Bernhard Strube, Sprecher der Landeselterninitiative für Bildung im Saarland, 2 Kinder:
"Wir müssen endlich weg von einem Bildungssystem, das zu stark darauf ausgerichtet ist, überdurchschnittliche Schüler von unterdurchschnittlichen zu trennen. Hin zum Ausgleich individueller Schwächen und zur Förderung der Talente. So kommt unsere Gesellschaft voran."
Isabel Abedi, Kinderbuchautorin:
"Ich wünsche mir für unsere Kinder, dass jeder Schultag mit einer Viertelstunde Musik oder Bewegung beginnt. Ich wünsche mir für unsere Kinder, dass es in allen Ganztagschulen einen gesunden Mittagstisch gibt. Ich wünsche mir für unsere Kinder, dass alle Lehrer einmal pro Jahr eine Supervision machen. Ich wünsche mir für unsere Kinder, dass sie mindestens zwei Nachmittage in der Woche ab 15 Uhr frei von schulischen Verpflichtungen sind. Ich wünsche mir für unsere Kinder, dass sie mindestens einmal pro Halbjahr eine gemeinsame außerschulische Aktivität machen. Ich wünsche mir für unsere Kinder, dass sie sich mindestens einmal im Monat auf den nächsten Schultag freuen."
Sabine Boeddinghaus, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete, Erziehungswissenschaftlerin, 5 Kinder:
"Der Druck an deutschen Gymnasien hängt wie ein Damoklesschwert über Kindern und Eltern. Viele Eltern machen sogar die Hausaufgaben für ihre Kinder, damit die das Gymnasium schaffen. Das kann doch kein ideales Schulsystem sein!"
Karen Medrow-Struß, Elternvereinsvorsitzende und Vorsitzende der Hamburger Volksinitiative "Eine Schule für alle":
"Solange in Deutschland 10-Jährige noch in Schulformen aufgeteilt werden, wird unser Schulsystem ein Klassenbildungssystem bleiben. Eine Schule für alle mit guter Ausstattung und Lehrerinnen und Lehrern, die sich vom Selektionmechanismus verabschiedet haben, kann alle Ressourcen unserer Kinder heben."













