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"Anleitung zum Entlieben" - Das Buch
Ohne den alten Bekannten Liebeskummer hätte Rosamunde Pilcher keinen Pence verdient - und so wie sie würden etliche Autorinnen am Hungertuch kauen. In der Regel wird in Liebeskummer-Büchern viel geweint und wenig gelacht.
Herzeleid ist tatsächlich eine traurige Sache. Und trotzdem kein Grund, sich das Lachen zu verkneifen. Conni Lubek erzählt in ihrem ersten Roman "Anleitung zum Entlieben" die tragische Geschichte vom langen Ende einer Liebe - und zwar komisch.
Die Heldin Lapared ist Mitte bis Ende dreißig und liebt 119, ihren Traummann. Der sie aber nicht. Also beschließt sie, Schluss zu machen - was nicht ganz so schmerz- und reibungslos abläuft, wie sie sich das eigentlich vorgenommen hatte. Sie klebt einfach an ihm fest. Auch sonst hat Lapared eher keine Glückssträhne. Hier können Sie das Vorwort und die ersten beiden Kapitel des Romans lesen.
Dieses Trauerspiel komisch aufzuschreiben, ist der Psychologin und Werbetexterin Conni Lubek perfekt gelungen. Zynisch und selbstironisch, gewitzelt und mit hohem Niveau: Der Humor ist genau so bunt wie der Liebeskummer der Heldin grau ist. Und bringt einen auf die Idee, dass die "Anleitung zum Entlieben" sehr verkürzt "Lachen!" heißen könnte. Oder auch: "Ist doch alles gar nicht so schlimm!"
Co-Autor Curd Rock
Das noch bessere an dem Roman: Er wirkt sehr wahr. Hier reitet keine Adelige durchs Hochmoor. Hier verschüttet keine Drama-Queen Rotwein auf weißen Designerteppichen. Hier sucht eine Frau nach einer Antwort auf die Frage: Wie soll ich eigentlich weiterleben? Dabei begleiten sie Unsicherheit und - zum Glück - Curd Rock, Co-Autor und Geschenk von 119.
Der hatte seinen Auftritt auch schon im Blog, aus dem die 347 Seiten Roman entstanden sind. Denn angefangen hat alles mit einer wahren Geschichte...













