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Sind Sie zu selbstkritisch?

Versuchen Sie vieles gar nicht erst, weil es Ihrer Meinung nach "eh keinen Zweck hat"? Sind Sie zu selbstkritisch? Machen Sie den Test und finden Sie es heraus!

Wir kennen ihn alle: Diesen Teil von uns, der stets zu selbstkritisch sein muss, der nie zufrieden ist mit dem, was wir tun und sind. Genau, das ist der innere Kritiker. In seinen Augen sind wir niemals gut genug - und deshalb müssen wir uns noch mehr anstrengen und noch mehr Mühe geben. Obwohl es dann am Ende natürlich wieder nicht reicht. Der Hamburger Psychologe und Autor Tom Diesbrock beschäftigt sich mit diesem Teil unserer Persönlichkeit in seinem neuen Buch "Hermann! Vom klugen Umgang mit dem inneren Kritiker". Hermann nennt er den nervigen Ankläger und Richter in uns, gegen den wir so selten eine Chance haben. Möchten Sie wissen, wie viel Einfluss Hermann auf Ihr Denken und Handeln hat? Der folgende Test wird Ihnen dabei helfen.Tom Diesbrock im Interview: "Der innere Kritiker sieht die Welt aus Kinderaugen"

1

Ihr Chef macht Sie freundlich aber klar auf einen kleinen Fehler aufmerksam, der Ihnen unterlaufen ist. Was denken Sie wahrscheinlich?

2

Im Restaurant bekommen Sie mit, dass Leute am Nachbartisch die Köpfe zusammenstecken und lachen. Dabei schaut einer von ihnen kurz zu Ihnen herüber. Was geht Ihnen durch den Sinn?

3

Hand auf's Herz: Können Sie mit Kritik umgehen?

4

Welche Schulnote (von 1-6) würden Sie spontan Ihrem Aussehen geben? Ehrlich! Und wenn wir jetzt 10 Menschen bitten würden, Ihr Aussehen - in Anbetracht Ihres Alters - zu beurteilen, wie stark würde wohl Ihre Selbsteinschätzung von deren Urteil abweichen?

5

Eine Freundin sagt Ihnen ehrlich, dass Ihnen das neue Kleid, auf das Sie so stolz sind, überhaupt nicht steht. Wie reagieren Sie?

6

Stellen Sie sich vor, Sie würden allein einen Cluburlaub buchen und dort feststellen, dass fast alle anderen Gäste sehr viel jünger sind als Sie und die meisten aussehen, als wären sie zum Model-Casting hier. Welchen Einfluss hätte das auf Ihr Befinden?

7

Wenn man Ihre beste Freundin fragen würde, wie kritisch Sie generell mit sich selbst umgehen - was würde sie sagen?

8

Kennen Sie das? Sie begegnen einem Menschen, dem Busfahrer, einem Verkäufer, im Vorzimmer beim Arzt nur ganz oberflächlich - und Sie haben das Gefühl, er oder sie lehnt Sie ab.

9

Angenommen, Sie würden sich um einen neuen Job bewerben und müssten an einem Assessmentcenter teilnehmen. Dort ginge es auch darum, dass Sie Ihre Stärken präsentieren und andere davon überzeugen. Wie schwer fiele Ihnen das?

10

Wie wichtig ist generell die Meinung anderer für Sie?

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Test: Sind Sie zu selbstkritisch?

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Sie lassen sich von Hermann nicht in die Parade fahren
Übertriebene Selbstkritik ist nicht gerade Ihr Ding - Hermann, Ihr innerer Kritiker, hat bei Ihnen wenig zu melden. Das ist erst einmal sehr positiv, denn Sie neigen nicht dazu, sich und Ihre Fähigkeiten zu entwerten. Im großen und ganzen finden Sie sich okay und sind zufrieden mit sich. Wichtig ist aber, dass aus Zufriedenheit nicht Selbstzufriedenheit wird. Denn sich selbst kritisch zu reflektieren und immer wieder zu überprüfen, wie andere uns sehen, ist unerlässlich für unsere psychische Entwicklung. Wenn Sie häufiger feststellen, dass andere Menschen Sie kritischer sehen als Sie sich selbst, brauchen Sie einen "inneren Qualitätsmanager"! Mehr zum Thema: Interview: Tom Diesbrock erklärt, wie wir uns besser akzeptieren können
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Sie haben es nicht leicht mit Hermann
Mit Ihrer Neigung zur Selbstkritik liegen Sie ungefähr im Mittelfeld. Das bedeutet, dass Hermann, Ihr innerer Kritiker, Ihnen zwar nicht das Leben zur Hölle macht, er aber nicht selten ein bisschen zuviel Einfluss auf Ihr Denken und Handeln hat. Wahrscheinlich sind Sie durchaus in der Lage zu unterscheiden zwischen einer gesunden Distanz zu sich selbst und destruktiver Selbstentwertung. Das eine basiert auf Überzeugungen und Erfahrung und ist differenziert genug, um Ihnen ein guter Ratgeber zu sein. Wenn Sie aber durch die Brille des inneres Kritikers sehen, haben Sie niemals eine Chance, denn es gibt dann nur schwarz und weiß. Versuchen Sie, immer besser zu unterscheiden zwischen diesen beiden Sichtweisen. Und lassen Sie sich Hermanns Nörgelei nicht als konstruktive Selbstkritik verkaufen! Mehr zum Thema: Interview: Tom Diesbrock erklärt, wie wir uns besser akzeptieren können
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Hermann hat Sie fest im Griff!
Au weih. Sie haben wirklich unter Ihrem inneren Kritiker zu leiden! Wahrscheinlich liegt er Ihnen ständig in den Ohren, und Sie haben keine Chance, es ihm recht zu machen. Sie können ein Mensch sein, der von allen geschätzt und gemocht wird - in den Augen Ihres Kritikers haben alle Unrecht, oder man hat eben nur noch nicht durchschaut, wie Sie "wirklich" sind. Wollen Sie sich bis zum Ende Ihrer Tage von Hermann dominieren lassen? Bestimmt nicht! Dann wird es höchste Zeit, Ihr Selbstbild zu korrigieren und zu lernen, etwas wertschätzender mit sich selbst umzugehen. Das geht natürlich nicht über Nacht und verlangt von Ihnen Engagement und Entschlossenheit. Schreiben Sie doch ab heute alles auf, was Ihnen an Selbstkritik in den Kopf kommt. Nur so bekommen Sie ein Bild davon, wie Ihr innerer Kritiker tickt. Und dann stellen Sie bitte jeden Punkt davon auf den Prüfstand: Was denken Sie wirklich über sich, wenn Sie sich mit ehrlichem Blick betrachten? Notieren Sie dies auf einem Blatt Papier, und hängen dies irgendwo auf, wo Sie es möglichst häufig sehen. Und sagen Sie "Nein!", wenn Hermann Sie das nächste Mal völlig daneben findet! Mehr zum Thema: Interview: Tom Diesbrock erklärt, wie wir uns besser akzeptieren können
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Test: Tom Diesbrock

Kommentare (1)

Kommentare (1)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Diese Kurztestungen haben meiner Meinung nach den Nachteil, dass sie zu sehr verallgemeinern (müssen). Bei mehreren Fragen war mir z.B. klar, dass ich zu anderen Zeiten meines Lebens anders geantwortet hätte. Gelegentlich war eine Antwort, die meinem Standpunkt annähernd entspräche, nicht vorgegeben. - Insofern ist die Validität der Testung nicht gegeben.

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