafenstraße machten in den 80er Jahren bundesweit Schlagzeilen als Vorreiter der Hausbesetzerszene. Auch heute noch wohnen hier vor allem politisch aktive Linksalternative, Studenten und Künstler.

Schöne Plätze zum Ausruhen: die Bänke auf der Promenade am Elbufer

Neustadt

S-Bahn: S1/S3 bis Stadthausbrücke oder Jungfernstieg, U-Bahn: U1 bis Jungfernstieg, U2 bis Gänsemarkt oder Jungfernstieg, U3 bis Baumwall oder Rödingsmarkt

Auch wenn immer mehr Menschen zum Wohnen in die Neustadt ziehen, wird hier vor allem gearbeitet und eingekauft. Vom Alsterfleet am Rathausmarkt bis zum Gänsemarkt bieten sich fantastische Einkaufsmöglichkeiten: edle Boutiquen am Neuen Wall und in der ABC-Straße, dazwischen große Ladenketten und eine Einkaufspassage neben der anderen. Ein Muss: ein Bummel über Hamburgs Flanierstraße Jungfernstieg direkt an der Binnenalster, mit dem schicken Einkaufstempel "Alsterhaus". Alster? Das ist Hamburgs großer innerstädtischer See, der durch eine Brücke in kleine Binnen- und große Außenalster getrennt ist. Ob segeln, joggen oder einfach nur faul in der Sonne liegen - die Alster mitten im Zentrum der Stadt ist der Hamburger liebster Ort, um ihre Freizeit zu verbringen. Eine weitere Ruheoase befindet sich im Westen der Neustadt: Planten un Bloomen, der Botanische Garten und die Wallanlagen bilden zusammen einen großen Park. Obwohl er Neustadt heißt, hat der Stadtteil außerdem einiges an alter Geschichte zu bieten: Nicht weit weg von der Elbe steht Hamburgs Wahrzeichen, die barocke St. Michaeliskirche, von den Hamburgern "Michel" genannt. Gleich nebenan: die verwinkelten Fachwerkhäuser der Krameramtsstuben, die zeigen, wie man im 17. Jahrhundert in Hamburg gewohnt hat.

Schöne Plätze zum Ausruhen: Straßencafés auf den Brücken über die kleinen Fleete, die Elbe und Alster miteinander verbinden; der Alsterpavillon mit schönem Blick auf die Binnenalster - inklusive Fontäne, Schwänen, Alsterdampfern und dem mondänen Hotel Vierjahreszeiten

Altstadt & Hafencity

U-Bahn: U1 bis Messberg oder Steinstraße, U3 bis Rathaus oder Mönckebergstraße

Die Altstadt ist der geschichtliche Kern der Hansestadt: Auf dem Domplatz, der heute ein staubiger Parkplatz ist, stand im frühen Mittelalter die Hammaburg - Namensgeberin der Stadt - und später der Mariendom. Auch wenn beides schon lange nicht mehr steht, alte Bauten gibt es in diesem Viertel einige: zum Beispiel mittelalterliche Kirchen, von denen die Nikolaikirche im Zweiten Weltkrieg ausgebomt und als Mahnmal nicht wieder aufgebaut wurde. Oder die Speicherstadt: Sie besteht aus typisch hanseatischen Rotklinkerbauten, ist der größte zusammenhängende Lagerkomplex der Welt - und hat eine spannende Zukunft vor sich: Im Hafengebiet rund um die Speicherstadt entsteht im Rahmen des größten Städebauprojekts Europas in den nächsten 20 bis 30 Jahren auf etwa 155 Hektar die Hafencity. Wenn sie fertig ist, soll das bisher ausschließlich industriell genutzte Gebiet futuristische Wohn- und Büroräume beherbergen und ein neues, lebendiges Stadtviertel entstehen. Bis dahin spielt sich das Leben weiter nördlich ab, in der Mönckebergstraße. Sie verbindet den Hauptbahnhof mit dem Rathausmarkt und ist zusammen mit der parallel verlaufenden Spitalerstraße die beliebteste Einkaufsmeile der Hamburger.

Schöne Plätze zum Ausruhen: der Mönckebergbrunnen vor Burger King in der Fußgängerzone

St. Georg

Alle S- und U-Bahnen bis Hauptbahnhof, U1 bis Lohmühlenstraße

St. Georg beginnt hinter dem Hauptbahnhof. Teilweise besteht das Viertel aus gesichtslosen Bauten, zur Alster hin nimmt die Altbau- und Sanierungsdichte allerdings zu. Zwischen diesen sehr unterschiedlichen Teilen verläuft die bekannteste Straße St. Georgs, die Lange Reihe. Die ist sowohl eine der abwechslungsreichsten Einkaufstraßen Hamburgs (Asiamöbel, Klamotten, Bioläden, Schmuck, Klein- und Elektrokram) als auch eine der lebendigsten Ausgehmeilen. Die Bars, Restaurants und Cafés sind teilweise sehr beliebte Treffs der Schwulenszene. Schöne Plätze zum Ausruhen: Straßencafés in der Langen Reihe

Grindel

S-Bahn: S21/S31 bis Dammtor, U-Bahn: U1 bis Stephansplatz, U3 bis Hoheluftbrücke

Schon von weitem sieht man das Wahrzeichen vom Grindelviertel im westlichen Zentrum von Hamburg: zwölf große gelben Kästen auf einen Berg gebaut - die ersten Hochhäuser der deutschen Nachkriegszeit. Und in direkter Nachbarschaft: schöne sanierte Altbauten, wo man hinschaut! Nur der Uni-Campus fällt ein wenig aus dem schönen Rahmen: Hässliche Beton-Zweckbauten bestimmen das Bild. Doch zumindest das Hauptgebäude von 1911 und die beiden modernen Flügel sind echte Hingucker. Außerdem gibt es viele nette Cafés, Kneipen und Läden rund um den Campus. Gucken Sie unterwegs ruhig mal auf den Boden, auf die vor vielen Hauseingängen in den Fußweg eingelassenen "Stolpersteine" aus Messing. Sie erinnern an die deportierten und ermordeten ehemaligen Bewohner des Grindelviertels. Es war in den 20er Jahren Zentrum des jüdischen Lebens in Hamburg.

Schöne Plätze zum Ausruhen: viele kleine Cafés rund um die Uni, zum Beispiel die Bakerya (Grindelallee 26) oder der Bagel Park (Grindelallee 32)

Schanzen- und Karolinenviertel

S-Bahn: S21/S31 bis Sternschanze, U-Bahn: U2 bis Messehallen oder Schlump, U3 bis Schlump, Sternschanze oder Feldstraße

Das Schanzenviertel (oder auch einfach nur "Schanze") bezeichnet das Gebiet rund um die Schanzenstraße im Nordosten von St. Pauli und ist derzeit das angesagteste Viertel der Stadt. Mitten im Zentrum steht das Zeugnis seiner bewegten politischen Vergangenheit: die bunt bemalte, recht heruntergekommene "Rote Flora" am Schulterblatt. Als die Stadt das ehemalige Theater Ende der 80er Jahre an einen Musical-Produzenten verkaufte und zum Abriss freigab, protestierten die Anwohner. Es gab Straßenschlachten und Polizeiaufmärsche; nach fünf Monaten gab der Investor entnervt auf und baute stattdessen die "Neue Flora" am Holstenwall. Die "Rote Flora" ist heute ein Kulturzentrum, in dem regelmäßig Konzerte stattfinden. Direkt gegenüber ist vor kurzem die "Piazza" entstanden: im Sommer ein einziges Meer aus Tischen der anliegenden Restaurants und Kneipen, abends Treffpunkt der jungen Partyszene. Seitdem die New Economy vor einigen Jahren das Viertel entdeckt hat, wird es hier immer schicker. Doch die tolerante Multi-Kulti-Atmosphäre ist geblieben, und Studenten, Kreative und Links-Alternative stellen noch immer die größte Bewohnergruppe.

Auch das Karolinenviertel östlich der Schanze, rund um die Karolinenstraße, hat sich gewandelt: von der Hochburg der Hamburger Punkszene in den 80er Jahren zum Mittelpunkt einer jungen Design- und Modeszene. In der Marktstraße reiht sich ein kleiner Laden an den nächsten: individuell, ein wenig subkulturell - und nicht ganz preiswert. Mitten drin im bunten Kosmos aus Subkultur und aufgewertetem Altbau-Wohnraum im Schanzen- und Karolinenviertel: viele junge Familien mit Kindern. Die Gemeinschaft ist gut, und Spielplätze gibt es an jeder Ecke.

Schöne Plätze zum Ausruhen: der Schanzenpark, die Straßencafés auf der Piazza

Niendorf

U-Bahn: U2 bis Hagendeel oder Niendorf Markt

Niendorf ist ein von Touristen noch weitgehend unentdecktes, ruhiges Wohnviertel. Ganz besonders schön zum Wandern: das riesige "Niendorfer Gehege". Auf insgesamt 15 Kilometern lässt es sich hier entspannt herumspazieren. Für Hunde gibt es ein Freilaufgebiet, für Kinder einen großen Spielplatz, für Reiter einen extra Reitweg - und für alle einen Grillplatz. Genau der richtige Ort, um mal ein bisschen auszuspannen und die Natur nahe der Großstadt zu genießen!

Ohlsdorf

S-Bahn: S2 bis Ohlsdorf, U-Bahn: U1 bis Ohlsdorf oder Klein Borstel

Etwas kurios: Der Stadtteil Ohlsdorf besteht hauptsächlich aus einem Friedhofsgelände. Weshalb man trotzdem einen Abstecher dorthin machen sollte? Gerade wegen des Friedhofs! Er ist der größte (400 Hektar) und älteste in ganz Europa - und gleichzeitig auch einer der schönsten. Angelegt wurde er in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als sich Hamburg immer weiter ausdehnte und man beschloss, einen einzigen großen Friedhof am Rande der Stadt zu bauen. Der ältere, westliche Teil ist parkartig gestaltet. Hier führen geschwungene Wege nicht nur an Mausoleen und Gräbern vieler prominenter Hamburger vorbei, sondern auch an natürlichen Bachläufen und Teichen. Als Kontrast dazu: der streng geometrische neuere Teil im Osten. Während der Friedhof bei seiner Eröffnung noch zwei Fußstunden vom Zentrum entfernt war, ist er heute eine Stadt-nahe Ruheoase. Zu sehen gibt es etwa 450 Baumarten, viele Wasservögel und ausgefallene Grabdenkmäler. Ein Spaziergang ist zu jeder Jahreszeit toll - besonders schön ist es aber Anfang Juni, wenn die vielen Rhododendronbüsche den Friedhof in ein rosa-pink-weißes Blütenmeer verwandeln!

Eimsbüttel

U-Bahn: U2 bis Christuskirche, Emilienstraße, Osterstraße oder Lutterothstraße

Eimsbüttel ist eines der beliebtesten Wohnviertel für Studenten und junge Familien. Das liegt an den vielen schönen Altbauten und kleinen Parks und an der wachsenden Café- und Kneipenszene. Eine Straße zieht sich durch das ganze Viertel und wird von einer Vielzahl an Tee- und Bioläden, Boutiquen, Cafés und Restaurants gesäumt: die Oster- bzw. Bundesstraße. Zwischen Grund- und Methfesselstraße findet jeden Mittwoch- und Samstagvormittag ein gemütlicher Lebensmittelmarkt statt. Und auf dem Else-Rauch-Platz an jedem letzten Sonntag im Monat ein Flohmarkt.

Schöne Plätze zum Ausruhen: der Park am Weiher

Winterhude

S-Bahn: S1 bis Alte Wöhr (Stadtpark), U-Bahn: U1 bis Hudtwalckerstraße oder Lattenkamp, U3 bis Sierichstraße, Borgweg (Stadtpark) oder Saarlandstraße

Der früher eher industriell geprägte Stadtteil Winterhude nordöstlich der Alster ist heute eins der begehrtesten Wohngebiete Hamburgs. Kein Wunder: Hier lässt es sich wirklich gut leben! Der südliche Teil grenzt direkt an die Alster an. In Wassernähe stehen tolle Villen, etwas weiter östlich (rund um den Mühlenkamp herum) schicke Jugendstil-Mehrfamilienhäuser. Dazwischen: viele kleine Alsterkanäle, auf denen man im Sommer herrlich mit Booten herumschippern kann. Östlich der Barmbeker Straße dann typisch hanseatische Rotklinkerbauten - nicht ganz so hübsch wie der verschnörkelte Westen, aber immerhin auch begehrter Altbau, dazu noch mit einem besonderen Flair. Die so genannte "Jarrestadt" (rund um die Jarrestraße) entstand in den 20er Jahren als eins der größten sozialen Wohnungsbauprojekte Hamburgs - in unmittelbarer Nähe zu den damaligen Industrieanlagen. Noch heute sind einige davon erhalten geblieben. Am bekanntesten ist wohl die ehemalige Reismühlen- und spätere Hafenkranfabrik "Nagel & Kaemp" am Osterbekkanal. Heute heißt sie "Kampnagel" und ist ein junges, experimentierfreudiges Veranstaltungszentrum.

Im nördlichen Winterhude gibt es zusätzlich zu den Altbauten und Alsterkanälen noch einen weiteren Pluspunkt: Man wohnt direkt am Stadtpark, Hamburgs großem Volkspark mit Planetarium in einem alten Wasserturm, Freiluftbühne, Stadtparksee mit Freibad - und ganz viel Platz zum Grillen, Kicken, Picknicken, ...

Harvestehude

U-Bahn: U1 bis Hallerstraße oder Klosterstern

Der mondänste Stadtteil Hamburgs neben Blankenese ist Harvestehude im Westen der Alster. Eine Jugendstilvilla steht neben der anderen, dazwischen einige Mehrfamilienhäuser aus der Zeit der Jahrhundertwende - und nur selten einmal ein hässlicher Nachkriegsbau, der eine im Zweiten Weltkrieg entstandene Lücke ausfüllt. Dass hier die Reichen und Schönen zu Hause sind, sieht man auch an den Läden und Menschen: teure Boutiquen und Galerien im eleganten Viertel Pöseldorf zwischen denen auffallend gut und teuer gekleidete Menschen herum laufen. Dazwischen aber auch immer wieder "Normalsterbliche" - meist auf dem Weg zur Arbeit. Denn neben den Gutbetuchten sind hier auch viele Büros zu Hause: Kanzleien, Ärzte, PR-Agenturen, Konsulate - all jene, denen eine gute Adresse wichtig ist.

Im Alstervorland, dem Park direkt an der Alster, führt ganz Hamburg seine Hunde Gassi, trimmt sich auf dem gut sieben Kilometer langen Sandweg rund um die Alster oder sitzt im Biergarten vom Restaurant "Cliff" oder "Bodo's Bootssteg" und lässt sich eine frische Brise um die Nase wehen. Die nutzen auch die Segler: Im Sommer sieht man unzählige weiße Segel über das Wasser jagen - bei Hamburgs Volkssport Nummer 1. Wesentlich kleiner als das Alstervorland aber auch schön: der Innocentiapark im Westen von Harvestehude. Auch hier her kommen nicht nur die reichen Bewohner von Harvestehude, sondern Berufstätige zum Ausspannen in ihrer Mittagspause und junge Leute zum Grillen mit Freunden am Abend oder Wochenende. Für den eigenen Harvestehude-Besuch empfiehlt sich allerdings ein Dienstag- oder Freitagvormittag. Denn dann findet an der Grenze zum Stadtteil Hoheluft-Ost unter der Viaduktstrecke der U-Bahn in der Isestraße der traditionsreiche Isemarkt statt. Mit knapp einem Kilometer ist er Europas längster Freiluftmarkt.

Schöne Plätze zum Ausruhen: das gesamte Alstervorland, der Innocentiapark

Tinka Dippel & Nicole Balzereit

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