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Lafontaines Liebesbekenntnis: In bester Gesellschaft
Gerüchte um eine Liaison Lafontaine-Wagenknecht gab's schon länger, nun hat Oskar Fakten geschaffen. Sein öffentliches Liebesbekenntnis zu Sahra Wagenknecht fiel allerdings eher nüchtern aus. Da haben andere Promis vor ihm dicker aufgetragen. Eine Auswahl öffentlicher Liebesbekenntnisse.
Wenn sich das Politische mit dem Privaten mischt, ist Parteitag bei den Saar-Linken. Dort beendete der Ober-Linke Oskar Lafontaine (68) am Wochenende seine Parteitagsrede mit den nüchternen Worten: "Ich lebe seit einiger Zeit getrennt und bin seit einiger Zeit mit Sahra eng befreundet. Das war's dann auch. Mehr habe ich nicht zu sagen." Schon länger hatte es Gerüchte über eine Liaison zwischen Sahra Wagenknecht (42), Vizechefin der Linken, und Lafontaine gegeben. Nun hat die eigentlich so glamour-ferne Linkspartei also offiziell ein schillerndes Traumpaar.
Am 5. Februar 2011 trat Moderatorin Monica Lierhaus zum ersten Mal nach ihrer schweren Krankheit wieder im Fernsehen auf, bei der Verleihung der Goldenen Kamera. Lierhaus wirkte noch etwas wackelig auf den Beinen, das Sprechen fiel ihr schwer. Trotzdem hatte sie sich für diesen Tag etwas ganz Großes vorgenommen: Vor vollbesetztem Saal und laufender Kamera machte sie ihrem Lebensgefährten Rolf Hellgardt einen Heiratsantrag, den dieser mit einem dreifachen "Ja" und auf Knien rutschend annahm.
2005 schmuggelte Gerhard Schröder ins TV-Duell mit Angela Merkel eine Liebeserklärung an seine Doris ein. Der amtierende Kanzler verteidigte die Kritik seiner Frau an der Familienpolitik Merkels mit den Worten: "Sie lebt das, was sie sagt, und das ist nicht zuletzt der Grund, warum ich sie liebe." Union und FDP sahen darin einen plumpen Wahlkampftrick, die Angebete Doris Schröder-Köpf zeigte sich tief gerührt.
SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier ließ im letzten Jahr Taten statt Worte sprechen. Als sich der Gesundheitszustand seiner an einer Nierenschwäche leidenden Frau Elke Büdenbender dramatisch verschlechterte, entschloss er sich, ihr eine Niere zu spenden.
Mächtige Schwärmerei: Auf einer Konferenz in New York machte US-Präsident Barack Obama seiner Frau letztes Jahr eine öffentliche Liebeserklärung. Er könne noch immer nicht verstehen, wie er Michelle dazu gebracht habe, ihn zu heiraten. "Aber dass sie es getan hat, hat mich zum glücklichsten Mann der Welt gemacht".
Am Ende haben sie beide geweint: Bei der Aufnahme Steffi Grafs in die "Tennis Hall of Fame" im April 2007 sagte André Agassi in seiner Laudatio, er kämpfe damit, "Worte zu finden für jemanden, der tatsächlich mein Leben verändert hat - Stefanie". Steffi Grafs rührender Return: "Der beste Teil der Tour ist, dass ich dich getroffen habe". Dafür werde sie "für immer dankbar sein".
"Ich liebe dich bis zu dem stillsten Stand, den jeder Tag erreicht im Lampenschein oder in Sonne", "mit allem Lächeln, aller Tränennot und allem Atem. Und wenn Gott es gibt, will ich dich besser lieben nach dem Tod." So klingt eine royale Liebeserklärung. Prinzessin Mary von Dänemark trug ihrem Mann Frederik das Gedicht von Elisabeth Barrett Browning kürzlich bei einer Preisverleihung vor - und knüpfte damit an alte Zeiten an. Als Mary und Frederik frisch verliebt waren, hatte sie ihm Auszüge aus dem Gedicht nach Australien geschickt.
Es war im Juni 2009, als sich der damalige SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering (damals 69) erstmals mit seiner 40 Jahre jüngeren Freundin Michelle Schumann in der Öffentlichkeit zeigte. Beim Presseabend vor dem SPD-Parteitag machte Münte seiner Michelle eine Art Liebeserklärung: "Erstens: Es gibt sie. Zweitens: Sie ist hier. Drittens: Wir mögen uns." Als Abschluss seiner Rede wählte er fast dieselben Worte wie jetzt Lafontaine: "Mehr kann man dazu nicht sagen."
Im Liebesmonat Mai machte der begehrteste Bieber der Welt seiner Freundin Selena Gomez eine öffentliche Liebeserklärung. Während einer Pressekonferenz in Taiwan sagte Justin: "Selena ist... sie ist einfach wundervoll und macht mich sehr glücklich!"
Sag's auf Wiese-Art: Seit Kurzem trägt der Bremer Torhüter sein Liebesbekenntnis für Ehefrau Grit auf dem Unterarm. Dort prangt ein Tattoo, das eine, besser gesagt seine nackte Frau zeigen soll. Darunter steht: "Love never dies". Falls diese eine Liebe doch eines Tages sterben sollte: So wahnsinnig ähnlich sieht die Frau auf Wieses Arm seiner Grit nicht. Es könnte auch eine Kerstin oder Martina oder Claudia oder ... sein.
Es war einmal ein Prinz. Sein Name war William. Vor einem Jahr heiratete er seine Prinzessin Kate. Doch wie märchenhaft ging die Geschichte weiter? mehr
Ich verstehe nicht, was das Problem ist. Vielleicht liebt Wagenknecht den Lafontaine einfach? Wir wissen es nicht. Also warum gleich so giftig?
neus
am 16.11.11 um 13:28
Frau Wagenknecht schreckt wohl vor nichts zurück. Mögen sie lange miteinander glücklich werden............
Efua
am 15.11.11 um 19:29
Nun ja, die Linken sind eben auch Menschen. Und an meine Vorrednerinnen: eine krampfhaft auf Grund irgendwelcher mutmaßlichen Konventionen oder äußerer bzw. innerer Ansprüche durchgezogenen Ehe, in der mindestens eineR unglücklich ist, ist sicher nicht besser als eine Trennung, nach der BEIDE die Chance haben, wieder glücklich zu werden. Menschen entwickeln sich. Und manchmal eben auch auseinander.
karinagruen
am 14.11.11 um 20:12
ja! ..... das trifft's - mehr gibt es dazu wirklich nicht zu sagen!
Irmtraud Liedtke
am 14.11.11 um 18:27
Was soll man dem vielleicht bald dreimal geschiedenen Lafontaine und der vielleicht bald ebenso geschiedenen Wagenknecht sagen ? VIEL GLÜCK ? Das Glück nimmt sich ja jede(r) von ihnen auch so ohne Rücksicht auf Verletzungen und Vertrauensverlust. Glück ist nicht mehr, sich gemeinsam mit dem schon gewählten Partner zum Alter hin zu entwickeln. GLÜCK ist anscheinend ein immer neues Partnerglücksspiel. Viel Glück dann also Euch beiden - (weil ja alles andere sowieso so vollkommen unmodern und altmodisch wäre) !!!
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am um
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Efua
am 16.11.11 um 20:48
Ich verstehe nicht, was das Problem ist. Vielleicht liebt Wagenknecht den Lafontaine einfach? Wir wissen es nicht. Also warum gleich so giftig?
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neus
am 16.11.11 um 13:28
Frau Wagenknecht schreckt wohl vor nichts zurück. Mögen sie lange miteinander glücklich werden............
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Efua
am 15.11.11 um 19:29
Nun ja, die Linken sind eben auch Menschen. Und an meine Vorrednerinnen: eine krampfhaft auf Grund irgendwelcher mutmaßlichen Konventionen oder äußerer bzw. innerer Ansprüche durchgezogenen Ehe, in der mindestens eineR unglücklich ist, ist sicher nicht besser als eine Trennung, nach der BEIDE die Chance haben, wieder glücklich zu werden. Menschen entwickeln sich. Und manchmal eben auch auseinander.
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karinagruen
am 14.11.11 um 20:12
ja! ..... das trifft's - mehr gibt es dazu wirklich nicht zu sagen!
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Irmtraud Liedtke
am 14.11.11 um 18:27
Was soll man dem vielleicht bald dreimal geschiedenen Lafontaine und der vielleicht bald ebenso geschiedenen Wagenknecht sagen ? VIEL GLÜCK ? Das Glück nimmt sich ja jede(r) von ihnen auch so ohne Rücksicht auf Verletzungen und Vertrauensverlust. Glück ist nicht mehr, sich gemeinsam mit dem schon gewählten Partner zum Alter hin zu entwickeln. GLÜCK ist anscheinend ein immer neues Partnerglücksspiel. Viel Glück dann also Euch beiden - (weil ja alles andere sowieso so vollkommen unmodern und altmodisch wäre) !!!
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