"Am Mute hängt der Erfolg!", hat schon Theodor Fontane gesagt. Stimmt das?
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Mut ist ein wagendes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die eigene Kraft - und genau dieses Gefühl muss man mobilisieren, wenn man vorankommen will. Wer sich nie überwinden kann, wer nie über seinen Schatten springt und mal etwas ausprobiert, der wird auch keine Erfolgserlebnisse haben - egal, ob im Job oder in der Liebe. Wer nicht mutig zur Chefin geht und eine Gehaltserhöhung fordert, der bekommt bestimmt auch keine. Und wer nie das Risiko eingeht, enttäuscht zu werden, wird sich nie richtig verlieben können.
Ich würde schon gern einiges ändern in meinem Leben. Aber ich bin nun mal kein mutiger Mensch. Womit soll ich anfangen?
Foto: michele princigalli/istockphoto.com
Am besten damit, aus dieser Opferhaltung herauszukommen, rät Sibylle Tobler. Sie berät Menschen in Veränderungsprozessen und hat einige Jahre mit Langzeitarbeitslosen zusammengearbeitet. "Ein erster Schritt muss sein, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Man sollte aufhören, sich zu sagen: Ich bin eben so, ich kann daran ohnehin nichts ändern. Sich endlich ehrlich mit der eigenen Situation auseinanderzusetzen - das erfordert eigentlich den meisten Mut."
Eben mal mutig sein und sein Leben ändern – das klingt ein bisschen zu einfach, oder?
Stimmt: Ratgeberbücher mit Titeln wie "In drei Schritten zum Erfolg" kann man getrost in die Tonne treten, sagt auch Sibylle Tobler. Denn ein Veränderungsprozess ist langwierig und besteht aus vielen kleinen Schritten - egal, um was es geht. Das Wichtigste ist: Dranbleiben und nicht aufgeben, sobald es erste Hindernisse gibt. Nicht erwarten, dass alles ganz schnell passieren muss.











