3. Wir sind also innerlich verunsichert. Aber warum denn nur?
Man versteht das besser, wenn man weiß, dass Forscher zwischen "explizitem" und "implizitem" Selbstvertrauen unterscheiden. Das explizite, äußere Selbstvertrauen ist das, was wir normalerweise im Blick haben. Wenn wir Erfolge erleben, wächst es. Wenn wir anerkannt und gemocht werden, ebenfalls. Mit dem expliziten Selbstwert ist es allerdings ein bisschen wie mit Schokolade und netten E-Mails - wir wollen schnell immer mehr davon. Das heißt, dass wir immer abhängiger von den Reaktionen anderer werden. Das implizite Selbstvertrauen ist dagegen so eine Art Hippie-Haltung. Egal, was wir tun, was wir erreichen, wo wir stehen, wir ruhen in uns. Und ganz ehrlich: An diesem Kern-Selbstvertrauen mangelt es uns gewaltig.











