Ahnenforschung: Uroma im Internet
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Nur nicht aufgeben
Sonja Berg
Sonja Berg (37) erzählt von ihren Erfahrungen:
Ich habe mich vor einem Jahr im Internet auf die Suche nach meinen Vorfahren gemacht, weil ich mit meinen Eltern sehr oft umgezogen bin. Ich wollte erfahren, wo meine Familie herkommt.
Am besten hat mir bislang Ancestry.de gefallen. Dort kann man seinen Stammbaum anlegen, es geht ganz leicht. Außerdem kann man seine Verwandten einladen, ihr Wissen zum Stammbaum beizusteuern. Dadurch hatte ich ein ganz besonderes Erlebnis: Ein Angehöriger hat ein altes Foto von einer meiner Ur-Urgroßmütter hochgeladen, so dass ich zum ersten Mal weit in meine eigene Vergangenheit "sehen" konnte. Allerdings muss man für die volle Nutzung der Webdienste von Ancestry.de Gebühren bezahlen.
Auf die Frage, wo ich herkomme, habe ich aber nach wie vor keine klare Antwort gefunden. Anscheinend waren meine Vorfahren richtige Nomaden: Meine Ahnen sind wahrscheinlich aus Nordspanien über Südfrankreich in die Schweiz und dann nach Deutschland gekommen. Ob ich mit meiner Vermutung richtig liege, weiß ich aber noch nicht.
Deshalb spiele ich mit dem Gedanken, noch einen Schritt weiter zu gehen: Firmen wie Igenea können anhand eines DNA-Tests die Herkunft der Vorfahren bestimmen. Zum Beispiel, ob ich französische oder osteuropäische Vorfahren habe. Es genügt eine Speichelprobe und man weiß Bescheid. Dieser Test würde mir zwar keine Namen und andere individuellen Informationen über meine Vorfahren liefern, aber wenigstens würde ich ein Gefühl für meine geographische Herkunft bekommen.
Persönlicher Tipp: Bei Ancestry.de können alle nahen und fernen Verwandten zusammen einen Stammbaum erstellen.












