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Egoistisch sein: Denke ich genug an mich?

Niemand will zu egoistisch sein. Dabei ist es nur gesund, wenn man seine eigenen Bedürfnisse nicht völlig zurückstellt. 21 Fragen und Antworten um die Frage: "Denke ich genug an mich"?

Egoistisch sein - schon das Wort klingt fies. Wer will so sein? Hoffentlich jeder! Auf den ersten Blick wirkt es viel edler, anderen mit Selbstlosigkeit zu begegnen. Das Dumme ist: Damit schaden wir uns selbst. "Wer immer nur auf die anderen schaut, verliert sich selbst aus den Augen", sagt der Dalai-Lama. Um innerlich weiterzukommen, brauchen wir eine gute Portion Egozentrismus. Die humanistische Psychologie behauptet: Wir müssen unsere Interessen und unsere Persönlichkeit spüren und entwickeln.

Aber ich habe Angst davor, dass andere mich für egoistisch halten. Warum tue ich mich mit dem Thema so schwer? Offenbar sind wir Menschen genetisch darauf getrimmt, gut zu sein. Wenn wir etwas für andere tun, aktiviert unser Hirn dieselben Belohnungszentren, als wenn wir etwas geschenkt bekommen. Ein prima evolutionärer Mechanismus, der dafür sorgt, dass wir sozial miteinander umgehen. Ständig am Rand der Selbstaufgabe entlangzukrebsen macht uns aber unzufrieden und unglücklich. Und genau da sind Frauen Spezialistinnen. Sie bekommen von klein auf anerzogen, Rücksicht zu nehmen, zu teilen, bloß nicht an sich selbst zu denken. "Mädchen lernen, viel mehr Augenmerk auf das Wohl der anderen zu legen", sagt Dr. Renate Frank, Psychologin aus Gießen und Autorin ("Glück, lebe deine Stärken", Patmos Verlag). Das Muster setzt sich lebenslang fort. Neuere Umfragen zeigen zum Beispiel, dass Frauen, die ihre Interessen im Job durchsetzen, auch heute noch als zickig und hart gelten. Bei Männern heißt es bewundernd: ganz schön durchsetzungsfähig ...

Die werden wahrscheinlich auch nicht jede Nacht von ihrer besten Freundin aus dem Bett geklingelt, weil die gerade Liebeskummer hat ... Ich will ja da sein, wenn ich gebraucht werde, aber wie kann ich mich besser gegen übertriebene Ansprüche von außen wehren? Da hilft es, sich zu fragen: Für wie viele Menschen kann und will ich wirklich da sein? Und möchte ich tatsächlich geweckt werden, nur weil der On-and-off-Partner von Anja zum siebten Mal Schluss gemacht hat? Da lohnt es sich, auf die eigene Stimme zu hören. Miese Laune, Magenschmerzen, Kopfweh, Lustlosigkeit und Ärger, der in einem hochsteigt, das sind Signale, die einem sagen: höchste Zeit, freundlich Nein zu sagen - und liebevolle Kompromisse anzubieten. "Wir können gerne morgen über deinen Kummer reden, aber jetzt brauche ich meinen Schlaf ..."

Meine Mutter ist die Aufopferung in Person. Habe ich ihre Muster übernommen? Viele Frauen haben hautnah mitbekommen, wie ihre Mütter und Großmütter eigene Interessen zurückstellten. Hauptsache, alle in der Familie fühlten sich wohl. Solche Verhaltensmuster werden natürlich weitergegeben. Selbst, wenn man sie für sich ablehnt, brennen sie sich in die Seele ein. Viele Frauen kämpfen unbewusst mit einem schlechten Gewissen, weil sie für sich einen anderen Lebensentwurf reklamieren. Und die aufopferungsvollen Mütter für ihren Verzicht auf ein eigenes Leben Dankbarkeit erwarten. Zum Glück ändert sich da gerade gewaltig etwas: In der BRIGITTE-Studie "Frauen auf dem Sprung" (2008/2009) zeigen sich junge Frauen zwischen 17 und 19 bzw. 27 und 29 Jahren erstaunlich selbstbewusst und kompromisslos. Sie wollen unbedingt alles - Job und Partnerschaft, Kinder und Verantwortung. Und sie fragen sich viel häufiger als die Generationen vor ihnen: "Was ist gut für mich?"

Warum sitzt der Vorwurf "Du denkst nur an dich!" dennoch oft so tief? Weil er häufig von Menschen kommt, denen wir viel zu verdanken haben und die wir besonders lieben. Weil der Vorwurf oft so ungerecht ist. Weil wir uns so schwer damit tun, eine natürliche Balance zwischen Altruismus und Eigennutz zu finden. Es gibt ja auch wenige positive Vorbilder. Wir alle kennen vor allem die Extreme: Die Bekannte, die nur nimmt und nie gibt (und der wir selbst dann unbewusst vorwerfen, sie denke nur an sich). Die berufstätige Mutter, die ihr schlechtes Gewissen mit allen möglichen Extra-Anstrengungen kompensiert - und mit ihren Interessen komplett auf der Strecke bleibt.

Ist es denn so schlimm, zumindest phasenweise die eigenen Interessen hintanzustellen? Nein. Aber die Frage ist und sollte sein: Was hat man davon? Und da sind sich Psychologen ziemlich einig: Grenzenlos Hilfsbereite kämpfen oft mit einem schlechten Selbstwertgefühl. Mit dem Dienst am anderen erkaufen sie sich Sympathien und Anerkennung und glauben, sich selbst dadurch aufzuwerten. Ein Trugschluss: Ständig die eigenen Wünsche zu missachten oder gar nicht erst wahrzunehmen führt zu einem schlechten Selbstwertgefühl.

Manchmal weiß ich aber selbst gar nicht genau, was meine Bedürfnisse sind. Das geht ganz vielen Menschen so. Vor allem junge Frauen, die im Job stecken und ständig am Rotieren sind, verlieren den Blick auf sich. Sich zu fragen: "Was will ich eigentlich? Passt das jetzt zu mir? Fühle ich mich damit wohl?", das kostet Zeit, die wir scheinbar nicht haben. Wir sollten sie uns dennoch ganz bewusst nehmen. Denn sonst geraten wir in eine fatale Spirale. Wer sich immer wieder schlecht behandeln lässt, verliert auch den Respekt vor sich selbst und seinen Grenzen.

Können Männer sich tatsächlich besser abgrenzen? Danach sieht es aus, und zwar nicht nur deshalb, weil sie schon als Kinder egoistischer sein durften, sondern auch, weil sie selbstbewusster sind und mehr an sich glauben. Astrid Schütz, Professorin für differenzielle Psychologie, untersuchte an der Technischen Universität Chemnitz die Unterschiede im Selbstwert von Männern und Frauen. Wenn Frauen, etwa in Prüfungen, besser als andere sind, vermuten sie, dass die Umstände für sie eben günstig waren. An ihre eigene Kompetenz glauben sie eher nicht. Männer dagegen haben mit solcher falschen Bescheidenheit überhaupt nichts am Hut. Sie finden es normal, besser als andere wahrgenommen zu werden.

Wie kann ich lernen, meine eigenen Bedürfnisse besser zu sehen? Indem ich mich systematisch bei ganz alltäglichen Verrichtungen frage: Will ich das jetzt? Warum tue ich es? Könnte jemand anderes das erledigen? Zum Beispiel kann ich abends im Bett noch mal Situationen des Tages für mich abklopfen: War es wirklich okay, den Kopierauftrag vom Kollegen zu übernehmen? Fühlte sich der Sex mit meinem Liebsten gerade gut für mich an, oder war es eher eine Gewohnheitsnummer? Ödet mich das Kochen für die Familie an, oder entspannt es mich?

Ist das nicht ein bisschen anstrengend? Anfangs ja. Aber mit der Zeit bekommt man einfach ein besseres Gefühl dafür, wann andere, oder wir selbst, unsere Grenzen überschreiten. Oft haben wir Angst davor, dass unsere Umwelt allergisch auf die Befreiungsversuche reagiert. Das stimmt aber meist nicht. Wer zu sich steht und seine Bedürfnisse kennt, kann langfristig auch viel entspannter mit anderen Menschen umgehen, weil er nicht ständig das Gefühl hat draufzuzahlen.

Zurücktreten, bitte. Hier kommen meine Bedürfnisse

Apropos Draufzahlen: Was passiert, wenn in der Beziehung die Balance gar nicht stimmt? Wenn ich viel mehr für unsere Zweisamkeit tue als er? Ihm abends den Nacken massieren, obwohl man selbst todmüde ist. Geduldig mit ihm vor dem Fernseher sitzen und "Sportschau" gucken, Mountainbiken gehen, obwohl man sich beim Downhillen vor Angst fast in die Hosen macht: Am Anfang der Beziehung geben sich Frauen in ihrer Verliebtheit oftmals ziemlich auf. Die New Yorker Psychoanalytikerin und Feministin Jessica Benjamin spricht von "freiwilliger Unterwerfung". Und zwar deshalb, weil wir im Grunde unseres Herzens befürchten, mit zu viel Selbstbewusstsein die Jungs einzuschüchtern und womöglich von uns wegzutreiben. "Die Angst, verlassen zu werden, gehört zum Grundrauschen vieler weiblicher Biografien ", kritisiert Publizistin Bascha Mika und wirft in ihrem neuen Buch Frauen vor, ihr Leben darum nicht selbstbestimmt genug zu leben ("Die Feigheit der Frauen", Bertelsmann Verlag). Wir verzichten also darauf, uns selbst weiterzuentwickeln, damit unser Liebster sich nicht mit Grausen abwendet.

Lässt sich die Scharte später denn noch auswetzen? Ja, und es ist sogar sehr wichtig, das zu tun. Denn sonst gerät die Beziehung in Gefahr, weil sich das Machtgefüge verschiebt, sagt der Berliner Paarpsychologe Dr. Wolfgang Krüger. Und weil nichts die Liebe mehr tötet als ständige Unzufriedenheit. Da hilft nur: ganz klar ansprechen, wenn man sich unwohl fühlt oder den Eindruck hat, ins Hintertreffen zu geraten. Am besten passiert das möglichst bald. Denn je länger wir damit warten, umso mehr geraten wir in eine vorwurfsvolle Opferrolle. Vor allem dann, wenn wir wiederholt Dinge machen, von denen wir den Eindruck haben, andere würden sie von uns erwarten.

13 Was, wenn er etwas anderes will als ich? Wer tritt dann zurück? Um der Harmonie willen den Mund zu halten bringt jedenfalls gar nichts. Nie. Ewige Jasager schwächen die Liebe viel mehr als Menschen, die ihre Meinung äußern und zu sich selbst stehen. Meist boykottieren wir Situationen, die uns nicht passen ja ohnehin, statt zu unserer Haltung zu stehen. Das fängt schon bei banalen Dingen an. Man hat keine Lust, ins Kino zu gehen. Aber vor lauter Sorge, den anderen zu beleidigen, lässt man sich eine kleine Lüge einfallen: Kopfweh, zu viel zu tun etc.

Achtung, Harmoniefalle! Durchgang nur für gesunde Egoistinnen

Was wäre die Alternative? Einfach ehrlich zu sagen: "Ich finde den Film blöd. Was können wir stattdessen tun?", das entlastet auch den anderen. Erstens bedeutet es: "Lass uns auf Augenhöhe verhandeln, wir können gemeinsam eine neue Lösung finden." Zweitens: "Ich bin frei genug von dir, um meine Bedürfnisse zu äußern - und du darfst das auch."

Gibt es denn deswegen nicht ständig Zoff? Wieso das denn? Situationen, die Frauen als konfliktbehaftet betrachten, nehmen Männer ohnehin oft als solche gar nicht wahr. Für sie ist es völlig natürlich, ihre Bedürfnisse zu äußern und sich nicht dafür zu schämen. Eine große US-Studie zeigt, dass Männern etwa das Wort "Entschuldigung" viel seltener über die Lippen kommt als Frauen. Und zwar nicht so sehr, weil sie ihr empfindliches Ego schützen wollen, sondern weil sie weniger Situationen als entschuldigungswürdig bewerten als Frauen. Sie haben einfach eine ganz andere Wahrnehmung von sich und der Welt. Frauen legen mehr Wert auf Harmonie, schätzen die Gefahr von Konflikten häufig höher ein und sind deshalb eher bereit, zurückzurudern. Höchste Zeit, von den Kerlen zu lernen!

Alles schön und gut. Aber was, wenn die wirklich großen Entscheidungen anstehen: Wer zieht mit um in eine neue Stadt? Wer steckt im Job zurück? Dann wird es Zeit, über die eigene Rollenvorstellung nachzudenken und sie darauf abzuklopfen, ob sie zum künftigen Lebensentwurf passt. Die Soziologin Prof. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums in Berlin, sagt: "Frauen müssen lernen, ihr Leben von hinten zu denken. " Also, sich überlegen: "Was geschieht mit mir, sollte die Beziehung scheitern? Wo will ich stehen, wenn die Kinder aus dem Haus sind? Was will ich in meinem Job eines Tages erreicht haben?" Und immer wieder ein Resümee ziehen: "Werde ich in der Beziehung so behandelt, wie ich es für richtig halte?" Wenn man gerade nicht weiß, was man möchte und was nicht, dann hilft vielleicht die Antwort: "Ich muss erst darüber nachdenken."

Spätestens, wenn ein Baby kommt, ist es mit der Selbstbestimmung vorbei. Kann ich mir dann Egoismus immer noch leisten? Wer hat eigentlich den Mythos der selbstlosen Mutter in die Welt gesetzt? Klar fordert ein Neugeborenes Hingabe und Zuwendung. Aber das heißt doch nicht, dass man zugunsten der kleinen Familie auf alles verzichten muss. Im Gegenteil, sich selbst im Auge zu behalten ist für eine gute Entwicklung von Kindern extrem wichtig, sagt der dänische Familientherapeut Jesper Juul: "Kinder haben ein Recht auf authentische Eltern."

Aber rührt sich nicht gleich ein schlechtes Gewissen, wenn man die Kinder mal vor den Kopf stößt? Gute Eltern tun aber genau das - sie grenzen sich ab, sie denken an sich, sie äußern ihre Bedürfnisse, sie gehen allein ins Kino und zum Arbeiten. Und sie treffen Freunde. Nur so erfahren die Kleinen, dass das Leben bunt und reich ist. Sie lernen, Grenzen anderer Menschen zu respektieren und damit auch ihre eigenen. Leider versuchen wir nur allzu oft, Grenzen zu setzen, rudern dann aber immer wieder zurück, um uns ja nicht unbeliebt zu machen. Dabei ist "ein klares Nein die liebevollste aller Antworten", sagt Jesper Juul. Kinder merken ohnehin genau, wenn Eltern sich verstellen oder zu etwas keine Lust haben.

Für Kinder mag das gelten, aber wie sag ich's meinem Chef oder meinen Kollegen? Wie werde ich im Job nicht ausgenutzt? Menschen, die konsequent jeden Gefallen ablehnen, riskieren, dass sich die Kollegen rächen. Solidarität macht nun mal aus einer Gruppe ein Team, und seine Hilfe anzubieten sorgt dafür, dass einem selbst irgendwann auch geholfen wird. Das gilt nicht nur für die Arbeit, sondern für alle Bereiche des Lebens. Aber: Wer ständig für andere in die Bresche springt, wird schnell ausgenutzt. In diese Harmoniefalle rutschen ganz besonders Frauen gern mal. Bei einem selbstbestimmten Leben geht es nicht darum, knallhart aufzurechnen. Aber man sollte schon darauf achten, dass man nicht nur gibt, sondern auch etwas bekommt. Nach dem Motto: "Klar übernehme ich deine Präsentation. Könntest du dafür bitte nächsten Freitag für mich ins Meeting gehen?"

Was heißt also gesunder Egoismus im Job konkret? Für Frauen bedeutet es tatsächlich, ein bisschen weniger nett zu sein, darauf zu achten, sich gut zu präsentieren, und ab und zu über die eigene Leistung zu sprechen. Gesunder Egoismus heißt aber auch, ein klares Ziel vor Augen zu haben, sich selbst etwas zuzutrauen, vorwärtszukommen und zu wissen, wie viel Zeit man wirklich im Büro verbringen will und wie viel man für sich, die Partnerschaft und die Familie braucht.

Das klingt nach einem langen Weg. Wie lange muss ich an mir arbeiten, um endlich bei mir anzukommen? Wieso muss? Sich weiterzuentwickeln kann eine Aufgabe sein, die Spaß macht und spannend ist. Manchmal schaffen wir vielleicht nur Minischritte, aber manchmal kommen wir rasend schnell vorwärts. Das Schöne daran sind die Synergieeffekte. Wenn es uns gelingt, uns in der Familie abzugrenzen, schaffen wir das auch im Job leichter. Wenn wir Kollegen eine Grenze setzen, strahlt das neue Selbstbewusstsein auch auf die Partnerschaft ab. "Das Interesse an der Weiterentwicklung hört im Idealfall nie auf", sagt Psychologin Dr. Renate Frank. Eine echte Persönlichkeit hat einfach Ecken und Kanten. Das macht uns einzigartig und im besten Sinne liebenswert - für andere und für uns selbst.

Fotos: Plainpicture (3), Corbis (3), plainpicture Brigitte Balance 3/2011

Kommentare (2)

Kommentare (2)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Ein schönes Thema. Mein Mann und ich sind beide berufstätig und haben keine Kinder. Vielleicht ist das der Grund, dass ich häufig nicht verstehe, warum gerade Frauen im Büro sofort zur Kanne greifen, wenn nach Kaffee gerufen wird. Komisch, es arbeiten mindestens 50 % Männer hier, aber Kaffee kocht von denen keiner. Auch für dusselige Fleißarbeiten (Protokolle schreiben) habe ich mich noch nie freiwillig gemeldet. Entweder es geht nach der Reihe oder ich weigere mich. Basta. Wenn mal wieder eine fleißige Biene für Sonderaufgaben gesucht wird, melden sich i. d. R. Frauen. Werde ich angesprochen antworte ich: Wenn eine neue Aufgabe kommt, muss eine alte gehen. Welche geht? ;-)

    Heute hat mich ein Kollege gefragt, ob ich mit ihm zu Mittag gehe. Ich hatte absolut keine Lust und habe das auch gesagt. Wenn ich mir es so recht überlege, bin ich wirlich nicht zu nett.....
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Na ja, ob "die jungen Frauen", die "alles" wollen, auch berücksichtigt haben, dass sie auf diese Weise direktemang in den Burnout steuern, wurde ja schließlich nicht erfragt... . Und dass all die anderen, die das dann tatsächlich realisieren werden, über diverse Hilfen wie Putz-, Bügel-, Kinderfrau verfügen und sich das auch leisten können werden, war ja schließlich nicht Thema, nicht wahr? Hauptsache, die Ergebnisse stimmen überein mit dem Mainstream. - In meiner Straße gibt es keine einzige Familie, in der beide außerhäusl. berufstätig sind, in der nicht o.g. Hilfen - in einem Fall war es die bei ihr lebende Großmutter, die die Kinder betreute - tätig sind.

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