Kinder und Computerspiele
- In diesem Artikel:
Die wichtigsten Begriffe aus der Computerspielewelt
Avatar: virtuelle Spielfigur bzw. Alter Ego des Spielers. Wird am Anfang des Spiels meist individuell aus einem Baukasten zusammengebaut und kann im Laufe des Spiels Fähigkeiten und Charaktereigenschaften entwickeln.
Controller: Steuereinheit für Konsolen, sieht meist aus wie das Steuerhörnchen in einem Flugzeug, bei der Wii (s. u.) stabförmig.
(Ego-)Shooter: Da hört der Spaß für uns definitiv auf. Die Spielfigur schießt sich skrupellos den Weg zum Ziel frei. Die so genannten "Ballerspiele" sind meist sehr realistisch gehalten und sehr brutal. Klassiker: Counter Strike.
Nunchuk: Erweiterung des Controllers für die Wii ermöglicht gute Beweglichkeit für beidhändiges Spielen (z. B. zum Boxen).
Handheld: tragbare Minikonsolen wie Gameboy, Nintendo DS Lite und PSP.
Konsole: externes Abspielgerät für Videogames, das an den Fernseher angeschlossen und über Controller gesteuert wird. Dazu gehören: Playstation 1 bis 3, Xbox (360), Nintendo Gamecube, Wii.
MMORPG: Massive Multiplay Online Role Playing Game - Internetplattform, auf der gleichzeitig und weltweit Mitspieler in Rollen schlüpfen und Handlung und Ablauf des Spiels mitgestalten. Bisher vor allem für Erwachsene und mit Folgekosten für Abo-Gebühren. Klassiker: World of Warcraft.
Nintendo DS Lite: Minikonsole zum Aufklappen mit zwei Bildschirmen. Mehrere NDS können drahtlos miteinander spielen und kommunizieren.
PS2: Sonys (bisher) meistverkaufte Playstation kann nicht nur die Videogames, sondern auch CDs und DVDs abspielen und per Telefonleitung übers Internet Spieler in aller Welt miteinander verbinden.
PS3: Nachfolger der PS2 mit drahtlosen Controllern, Blue-Ray-Disk-Laufwerk, 60-GB-Festplattenlaufwerk zum Archivieren von High-Definition-Spielfilmen, Videos, Fotos und Musik.
PSP: Die PlayStation Portable für unterwegs spielt ganze Spielfilme und Musik und führt als elektrischer Reiseführer durch viele Metropolen.
Wii: spricht man wie das englische Wort für "wir", ist also für die ganze Familie, für Anfänger und Profi-Gamer. Kann im Internet surfen, Fotos bearbeiten und Wetter vorhersagen. Der stabförmige Controller wird bewegt wie ein Tennisoder Golfschläger, um - genau - Tennis- oder Golfschläge auszuführen.
Xbox 360: Das Konkurrenzprodukt von Microsoft zeigt flüssige, filmreife Grafiken im 16:9-Format und spielt Musik im Mehrkanal-Surround-Sound. Über die Onlineplattform Xbox Live kann man mit jedem Xboxer weltweit spielen.
Infos im Internet
www.bundespruefstelle.de
Auf der Website findet man Infos zum Jugendmedienschutz, Empfehlungen zu Computerspielen und Lernsoftware sowie Angebote zu Kinder- und Jugendprojekten. Bei speziellen Fragen kann man auch anrufen: Tel. 02 28/37 66 31.
www.feibel.de
Der Journalist Thomas Feibel hat sich auf das Thema Kinder und Computer spezialisiert. Auf der Website kann man seine Bücher bestellen, zum Beispiel die Übersetzungshilfe "Von Avatar bis Zavatar". Außerdem werden Games für verschiedene Konsolen und aus unterschiedlichen Genres knapp, aber sorgfältig beschrieben.
www.mediengewalt.de
Riesige Link-Sammlung zum Thema Gewalt in den Medien, mehr als 100 Beschreibungen von Spielen und Lernsoftware.
www.schau-hin.info
Das Bundesfamilienministerium stellt regelmäßig seine Broschüre "Schau hin!" zum Download zur Verfügung. Hier finden Eltern Hilfe zum bewussten Umgang mit den Medien und Experten-Interviews zu Themen wie Computersucht oder Lan-Partys.
www.spielbar.de
Die Bundeszentrale für politische Bildung informiert aus pädagogischer Sicht über Computerspiele. User sind eingeladen, selbst Spiele zu bewerten und Meinungen auszutauschen. Toll: der Live-Chat mit Experten, zum Beispiel zum Thema Gewalt in Computerspielen.













