Knete selbermachen - für ungiftiges Spieleglück

Knete selber machen - so geht's

Knete selbermachen ist lustig, ungiftig und günstig. Und die Farben kann man auch noch selbst bestimmen. Wir zeigen euch, wie es geht.

Welche Eltern kennen das nicht: Die in vielen Farben gekaufte Knete wird nach und nach zu einem seltsamfarbenen harten Klumpen. Ständig neue Knete zu kaufen geht aber ins Geld, vor allem, wenn es ungiftige Knetmasse sein soll.

Nicole vom Blog grievedesign zeigt uns deshalb eine Anleitung, die Abhilfe schafft. Mit wenigen Zutaten könnt ihr ab sofort Knete selber machen.

Knete selber machen - so geht's

Folgende Zutaten benötigt ihr:

  • 1/2 Liter Wasser
  • 500 g Mehl
  • 200 g Salz
  • 3 EL Öl
  • 3 EL Zitronensäure 
  • Lebensmittelfarbe nach Wunsch

Und so macht ihr die Knete selber:

  1. Das Wasser zum Kochen bringen.
  2. Mehl, Salz, Öl und Zitronensäure unterrühren und dann mit Lebensmittelfarbe vermengen.
  3. Alles verkneten, sodass eine feste Masse entsteht.

Fertig!

Vorsicht bei Knete mit Alaun

Bei einem Kleinkind ist es besonders wichtig, dass die Knete im Zweifelsfall essbar ist. Einige Rezepte zum Selbermachen von Knete werden als ungiftig beworben, jedoch wird bei diesen oft Alaun als Zutat aufgelistet. Und das steht im Verdacht, bei Verzehr giftig zu sein. Deshalb hat Nicole diese Zutat durch Zitronensäure ersetzt.

Mit der selbstgemachten Knete kann der Nachwuchs gut spielen, weil sie nicht so hart ist wie gekaufte Knete. Aufbewahren sollte man sie übrigens ebenso luftdicht wie die gekaufte, um ein Austrocknen zu verhindern.

Nicole Grieve hat selbst eine 4-jährige Tochter. Sie ist Cutterin und Bildmischerin und entwirft unter dem Label grievedesign süße Sachen für Kinder.

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Kommentare (20)

Kommentare (20)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    kann man auch flüssige zitronensäure nehmen
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Wenn man die Knete blau einfärbt, haben viele Kinder eine Hemmschwelle blaue Dinge zu essen. Rot ist dagegen oft sehr beliebt.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Alaun steht im Verdacht, bei Verzehr giftig zu sein? Wie kann man nur so einen unglaublichen Schwachsinn verbreiten? Jeder Chemiker auf diesem Planeten, ebenso wie jeder Apotheker, weiß, dass Alaun völlig ungiftig und ungefährlich ist. Irgendein Idiot, der keine Ahnung hat, hat einmal angefangen, diesen Unfug vom giftigen Alaun zu verbreiten, und jeder Depp plappert es nach. Von Euch hätte ich aber erwartet, erst einmal eine halbe Minute für Recherche zu verschwenden, bevor ihr in diesen Chor der Dummheit einstimmt.

    Alaun steht in gar keinem "Verdacht", der Stoff ist seit sehr langer Zeit bekannt. Wenn ein Kind so viele Kilogramm Alaunknete essen würde, dass es auch nur den geringsten Effekt vom Alaun bemerken würde, wäre es schon lange am Salz gestorben.



    Alaunknete ist und bleibt die beste Knete, man kann das Alaun nicht einfach mit irgendetwas anderem ersetzen, was einem gerade so einfällt. Den Effekt des Alauns kann man durch Zitronensäure oder andere Zusätze nicht er
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Stelle diese Knete gerne zusammen mit meinen Förderkindern her.

    Habe das Rezept wie folgt verändert:

    nur die Hälfe an Wasser und statt Zitronensäure nehme ich Ascorbin-Säure also Vitamin C (gibt es in Dosen in der Drogerie). Eine Apothekerin sagte mir mal, dass Zitronensäure für die Hände zu aggressiv ist. Ewas mehr Öl, macht die Knete noch geschmeidiger. Wenn ich das Salz ins Wasser gebe, sollte es sich möglichst vollständig aufgelöst haben, bevor ich den Rest dazu kippe.

    Auf alle Fälle ein super Rezept und wirklich günstig!!!

    Gruß Holger
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Hallo allerseits, prima Knete, allerdings isst unser Kleiner (2 Jahre) sie noch viel lieber, als damit zu kneten. Wahrscheinlich wegen nicht trotz dem Salzgeschmack

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