Ihr Browser weist Sicherheitslücken auf und ist veraltet.
Um alle Funktionen unserer Website BRIGITTE.de nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, den Browser zu wechseln. Klicken Sie einfach auf eines der Symbole, um einen anderen Browser herunterzuladen.
Mehr als zwanzig Jahre hat Mariam jeden Tag die Härchen um ihren Mund gezupft. Dann beschließt sie: Es reicht. Seitdem darf der Bart wachsen - ihr, einer Frau.
"Warum schreibe ich den Blog? Vielleicht ist es etwas Exhibitionistisches, dass ich mich gerne zeige und dass ich in der Vergangenheit das Gefühl hatte, nicht gesehen zu werden."
"Der Bart hilft mir, meine Angst anzukucken: Er macht mich stärker. Ob es nun wirklich nur der Bart ist oder ob es sowieso passiert wäre, kann ich natürlich nicht sagen.“
„Am Anfang hatte ich befürchtet, dass meine Freunde nicht mehr mit mir zusammen sein wollen. Treffen hatte ich deswegen immer wieder rausgeschoben. Aber zum Glück war das nicht so.“
„Ich war sehr vorsichtig, wem ich von dem Bart erzählt habe. Denn wenn Menschen gegen das sind, was ich mache, bin ich verunsichert. Mein Sohn fand, es sei gewöhnungsbedürftig, aber er zeigte sich ganz selbstverständlich mit mir auf der Straße.“
„Warum ich mich in so eine Situation begebe? Mmh, es hat etwas mit Abenteuer zu tun. Ich geh raus und weiß nicht, was passiert. Ich erforsche die Reaktionen der anderen, und ich erforsche meine.“
„Ich merke, dass ich immer unabhängiger werde von den Reaktionen anderer. Letztlich muss ich mich selbst lieben. Ich will auch nicht länger der Bestätigung durch andere hinterherlaufen.“
„Einerseits behindert mich der Bart, ganz normale Jobs wie beispielsweise in einem Kindergarten zu machen. Andererseits hilft mir der Bart, endlich zu mir zu stehen. Und das macht mich glücklich.“
Es war einmal ein Prinz. Sein Name war William. Vor einem Jahr heiratete er seine Prinzessin Kate. Doch wie märchenhaft ging die Geschichte weiter? mehr