2. Suchen Sie sich als Traumpartner keinen Syphiliskranken aus
Die meisten Frauen suchen nicht irgendeinen Partner, sondern einen, der zu ihnen passt. Das macht die Suche kompliziert. Wer zum Teufel ist der Richtige? Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts erfuhren wir immerhin, wer nicht zu uns passt – nämlich Tuberkulose- und Syphiliskranke sowie Blutsverwandte (Goldenes Buch für Eheleute, 1910/12). Später ergänzt der Ratgeber "Die gute Ehe" (1959) diese Liste noch durch Glücksspieler, Trinker, Homosexuelle und Heiratsschwindler und rät von einer Verbindung zwischen Vegetariern und Fleischessern ab: Die Konfliktgefahr sei besonders groß, wenn der Vegetarier "den Schnitzelesser zum Gemüsesaft bekehren will". Dafür schenkt derselbe Ratgeber uns aber einen klaren Maßstab für die Partnerwahl. Ausschlaggebend sei, "wie ein Mensch sich Kindern oder Tieren oder alten Leuten gegenüber verhält, wie er in Notzeiten oder in gefahrvollen Situationen reagiert".











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Dani
am 25.07.10 um 14:07
Ich fand den Rat, wie er sich gegenüber anderen (Schwächeren) verhält, nicht absurd, sondern im Gegenteil: Da ist eine Menge Lebenklugheit drin.
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JEGesang
am 29.06.10 um 18:13
:):) schön belustigend zu lesen ! Und ach, es ist ja wahr die Sache mit den typischen Berufskrankheiten: Lehrer- und rinnen , Juristen, eingefleischte Eltern, PÄDAGOGEN ( der reinste Horor :):) ) , Sozialarbeiter und manchmal auch Pfleger, sie alle durch und durch zutiefst durchdrungen vom Geist des nervenzehrenden PÄDAGOGISMUS.
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simplemind66
am 17.06.10 um 09:13
Dieser Rat ist einer der besten die es gibt:
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bauschundbogen
am 09.06.10 um 20:29
Hm. Ehrlich gesagt, finde ich die Anregung, potentielle Partner nach dem Vornamen zu beurteilen - nachzulesen im Artikel daneben - noch um einiges absurder.
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traindenuit
am 05.06.10 um 12:36
Naja, solche blöden Ratgeber gibt es doch heute auch noch (siehe Mars, Venus und Co). Aber das ist ja auch nicht so schlimm, denn sie dienen in erster Linie der Unterhaltung. Ich kann mir nicht vorstellen, das diese Tipps ernsthaft angewandt werden (wobei, einiges ist ja auch die so abwegig, zu zweit macht Sex wirklich mehr Spass - das war für manche wahrscheinlich nicht selbstverständlich). Und bei Brigitte.de gibt es solche Belehrungen ja auch zuhauf. Da kann man in 50 Jahren drüber lachen, aber am besten schon jetzt :)
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Sonja
am 03.06.10 um 20:39
Cool... Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut amüsiert!!! ;-) Was bin ich froh, dass ich Jahrgang 1977 bin, und nicht 50 Jahre früher!
mehr (6)Ein Mann, der sich nur mir gegenüber (gerade am Anfang, ist das ja so, wenn man die rosa Brille noch auf hat) freundlich und zuvorkommend verhält, ist das ja einfach. Wie aber geht er mit seinen Mitmenschen um? Ist er ein Soziopath, trumpft er nur auf, wenn er vermeintlich stärker ist als sein Gegenüber? Hat er Benimm? etc. etc.
Das lässt sich alles ablesen, wie er mit seinen Mitmenschen umgeht. Daher ist dieser Rat nicht absurd und ist dringend aus eurem Katalog zu entfernen.
Oft nicht mal geistreich erklärend, sondern meist immer nur höchst einseitig darauf bedacht, der oder dem anderen stets und ständig die eigene festgezimmerte Werteoptik aufs Auge drücken zu wollen :):)!
Wer bitte sehnt sich nach so ner Partnerin, die nur um sich selbst kreist !? Ich bestimmt nicht. Und ich kenne weißgott genug Frauen ( Männer auch) aus diesen Berufskasten, die nach meiner Meinung eher son Androiden brauchen, dem sie dauernd Anweisungen und Befehle erteilen können und der sich keine Widerworte getraut zu äußern...:):):)
Jürgen E.
Ausschlaggebend sei, "wie ein Mensch sich Kindern oder Tieren oder alten Leuten gegenüber verhält, wie er in Notzeiten oder in gefahrvollen Situationen reagiert"
und beugt vielen Enttäuschungen vor.