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Die perfekte Liebeserklärung - so macht ihr es richtig!

Es gibt viele Möglichkeiten, "Ich liebe dich" zu sagen. Wie wirkt's am romantischsten? So wird eure Liebeserklärung einfach unvergesslich.

Die Schmetterlinge fliegen und man könnte die ganze Welt umarmen. Keine Frage, verliebt sein ist ganz sicher das schönste Gefühl der Welt. Und schwebt man auf Wolke sieben, möchte man das natürlich auch seinem Schatz sagen. Doch dieser Moment, in dem zum ersten Mal die magischen drei Worte fallen, soll natürlich ganz besonders werden. Die Liebeserklärung soll nicht zu kitschig und nicht zu plump sein. Einfach schön! Die Frage ist: Wie sag ich's bloß? Mit einem Liebesbrief? Oder einem Liebesgedicht? Oder sag ich geraderaus "Ich liebe dich"? Wir haben hier ein paar Tipps, wie eure Liebeserklärung zu einem unvergesslichen Moment wird.

Die Liebeserklärung: Der richtige Zeitpunkt

Entgegen dem Klischee gestehen Männer ihre Liebe früher als Frauen. Laut Studien huschen ihnen die magischen drei Worte "Ich liebe dich" oft schon nach ein paar Wochen über die Lippen, während die meisten Frauen sechs Monate warten.

Letztendlich sollte man sich fragen, ob man selbst bereit für eine Liebeserklärung ist. Ein "Ich liebe dich" sollte nicht als Floskel für Zuneigung verwendet werden. Nur wer sich seiner Gefühle sicher ist, sollte sich dem Partner mitteilen. Natürlich kann das schon nach ein paar Tagen Beziehung der Fall sein (auch wenn man dann oft verliebt sein mit Liebe verwechselt). Ein paar Monate zu warten, wirkt aber in jedem Fall aufrichtiger.

Die Liebeserklärung: Der perfekte Ort

Ob zu Hause bei Kerzenschein oder vor dem Eiffelturm - wichtig ist, dass die Liebeserklärung von Herzen kommt - und dass man einen ruhigen Moment erwischt. Denn zwischen Tür und Angel die Liebe gestehen - das ist natürlich weniger romantisch. Am besten genießt man auch Zweisamkeit. Denn eine Liebeserklärung gehört zu den intimsten Dingen, die ein Paar miteinander teilt.

Die Liebeserklärung: Die passende Form

Mündlich oder schriftlich - das ist hier die Frage. Ganz klar: Am schönsten ist es, sich einfach ein Herz zu fassen, dem Mann (oder der Frau) seiner Träume in die Augen zu sehen und zu sagen: "Ich liebe dich!" Doch auch etwas Niedergeschriebenes kann romantisch wirken. Allerdings weniger, wenn man seine Liebe per SMS oder Facebook bekundet. Der absolute Romantik-Killer: "Ich liebe dich" auf die Facebook-Pinnwand des Partners zu posten. Viel herzlicher sind Liebesbriefe, Liebesgedichte oder schöne Liebessprüche , die man auf einem schönen Papier festhält. Der große Vorteil: So ein Brief kann man ewig aufbewahren - eine Facebooknachricht oder SMS versinkt hingegen im Postfach - und macht auch einfach wenig her. Wer musikalisch ist, kann seinem Schatz natürlich auch ein Liebeslied schreiben. Wenn das nicht der ultimative Liebesbeweis ist!

Die Liebeserklärung: Was soll ich schreiben?

Einen Liebesbrief könnt ihr im Grunde mit allem füllen, was euch bewegt und euer Herz rührt. Seid kreativ und ungezwungen. Schreibt eurem Schatz in der Liebeserklärung ganz direkt, was ihr für ihn empfindet. Was ist zum Beispiel so toll an ihm? Welche Emotionen löst er (oder auch sie) bei euch aus? Wie macht er euch glücklich? An welche Erlebnisse in eurer Beziehung erinnert ihr euch immer wieder gern?

Besonders schön und übrigens gar nicht altmodisch ist Lyrik, die ans Herz geht. Wie wär es, wenn ihr an eure persönlichen Worten noch ein Liebesgedicht hängt? Das rundet einen Liebesbrief in besonderer Form ab. Wir haben ein paar schöne Idee für euch!

Übrigens: Liebesbriefe eignen sich nicht nur für die erste Liebeserklärung. Auch wenn ihr schon eine jahrelange Beziehung führt: Eine Liebeserklärung auf Papier ist eine schöne Idee, die den Tag eures Partner sicherlich versüßt!

Liebeserklärung auf Papier: Die schönsten Liebesgedichte

Es ist Nacht und mein Herz kommt zu dir, hält's nicht aus, hält's nicht aus mehr bei mir. Legt sich dir auf die Brust, wie ein Stein, sinkt hinein, zu dem deinen hinein.

Dort erst, dort erst kommt es zur Ruh, liegt am Grund seines ewigen Du.

Christian Morgenstern (1871-1914)

Dass du mich liebst, das wusst ich, Ich hatt es längst entdeckt; Doch als du mir's gestanden, Hat es mich tief erschreckt.

Ich stieg wohl auf die Berge Und jubelte und sang; Ich ging ans Meer und weinte Beim Sonnenuntergang.

Mein Herz ist wie die Sonne So flammend anzusehn, Und in ein Meer von Liebe Versinkt es groß und schön.

Heinrich Heine (1797-1856)

Durch Dich will ich die Welt sehen; denn dann sehe ich nicht die Welt, sondern immer nur Dich, Dich, Dich ...

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Weil du die Tage zu Schiffen machst, die ihre Richtung kennen. Weil dein Körper lachen kann. Weil dein Schweigen Stufen hat. Weil ein Jahr die Form deines Gesichts annimmt. Weil ich durch dich verstehe, dass es Anwesenheit gibt, liebe ich dich.

Walter Helmut Fritz (geb. 1929)

Aus goldenem Odem Erschufen uns Himmel. O, wie wir uns lieben...

Vögel werden Knospen an den Ästen, Und Rosen flattern auf.

Immer suche ich nach deinen Lippen Hinter tausend Küssen.

Eine Nacht aus Gold, Sterne aus Nacht... Niemand sieht uns.

Kommt das Licht mit dem Grün, Schlummern wir; Nur unsere Schultern spielen noch wie Falter.

Else Lasker-Schüler (1869-1945)

Wir wohnen Wort an Wort

Sag mir Dein liebstes Freund

Meines heißt Du

Rose Ausländer (1901-1988)

Du, ich liebe Dich grenzenlos! Über alles Lieben, über alles Hassen! Möchte Dich wie einen Edelstein In die Strahlen meiner Seele fassen. Leg' Deine Träume in meinen Schoß, Ich ließ ihn mit goldenen Mauern umschließen Und ihn mit süßem griechischem Wein Und mit dem Oele der Rosen begießen.

O, ich flog nach Dir wie ein Vogel aus, In Wüstenstürmen, in Meereswinden, In meiner Tage Sonnenrot In meiner Nächte Stern Dich zu finden. Du! breite die Kraft Deines Willens aus, Dass wir über alle Herbste schweben, Und Immergrün schlingen wir um den Tod Und geben ihm Leben.

Else Lasker-Schüler (1869-1945)

Ich habe dich gewählt Unter allen Sternen.

Und bin wach - eine lauschende Blume Im summenden Laub.

Unsere Lippen wollen Honig bereiten, Unsere schimmernden Nächte sind aufgeblüht.

An dem seligen Glanz deines Leibes Zündet mein Herz seine Himmel an -

Alle meine Träume hängen an deinem Golde, Ich habe dich gewählt unter allen Sternen.

Else Lasker-Schüler (1869-1945)

Wo hast Du all die Schönheit hergenommen, Du Liebesangesicht, Du Wohlgestalt?! Um Dich ist alle Welt zu kurz gekommen! Weil Du die Jugend hast, wird alles alt, weil Du das Leben hast, muss alles sterben, weil Du die Kraft hast, ist die Welt kein Hort, weil Du vollkommen bist, ist sie ein Scherben, weil Du der Himmel bist, gibt's keinen dort!

Ricarda Huch (1864-1947)

Wenn wir uns ansehn, Blühn unsere Augen.

Und wie wir staunen Vor unseren Wundern - nicht? Und alles wird so süß.

Von Sternen sind wir eingerahmt Und flüchten aus der Welt.

Ich glaube wir sind Engel.

Else Lasker-Schüler (1869-1945)

Wie Du mir nötig bist? Wie Trank und Speise Dem Hungernden, dem Frierenden das Kleid, Wie Schlaf dem Müden, Glanz der Meeresreise Dem Eingeschloßnen, der nach Freiheit schreit.

So lieb ich Dich. Wie dieser Erde Gaben Salz, Brot und Wein und Licht und Windeswehen, Die, ob wir sie auch bitter nötig haben, Sich doch nicht allezeit von selbst verstehen.

Und tiefer noch. Denn auch die ungewissen Und fernen Mächte, die man Gott genannt, Sie drangen mir zu Herzen mit den Küssen,

Den Worten Deines Mundes und die Blüte Irdischer Liebe nahm ich mir zum Pfand Für eine Welt des Geistes und der Güte.

Marie Luise Kaschnitz (1901-1974)

Dein Mund, der schön geschweifte, Dein Lächeln, das mich streifte, Dein Blick, der mich umarmte, Dein Schoß, der mich erwarmte, Dein Arm, der mich umschlungen, Dein Wort, das mich umsungen, Dein Haar, darein ich tauchte, Dein Atem, der mich hauchte, Dein Herz, das wilde Fohlen, Die Seele unverhohlen, Die Füße, welche liefen, Als meine Lippen riefen -: Gehört wohl mir, ist alles meins, Wüßt nicht, was mir das liebste wär, Und gäb nicht Höll noch Himmel her: Eines und alles, all und eins.

Klabund (1890-1928)

O gib mir deine Hände, Der Frühling brennt im Hag, Verschwende dich, verschwende Diesen Tag.

Ich liege dir im Schoße Und suche deinen Blick. Er wirft gedämpft den Himmel, Der Himmel dich zurück.

O glutend über Borden Verrinnt ihr ohne Ruh: Du bist Himmel geworden, Der Himmel wurde du.

Klabund (1890-1928)

Ich habe dich so lieb! Ich würde dir ohne Bedenken Eine Kachel aus meinem Ofen Schenken.

Joachim Ringelnatz (1883-1934)

DU BIST mein Land, ich deine Flut, die sehnend dich ummeeret; Du bist der Strand, dazu mein Blut ohn' Ende wiederkehret.

An Dich geschmiegt, mein Spiegel wiegt das Licht der tausend Sterne; und leise rollt dein Muschelgold in meine Meergrundferne.

Christian Morgenstern (1871-1914)

DIESE ROSE von heimlichen Küssen schwer: Sieh, das ist unsre Liebe. Unsre Hände reichen sie hin und her, unsre Lippen bedecken sie mehr und mehr mit Worten und Küssen sehnsuchtsschwer, unsre Seelen grüßen sich hin und her - wie über ein Meer - - wie über ein Meer - - - Diese Rose vom Duft unsrer Seelen schwer: sieh, das ist unsre Liebe.

Christian Morgenstern (1871-1914)

Wir träumten von einander Und sind davon erwacht, Wir leben, um uns zu lieben, Und sinken zurück in die Nacht.

Du tratst aus meinem Traume, Aus deinem trat ich hervor, Wir sterben, wenn sich eines Im andern ganz verlor.

Auf einer Lilie zittern Zwei Tropfen, rein und rund, Zerfließen in eins und rollen Hinab in des Kelches Grund.

Friedrich Hebbel (1813-1863)

Ich bin mir meiner Seele In deiner nur bewußt, Mein Herz kann nimmer ruhen Als nur an deiner Brust! Mein Herz kann nimmer schlagen Als nur für dich allein. Ich bin so ganz dein eigen, So ganz auf immer dein. - -

Theodor Storm (1817-1888)

Ich liebe dich, weil ich dich lieben muß; Ich liebe dich, weil ich nichts anders kann; Ich liebe dich nach einem Himmelschluß; Ich liebe dich durch einen Zauberbann.

Dich lieb' ich, wie die Rose ihren Strauch; Dich lieb' ich, wie die Sonne ihren Schein; Dich lieb' ich, weil du bist mein Lebenshauch; Dich lieb' ich, weil dich lieben ist mein Sein.

Friedrich Rückert (1788-1866)

Du meine Seele, du mein Herz, Du meine Wonn, o du mein Schmerz, Du meine Welt, in der ich lebe, Mein Himmel du, darein ich schwebe, O du mein Grab, in das hinab Ich ewig meinen Kummer gab. Du bist die Ruh, du bist der Frieden, Du bist der Himmel mir beschieden. Daß du mich liebst, macht mich mir wert, Dein Blick hat mich vor mir verklärt, Du hebst mich liebend über mich, Mein guter Geist, mein bessres Ich!

Friedrich Rückert (1788-1866)

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