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Über die Studie
Auf diesen Spitzenplatz dürfte der amtierende Fußballmeister Dortmund nicht stolz sein: Die Stadt in NRW liegt bei den Kinderbetreuungskosten ganz vorn, so das Ergebnis einer Studie des Verbraucherportals geld.de. Bis zu 447 Euro müssen Eltern in Dortmund für die Betreuung ihrer drei- bis sechsjährigen Kinder in einem städtischen Kindergarten zahlen. Demgegenüber stehen Städte wie Berlin oder Düsseldorf, in denen die Kinderbetreuung kostenlos ist. Der Studie zufolge, die 102 deutsche Städte verglichen hat (auf der Karte sehen Sie 66 davon), bezahlen Erziehungsberechtigte monatlich im Durchschnitt bis zu 207 Euro für den Ganztags-Kindergarten. 52 der 102 Städte erheben nach Einschätzung von geld.de bis zu 60,1 Millionen Euro zu wenig an Kinderbetreuungsgebühren (z.B. Berlin), 50 Städte (u.a. Hamburg) jedoch 33,4 Millionen Euro zuviel.
Abhängig vom Einkommen können sich die Kinderbetreuungskosten reduzieren. Genau das passiere aber zu selten, kritisieren die Experten von geld.de. Tendenziell würden somit die Besserverdienenden (ab einem Einkommen von ca. 60.000 Euro) begünstigt. Nur 63 Prozent der untersuchten Städte in den alten und 42 Prozent der Städte in den neuen Bundesländern staffeln die Gebühren. Ein weiterer Kritikpunkt: Gerade mal 8 Prozent aller Städte reduzieren die Kinderbetreuungskosten für Alleinerziehende, obwohl immer mehr Kinder von nur einem Elternteil erzogen werden.












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am um
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Susanne
am 15.03.13 um 15:48
Liebe Nina,
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Nina
am 08.06.12 um 12:12
Ganz ehrlich - ich kann nicht verstehen, wie man sich in Deutschland ueber die Betreuungskosten aufregen kann. Wir leben in Australien und zahlen hier fast 100Euro pro Tag! OK, theoretisch koennen wir unseren Sohn dort von 7:30 bis 18:00 betreuen lassen und vollwertiges Essen ist auch im Preis mitabgedeckt. Dazu ist die Betreuungsratio recht gut (1 carer pro 4 Kinder), aber man muss schon einen guten Job haben, dass sich diese Ausgabe lohnt. Auch sonst ist Kinderkriegen hier weitestgehend Privatsache, also nichts mit Kinderfreibetraegen, 14 Monate Elterngeld und aehnlich grosszuegigen Hilfen, die es in Deutschland gibt. Trotzdem hat Australien eine hohe Geburtenrate und es wird laengst nicht so viel gejammert wie in Deutschland. Ich jedenfalls finde, dass man sich in Deutschland auch mal bewusst machen sollte, wie gut die soziale Absicherung ist!
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BRIGITTE.de-Team
am 03.01.12 um 17:48
Liebe Kathi,
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Kathi
am 03.01.12 um 17:00
Ich finde es sehr überrascht, dass es so große Unterschiede in Deutschland gibt.
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Mone
am 11.10.11 um 20:40
Hallo!
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DieDea
am 07.10.11 um 15:09
Hierzu sollte vielleicht angemerkt werden, dass sich in Berlin die Betreuung der 3- bis 6-jährigen Kinder offensichtlich u.a. über die Kita-Gebühren für die 0- bis 3-Jährigen finanziert. Diese liegen nämlich für einen Doppelverdienerhaushalt bei Ganztagsbetreuung auch schnell mal bei 400 € und mehr pro Kind.
mehr (6)ich finde diese Form des Vergleichs nicht sehr sinnig. Das es in Australien noch schlechter steht sagt nicht dass man dann andernorts zufrieden sein muss. Auch: in Deutschland wird nicht gejammert, das finde ich schon eine ziemlich freche Feststellung. Wir tun das, was wir Euch dann durchaus empfehlen möchten: wir fordern bessere Verhältnisse und die schon im Grundgesetz festgelegt Gleichbehandlung. Die hat mit Wahlfreiheit auch in der Kinderbetreuung zu tun. Und die wird es auch im Sommer nicht geben. Für mich als Bürgerin dieses Landes ist es durchaus selbstverändlich, mich in dieser Sache, z.B. mit der Wimmel Attacke zu engagieren!
Ja klar, früher ging es auch bei uns ohne gute Kinderversorgung. Aber um welchen Preis? Von der Rente meiner Mutter, die 5 Töchter großgezogen hat würden Sie sicher nicht leben wollen! Das kann und wird hier zum Glück nicht so weitergehen.
Und dafür engagieren wir uns!
vielen Dank für den Hinweis. Da ist uns leider ein Farbfehler unterlaufen. Aachen gehört auch rot (ab 300 Euro). Wir haben das geändert.
Viele Grüße
Ihr BRIGITTE.de-Team
Allerdings ist die Graphik nicht ganz eindeutig.
In Aachen gibt es für 310€ gelb, in Esslingen für 307€ rot.
Es wäre schön, wenn klar dokumentiert wäre, was die Grenzen für rot, gelb und grün sind.
Also ich wohne hier in der schönen Gemeinde Boostedt.
Bei uns kostet die Kernzeit von 8.00 - 13.00 Uhr 180 Euro.
Frühbetreuung giebt es ab 7 Uhr die extra bezahlt werden muß.
Für einen ganztagesplatz von 7.00 bis 16.00 Uhr kommen da ganz schnell mal über 450 Euro zusammen.
Es sind auch diese starren Öffnungszeiten die kaum eine berufstätigkeit zulassen,wenn man keinen anderne hat der das Kind in der Zeit betreut.
Warum kann das nicht so wie in Dänemark sein,wo jeder Kita Platz kostenlos ist ??
Und warum muß man wenn das Kind die Kita verläßt (Schulanfang) dann trotzdem den vollen Monat zahlen??
Und das bei einem Kirchlichen Kindergarten!!
Insgesamt kann man hier aber schon froh sein, DASS Kinder ab 3 Jahren kostenlos betreut werden können - relativ fortschrittlich für Deutschland, das in dieser Hinsicht sonst einfach nur armselig ist. Außerdem finde ich, wenn man schon Kita-Gebühren erheben muss, eine angemessene einkommens- und betreungszeitenabhängige Staffelung sinnvoll. Leider variiert die Qualität der Betreuungsangebote doch sehr stark, schade, dass es lediglich das "Berliner Bildungskonzept" als ungefähre Richtlinie und sonst keine Verbindlichkeiten gibt.