Einmal im Leben: In fünf Schritten vom Traum zur Wirklichkeit: BRIGITTE-Autor Till Raether erklärt, worauf es ankommt.
1. Mach nur das, was zu dir passt
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Meist sind es glückliche Menschen, die einem erzählen, dass sie getan haben, was sie schon immer tun wollten. Sie haben sich etwas getraut, aber vor allem waren sie mutig und geduldig genug, um herauszufinden, was sie wirklich wollen. Denn oft merken wir gar nicht, dass unsere Ziele nicht aus uns selbst kommen, sondern von außen - weil wir den Vorstellungen und Erwartungen anderer entsprechen wollen. Eine Zeit in einer bestimmten Stadt zu leben ist ein sinnloses Ziel, wenn wir's nur tun, weil alle immer sagen: Man muss ja mal im Ausland gewesen sein. Eine Nacht mit der Jugendliebe ist kein reizvoller Traum, sondern eine Enttäuschung mit Ansage, wenn wir uns diese Nacht wünschen, weil sie einem gewissen romantisch- leidenschaftlichen Klischee entspricht. Und nicht den Menschen, um die es dabei geht. Denn damit uns unser Traum auch glücklich macht, muss es unbedingt unser eigener sein.












Trotzdem hängt es in hohem Maße von der Persönlichkeit ab, ob man seine eigenen Träume auch wirklich umsetzt.
Meist zeigt sich schon früh im Leben, wer genügend "Biss" und intrinsische Motivation hat, seinen Weg zu gehen und sich weder von Kritik noch von Krisen aufhalten zu lassen.
Menschen, die sehr abhängig vom Urteil anderer sind, helfen diese Tipps allerdings nichts. Wer bei seinen Träumen nicht an der Sache selbst interessiert ist, sondern vor allem vom Beifall oder der Bewunderung anderer träumt, wird nicht lange durchhalten.
Aber auch wenn man seine Träume nicht umsetzt, können sie eine therapeutische Funktion haben und den Alltag erleichtern. Schlimm wird es nur dann, wenn die Selbsterkenntnis nicht dazu ausreicht, sich klar zu machen, dass man vor allem das Glück des Träumens genoss und nie wirklich ernsthaft an der Mühe der Realisierung interessiert war.