Strategien gegen Stress

Kathrin Israel ist Grafikerin in einer Agentur. Arbeit ohne Hektik und Stress kennt sie nicht - Verspannungen und Schlafstörungen sind die Folge. Lesen Sie hier, was Experten ihr raten.

In diesem Artikel:

Die Ausgangssituation

Kathrin Israel, Grafikerin, 40, aus Hamburg

Wann genau es mit den Beschwerden anfing und dem Gefühl, ständig unter Strom zu stehen, daran kann Kathrin sich kaum noch erinnern. Lange her ist es in jedem Fall. Heute arbeitet sie als Grafikerin, hat viele Projekte, Zeitdruck, Stress. "Ich mache mir täglich einen inneren Ablaufplan für die Arbeit. Was ich wann erledigt haben muss. Das mache ich auch in der Freizeit. Wenn wir in den Urlaub fahren, schreibe ich vorher auf, was wir alles angucken müssen", erzählt sie.

Sie sitzt stundenlang am Computer, Nackenschmerzen sind ihr ständiger Begleiter. Sie hat Halskrausen getragen, Krankengymnastik gemacht, Tabletten zur Muskelentspannung geschluckt. Das hat die Schmerzen kurz gelindert, aber sobald Kathrin in alte Gewohnheiten verfiel, kamen sie zurück. Sie hat oft Kopfschmerzen, alle paar Monate auch Migräne. Nachts trägt sie eine Schiene, weil sie im Schlaf mit den Zähnen knirscht. Die ist nach einem Jahr durchgekaut. Kathrin sagt: "Nachts bin ich immer in Bewegung, werde stündlich wach und wandere durch die Wohnung."

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  • Text: Angela Meier-Jacobsen
    Fotos: Max Missal, Olff Appold, defd, privat, plainpicture
    Ein Artikel aus der BRIGITTE WOMAN 02/09
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