Das sind die zehn größten Staub-Mythen

Aufgepasst! Das sind die zehn größten Staub-Mythen

Zum Thema Staub schwirren sehr viele Mythen herum. Doch was steckt dahinter? Wir sagen, woher der Staub kommt, was tatsächlich gegen die grauen Flocken hilft und wie häufig wir sie wegwischen sollten.

Staubwischen zählt für 19 Prozent der Deutschen zur nervigsten Hausarbeit. Verständlich - denn kaum weggewischt, legt sich bereits eine neue Staubschicht auf den Möbeln nieder. Helplings Reinigungsexpertin Roxanna Pelka wischt die größten Mythen rund um den Staub ein für alle Mal weg!

1. Staub kommt aus dem Weltall: Richtig, aber!

Hausstaub enthält kleinste Überbleibsel von Meteoriten. Doch nicht nur das: Auch die Sahara hält Einzug! Luftströme wehen Wüstenteilchen tausende Kilometer weit bis zu uns nach Europa. Zu 70 Prozent besteht der graue Schleier jedoch aus Hautschuppen und herkömmlichen Fasern von Kleidung, Decken, usw.!

2. Staubwischen am besten mit einem feuchten Tuch: Falsch!

Ob trocken oder feucht - hier scheiden sich die Geister. Doch tatsächlich verschmieren nasse Tücher den Staub nur! Ein trockenes antistatisches Microfasertuch zieht die Staubpartikel hingegen wie ein Magnet an - so werden sie nicht aufgewirbelt, sondern vom Tuch umschlossen. Mit einem trockenen Tuch wird die Wohnung also tatsächlich sauberer.

3. Staub ist nutzlos: Falsch!

Im Staub sind Pollen enthalten, die durch die Luft schweben und so die Bienen dabei unterstützen, die Blüten zu bestäuben. Zudem: Ohne Staubpartikel gäbe es keine Wolkenbildung und somit keinen Niederschlag - und damit auch keine Pflanzen, keine Tiere, kein Leben! Da sag noch mal einer, Staub sei nutzlos ...

4. Gardinen sind die größten Staubfänger: Falsch!

Die weißen Stoffvorhänge verwandeln sich zwar gerne in graue Schleier - doch die wahren Staubfänger sind elektronisch: Fernseher, Laptop oder die Musikanlage! Diese Geräte sind nämlich rund um die Uhr elektrisch geladen und ziehen so den umherfliegenden Staub magisch an. Hier hilft ein Antistatikspray aus der Drogerie.

5. Bei geöffnetem Fenster gelangt mehr Staub in die Wohnung: Richtig!

Wer tagsüber gerne viel lüftet, muss damit rechnen, dass sich eine dicke Staubschicht auf den Möbeln ablegt. Die Lösung: Stoßlüften! Dafür alle Fenster morgens und abends für zehn Minuten weit aufreißen. Durch das Stoßlüften gelangt ausreichend neuer Sauerstoff in die Zimmer, der Staub hingegen hat nur wenige Minuten zum Niederlassen.

6. Staub macht krank: Falsch! 

Auch das ist ein weitverbreiteter Irrglaube: Die kleinen Staubpartikel sind nicht gesundheitsgefährdend. Stattdessen können uns aber die darin lebenden Milben gefährlich werden. In einem einzigen Gramm Hausstaub leben bis zu 10.000 von ihnen. Insbesondere ihr Kot kann allergische Reaktionen auslösen. Allergiker sollten bei Kissen, Decken und Teppichen darauf achten, dass diese aus synthetischen Materialien wie Polyester bestehen. Sie sind besonders pflegeleicht und können häufiger gewaschen werden.

7. Wir selbst verursachen den Staub: Richtig!

Allein durch unsere Bewegungen steigt andauernd Staub auf: Laufen zwei Personen eine Minute lang über einen Teppich, wirbeln sie bereits zwei Milligramm Staub auf - das entspricht dem Rauch einer halben Zigarette! 

8. Es reicht aus, einmal in der Woche Staub zu wischen: Richtig!

Einmal in der Woche zum Staubtuch greifen, reicht vollkommen aus! Im Durchschnitt sammeln sich zwar pro Tag auf einem Quadratmeter bis zu sechs Milligramm Staub an, doch wirklich sichtbar ist die Staubschicht erst nach einer Woche.

Tipp: Weichspüler auf ein Mircofasertuch geben und über die abgestaubten  gehen. Weichspüler hat einen imprägnierenden Effekt, sodass neuer Staub praktisch abgestoßen wird.

9. Zimmerpflanzen sorgen für mehr Staub: Falsch! 

Auf deinen Pflanzen setzt sich regelmäßig eine dicke Staubschicht ab? Das bedeutet aber nicht, dass diese Staub verursachen. Dennoch gibt es einen Zusammenhang zum Staub: Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit in deinem Umfeld, sodass der Staub an kleine Wassermoleküle gebunden wird. Er wird schwerer und rieselt direkt auf die Blätter herab.

Wichtig: Pflanzen sollten daher einmal die Woche abgestaubt werden - insbesondere, wenn sie sich in der Nähe des Fensters befinden.

10. Staubige Heizungen mindern die Heizkraft: Richtig!

Staub kann bares Geld kosten: Eine verschmutze Heizung mindert die Heizleistung nämlich um bis zu 30 Prozent! Daher sollte sie vor und nach der Heizperiode gereinigt werden.

Und so geht’s: Hänge ein feuchtes Tuch hinter die Heizung. Gehe nun den Heizkörper mit einem Föhn entlang. Das feuchte Tuch fängt die aufgewirbelten Staubpartikel auf.

Das passiert, wenn ihr eure Bettwäsche nicht lüftet

Lies auch

DAS passiert, wenn du dein Bettzeug nicht regelmäßig lüftest

Weitere Themen

Unsere Empfehlungen

KlickstarterNewsletter
Bild Montagsnl

Lieblingsartikel direkt in dein Postfach

Melde dich jetzt kostenlos an!

Diesen Inhalt per E-Mail versenden

Aufgepasst! Das sind die zehn größten Staub-Mythen
Was hilft und was nicht? Die zehn größten Staub-Mythen

Zum Thema Staub schwirren sehr viele Mythen herum. Doch was steckt dahinter? Wir sagen, woher der Staub kommt, was tatsächlich gegen die grauen Flocken hilft und wie häufig wir sie wegwischen sollten.

Du kannst mehrere E-Mail-Adressen mit Komma getrennt eingeben

E-Mail wurde versendet
Deine Mail konnte leider nicht versendet werden