Gerade eben waren wir beide noch total verliebt. Aber plötzlich ist mein neuer Freund so komisch distanziert und spricht von einer lockeren Beziehung. Brauche ich jetzt einfach nur Geduld?
Wenn Sie eine feste Bindung möchten, vergessen Sie den Mann lieber, das wird nichts. Man sollte den anderen schon ernst nehmen in seinen Aussagen. Auch wenn es wehtut, denn eine solche Ablehnung ist immer auch ein Schlag fürs Ego. Aber vielleicht liegt es daran, dass der nette neue Freund einfach nicht beziehungsfähig ist.
Was soll das heißen - nicht beziehungsfähig? Dieser Mann hat mich gerade eben mit allen Regeln der Kunst erobert und kneift jetzt?
Könnte gut sein, dass er das selbst nicht so genau durchschaut. Manche Menschen haben große Schwierigkeiten mit Nähe - vielleicht, weil sie in einer vergangenen Beziehung nicht gut behandelt wurden. Oft liegt der Auslöser für die Ängste noch viel länger zurück: Wer als Kind schlechte Erfahrungen mit den Eltern gemacht hat, der schleppt das eventuell ein Leben lang mit sich herum. "Mit einem Bindungsphobiker eine Beziehung einzugehen oder ihr hinterherzulaufen ist eine Garantie zum Unglücklichsein", sagt die Psychotherapeutin Stefanie Stahl.
Wenn man eine schwierige Kindheit hatte, bleibt man also ewig Single?
Nein, auch die Gene und die Lebensphase, in der wir gerade stecken, bestimmen, wie nah wir uns auf andere Menschen einlassen. Das ist ganz normal. Kompliziert kann es werden, wenn wir uns als kleine Kinder der Liebe von Mutter oder Vater nicht sicher sein konnten. Wer als Kind so etwas über Jahre erlebt hat, der hat Angst, sich in einer Liebesbeziehung wieder zu sehr verbiegen zu müssen, um Zuneigung zu bekommen. Das Selbstbewusstsein ist angeknackst.












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am um
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Scoobes
am 01.02.13 um 15:14
Manchmal machen sich Frauen einfach viel zu viele Gedanken.
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Grainne
am 04.01.13 um 13:50
@sheyla suamy: das klingt nach posttraumatischer Belastungsstörung mit evtl. BorderlineAuswirkungen und sollte dringend behandelt werden, u. zwar von einem/r Therapeut/in mit Erfahrung in Traumabehandlung oder zunächst stationär in einer entsprechenden psychosomatischen Klinik. Es gibt ein Leben nach dem Trauma!!
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SHEYLA SUAMY
am 25.12.12 um 11:41
Ich möchte nur wissen... ich trage sehr viele narben aus meine kindenheit, misshandlung, vergewalting, missbraucht.... Hab viel patner verloren da durch, möchte aber mein jetziger patner behalten aber ich weiss nicht wie, der Angst kommt und ich will immer weglaufen... und das versteht er auch nicht! Ich fühle mich so geborgen und denn noch der Angst ist viel grosse...Ich sage mir immer wieder besser weg gehen als wieder leiden!!! Was kann ich tun um normal leben zur können? Können sie mir helfen?
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Teddy
am 20.10.11 um 22:58
Hi,
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Aileen
am 13.08.11 um 16:47
Calling all cars, callnig all cars, we're ready to make a deal.
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Minira
am 12.08.11 um 00:29
Der Artikel ist okay, allerdings finde ich besonders den Punkt "voreinander pinkeln" einfach nur dumm. wenn ich so etwas nicht vor meinem Partner tun könnte, dann wäre das für mich keine vernünftige Beziehung. Ich muss mich zu 100% wohlfühlen und es gehört zu mir als Mensch, dass ich nunmal auch aufs Klo muss, mir die Beine rasiere, meine Zähne putze, meine Tage kriege, pupse, ....
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Sozialmensch
am 08.08.11 um 17:59
Guter Artikel. Auch wenn man manches schon mal gehört hat - es muss ja nicht jeder das Rad neu erfinden. Ich arbeite selbst in der beraterisch / therapeutischen Branche, nur heißt das nicht, dass ich deshalb keine eigenen Beziehungsprobleme hätte. Im Gegenteil!
mehr (7)Bei Männern mit schlechter Vorgeschichte ( von der Exfreundin betrogen etc pp ), reicht oftmals schon ein Satz aus, den die Exfreundin auch mal gesagt hat, oder ein Blick der an die Exfreundin erinnert, damit der Mann auf Distanz geht.
Das ist ganz normal und ich denk bei Frauen ganz genauso.
Was da hilft: Zeit, dem Partner klar machen, dass man ihn liebt, Nähe schenken wenn er es denn möchte.
Mit ihm darüber reden, etc pp.
Es gibt kein Allheilmittel, aus dem Grund seh ich den Artikel schon als schlimm an.
Wenn ich da lese: wenn xy vorliegt, dann sofort Schluss machen.
Das mag zwar auf dem Parpier schön aussehen und theoretisch die richtige Wahl sein, aber praktisch sieht es oftmals ganz anders aus.
Ansonsten, was Nähe und Distanz angeht: ein guter Freund sagte mir mal den Satz:
Gute Zäune machen gute Nachbarn.
ich finde den Artikel auch sehr gut... habe in meiner letzten Bezoehung vieles am eigenen Leib erfahren müssen, u.a. das Verlangen meines Partners nach mehr Liebe, mehr Aufmerksamkeit für seine Probleme, obwohl ich selbst mehr als genug familiäre Probleme hatte.
Schließlich ist unsere Beziehung auch daran gescheitert, was sehr traurig war, da wir beide uns sehr liebten und immernoch lieben.
Zu dem Punkt mit dem voreinander pinkeln muss ich sagen, dass ich selbst nicht sehr verklemmt bin und auch kein problem damit habe, wenn jemand (Freund, gute Freundin, Schwester) dabei ist, ich es jedoch in manchen Fällen als nervig empfinde, wenn man nicht einmal dabei seine 5 minuten ruhe hat. So empfand ich es einfach nur als nervig das mein ex mir den ganzen Tag hinterherlief und zum schluss unserer beziehung mir sogar ins bad folgte, nur um bei mir zu sein. Es nervt einfach nur.
Ein Kumpel von mir sagte dazu, dass er nichts abtörnender findet als einer Frau beim Pinkeln zuzuse
Beziehungen in denen so etwas nicht funktioniert weil es als peinlich empfunden wird, kann ich nur mit Bedauern betrachten. Vertrauen heißt für mich auch, sich fallen zu lassen.
Sehr empfehlen kann ich die Lektüre von Wolfgang Schmidbauers Büchern zum Thema, z.B. "Die Angst vor Nähe". Seine Kolummne im Zeit-Magazin ist auch sehr gut.
Wichtig finde ich aber, an solche Ratgeber nicht den Anspruch zu stellen dass sie die definitive "Wahrheit" oder eine fertige Lösung zum eigenen Beziehungsproblem beinhalten müssten. Die Realität ist meistens kompliziert und jeder Einzelfall anders.
Und wenn Probleme hartnäckig sind (wie bei mir), ist ein Therapeut sowieso meistens besser als ein Buch oder Artikel...