Psychotherapie: Hier finden Sie Hilfe
Psychosoziale Beratungsstellen wie pro familia oder auch die AWO bieten vor allem Hilfe bei familiären Problemen oder haben spezielle Schwerpunkte wie Sucht, Schwangerschaft und/ oder Sexualität. Dabei werden sowohl praktische Unterstützung (Unterhaltszahlungen, Anträge etc.) als auch Gespräche angeboten, um Konfliktsituationen zu lösen. Die Beratungsstellen werden durch öffentliche Gelder finanziert. Als Berater arbeiten dort neben Psychotherapeuten auch Sozialarbeiter und Sozialpädagogen.
Bei Fragen, die jegliche Belange von und mit Kindern betreffen, ist das Jugendamt behilflich: Es verfügt über eigene Beratungsangebote und kann weitere Anlaufstellen nennen.
Im örtlichen Telefonbuch oder der Tageszeitung finden Sie Adressen von Beratungsstellen oft unter dem Stichwort "Beratung".
Je nach Problematik können auch Selbsthilfegruppen hilfreich sein. Die gibt es mittlerweile zu fast allen Themen. Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen NAKOS (www.nakos.de) hilft bei der Suche nach einer geeigneten Gruppe.
Für traumatisierte Menschen gibt es je nach Trauma-Ursache verschiedene Beratungsstellen. Das Fachinstitut für Angewandte Psychotraumatologie FIFAP bietet unter www.fifap.de Links zu entsprechenden Stellen.
Der Weiße Ring (www.weisser-ring.de) unterstützt vor allem Kriminalitätsopfer, hilft aber auch in anderen traumatischen Situationen.
Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland mittlerweile 26 regionale Trauma-Ambulanzen eingerichtet. Über diesen Link (dann auf Unterstützung und Entschädigung, Opferentschädigung klicken) oder die kostenlosen Telefonnummer 0800-654-654-6 erfahren Sie, welche Ambulanz in der Nähe ist.
Die Telefonseelsorge ist 24 Stunden täglich erreichbar, anonym, vertraulich und gebührenfrei (0800-1110111 bzw. 0800-1110222).













