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Papier-Highlight: Origami-Lampen zum Selbermachen

Ihr Wohnzimmer könnte mal wieder ein neues Highlight gebrauchen? Dann basteln Sie sich eins! Diese Origami-Lampen, entworfen von Hanna Charlotte Erhorn, machen nicht nur ein tolles Licht, sondern auch mächtig Eindruck!

Origami-Lampe - einfache Version

Diese Lampe besteht aus einem so genannten "Ikosaeder" (Das ist ein Zwanzigflächner aus zwanzig Dreiecken). Sie ist einfacher herzustellen, als die fortgeschrittene Version, dafür muss man aber die einzelnen Teile auch zusammenkleben.

Das brauchen Sie: Für eine Lampe mit ca. 20 cm Durchmesser benötigt man 10 Blatt Papier á 21 x 21 cm. Aus diesen Quadraten werden je 5 gleiche Teile gefaltet, die spiegelbildlich gearbeitet werden. Deshalb sind auf den Bildern immer zwei Teile abgebildet. Man kann sie also parallel arbeiten und macht dies einfach 5 mal.

So geht's:

Quadrat in der Mitte falten und wieder öffnen.

Eine untere Ecke auf die Mittellinie legen, es entsteht ein Winkel von 30°

Falte wieder öffnen und die gegenüber liegende Ecke auf die 30°-Falte legen. Dabei entsteht eine 60°-Falte. Wieder öffnen:

Die untere Kante auf den Schnittpunkt der Mittellinie mit der 60°-Falte legen. Den kleinen Streifen, der dabei oben übrig bleibt nach hinten knicken. Wieder öffnen:

Eine Parallele zur 60°-Falte knicken, indem man eine untere Ecke auf den Schnittpunkt der 60°-Falte mit der Mittellinie legt. Wieder öffnen.

Die gegenüberliegenden oberen und unteren Ecken auf die jeweilige 60°-Falte legen.

Die Dreiecke zur Mitte falten und das Blatt (ist jetzt ein Parallelogramm) umdrehen.

Parallelogramm in der Mitte falten und wieder öffnen. Die entstandenen Rhomben durch Falten halbieren und wieder öffnen:

5 gleiche Teile werden jetzt zusammengesetzt/geklebt und daraus eine "Schale" geformt. Diese zwei spiegelbildlichen Schalen werden dann zu einem Ball zusammengesetzt. An einer Seite wird ein Dreieck offen gelassen, dort wird die Birne und die Fassung hinein gesteckt. Aus Draht bastelt man sich eine Halterung, die die Lampe von außen unsichtbar an der Fassung befestigt.

Achtung! Natürlich ist eine Lampe aus Papier feuergefährlich. Deshalb auf ausreichenden Abstand des Leuchtmittels zum Papier achten, schwer entflammbares Papier wählen und auf eine Energiesparbirne mit niedriger Temperaturentwicklung zurückgrifen lassen. Und: Licht aus, wenn man den Raum verlässt, das spart auch Energie.

Auf der nächsten Seite: Origami für Fortgeschrittene

Origami-Lampe für Fortgeschrittene

Diese Lampe ist ein Ikosaederstern (also ein Ikosaeder, auf dessen Flächen je ein Tetraeder angebracht ist) und besteht aus 30 gleichen Teilen, die zusammengesetzt werden.

Das brauchen Sie: Für eine Lampe mit ca. 25 cm Durchmesser: 30 Papierquadrate mit je einer Seitenlänge von 21 cm. Für akkurate Faltungen empfiehlt sich die Benutzung eines Falzbeins. Besonders schön sind die Lichteffekte bei halbtransparentem Papier.

So geht's:

Seitenmitte eines Blattes markieren und zwei gegenüberliegende Seiten zu dieser Mitte knicken (Rechteckform)

Blatt wenden und eine Ecke auf die gegenüber liegende Seitenmitte knicken, dasselbe mit der diagonal gegenüber liegenden Ecke wiederholen (Parallelogramm)

Die beiden großen Dreiecke in der Mitte zu kleinen Dreiecken halbieren (in der Mitte des Parallelogramms entsteht so ein Quadrat, die recht und links davon liegenden Dreiecke sind später die Laschen).

Blatt umdrehen und das Quadrat in der Mitte so halbieren, dass sich alles zur Form eines Dreieckes deckt. 30 dieser Teile herstellen.

Nun mit dem Zusammensetzen beginnen, indem man drei der Teile zu einem Tetraeder mit Flügelchen zusammensteckt:

Die weiteren Teile so ansetzen, dass sich die Form immer wieder zu einem Dreieck schließt. Das lässt einen anfangs verzweifeln, am Ende fügt es sich aber logisch:

Die letzten beiden Laschen offen lassen und Birne mit Halterung durch die Öffnung schieben.

Die Designerin Hanna Charlotte Erhorn

Hanna Charlotte Erhorn (34) ist Industrial Designerin mit Schwerpunkt Textil. In ihrem Blog auf BRIGITTE.de zeigt sie, was sie so alles bastelt, häkelt, klebt - alles zum Nachmachen!

Text und Fotos: Hanna Charlotte Erhorn

Kommentare (15)

Kommentare (15)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Ganz toll finde ich die schwierige Version. Eigentlich supereinfach. Farbiges Papier zu Demonstration würde es noch einfacher machen. Gerne hätte ich mehr davon. Vielleicht eine Origamiversion diamant?
  • Anonymer User
    Anonymer User
    viel zu schwer ich checks nicht
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Hat es irgendjemand geschafft, die Lampe für Fortgeschrittene zusammen zu stecken? Es wäre super, wenn ihr das etwas genauer beschreiben könnt. Ich krieg es einfach nicht hin, will aber auf keinen Fall aufgeben. Am Anfang sieht es immer gut aus, aber ich schaffe es einfach nicht, sie in eine halbwegs runde Form zu kriegen.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Liebes Brigitte-Team,

    schön und gut was die Disgnerin da erzählt, aber ich habe allein vier Möglichkeiten gefunden eine "Schüssel" zu formen, d. h. ich habe vier mal versucht die beiden Hälften zusammen zu fügen. Nun liegt alles im Mülleimer, weil das ständige ausprobieren mit Tesafilm etc. das Papier zerrissen hat. Das ganze hat fünf Stunden gedauert, zudem hab ich spezielles Papier verwendet, dass auch nicht gerade billig ist. Anscheinend weiß die Disgnerin selbst nicht, wie man das Ding zusammen baut, würde die erbärmliche Anleitung erklären^^. Kategorie - verschwendete Lebenszeit!



    Mit freundlichen Grüßen,



    Bastian
  • Anonymer User
    Anonymer User
    klasse Idee - vielen Dank :) °
Bild Montagsnl

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