Vornamen und Vorurteile: "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose!"

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Diese Namen würden Grundschullehrer ihren Kindern auf keinen Fall geben:

Als Gründe nannten die Lehrer, dass sie die Namen mit einer bestimmten Schicht verbinden und sie mit anderen verhaltensauffälligen Kindern assoziieren würden oder dass sie ihnen zu modisch seien.

1. Kevin
2. Ja(c)queline/ Jaceline
3. Chantal/ Chantalle
4. Justin
5. Marvin
6. Mandy
7. Dennis
8. Michelle
9. Pascal/ Pasqual
10. Marcel

Diese Vornamen werden besonders positiv bewertet:

Weibliche Vornamen:

Charlotte
Sophie
Nele
Marie
Emma
Hannah
Katharina

Männliche Vornamen:

Alexander
Maximilian
Simon
Lukas
Jakob

Mit diesen 6 Vornamen wurden überwiegend eher negative Eigenschaften assoziiert:

Weibliche Vornamen:

Chantal
Mandy

Männliche Vornamen:

Kevin
Justin
Marvin
Maurice

Mehr Infos zu der Studie unter www.kinderforschung.uni-oldenburg.de

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  • Artikel vom 17.09.2009
  • Foto: iStockphoto
Letzte Kommentare
  • Denise123
    am 25.09.09 um 18:09
    Schlechtes Image der Charlotte!!!
    In einer anderen überregionalen Umfrage stellte sich heraus, dass 95% der Deutschen den Namen Charlotte seit dem Erscheinen von „Feuchtgebiete“ mit sexuellen Abartigkeiten assoziieren. Passt zu vielen Lehrern, die wir kennen perfekt!
    Ich würde mein Kind nie Charlotte nennen, da fällt mir auch sofort das blumenkohlgeprägte Hinterteil ein....
    Diese aussagekräftige Assoziation lässt doch einige Rückschlüsse auf die Charaktere unserer Lehrer zu! Traurig....
    Dringend erfordlich: Schutz unserer Kinder vor Diskriminierungen durch Lehrer muss zwangsläufig erfolgen! Kündigungsschutz der Lehrer bei nachgewiesenem Fehlverhalten aufheben!!!!
  • algonquin
    am 22.09.09 um 07:53
    Ist es wirklich Zufall, daß bei den "Don't"-Namen für Jungs doppelt so viele wie bei den Mädchen aufauchen? Reflektiert das nicht aufs Schönste, wie schnell geschlechtsypisches Verhalten von Jungen (meine heißen übrigens ganz anders) als Abweichung von der (durch in den allermeisten Fällen WEIBLICHE Erwachsene bestimmte) Norm eingestuft wird ?

    Und weiter: bei dem heute möglichen Zugang zu Informationen (früher mußte man ja noch mühsam Geburtsanzeigen studieren) verstehe ich sowieso nicht, wieso es zu diesen Namenshäufungen überhaupt kommen kann! Denn erst dadurch kann so ein (Vor-?) Urteil überhaupt entstehen ...

    Und als letztes ein Zitat des Kinderpsychologen/Autors Wolfgang Bergmann auf einem Seminar vor ca. 2 Jahren hier in meiner Heimatstadt: "Und dann ruft mich die Mutter eines Kevin an, und es ist immer ein Kevin ..."

  • Klee
    am 21.09.09 um 21:02
    Ich kenne ein Lehrerehepar, die ihre Söhne Kevin und Maurice nannte. Ich ahne, dass besonders Grundschullehrer in einer sehr einfachen Bullerbüwelt leben und zu oft Stempel aufdrücken und kleinen Kevins Chancen rauben..

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