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Test: Kann man Sie leicht manipulieren?

Lassen Sie sich schnell manipulieren oder bleiben Sie immer souverän? Testen Sie, wie leicht man Sie um den Finger wickeln kann - und erfahren Sie, was Sie dagegen tun können.

Testautorin: Diplom-Psychologin Dr. Eva Wlodarek

1

Was macht Ihnen am meisten Freude?

2

Einmal die Größte sein! In welcher Situation wären Sie es am liebsten?

3

Angenommen, Sie könnten Ihr Leben noch einmal leben, was würden Sie dann anders machen?

4

Ein Club englischer Damen plaudert beim Tee über die tragische Liebe zwischen Lady Diana und Prinz Charles. Welcher Meinung schließen Sie sich an?

5

Welche Eigenschaft ist bei Ihnen am stärksten ausgeprägt?

6

Dumm gelaufen. Was ärgert Sie am meisten?

7

Was haben Ihre Eltern Ihnen als Kind besonders vermittelt?

8

Sie blättern durch die Tageszeitung. Welcher Artikel zieht Sie spontan an?

9

Sie haben ein Ehrenamt übernommen und stellen nun fest, dass es mit mehr Arbeit verbunden ist, als Sie glaubten. Wie motivieren Sie sich selbst?

10

Was schätzen Sie an Ihrer besten Freundin besonders?

11

Sie zögern noch, eine bestimmte Aufgabe zu übernehmen. Mit welchem Argument kann man Sie am ehesten dazu bringen?

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Sie suchen eine leichte Lektüre für die Reise. Welchen Roman möchten Sie am liebsten weiterlesen?

13

Am meisten bringt Sie auf die Palme ...

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Wir stellen uns oft selbst ein Bein. Womit haben Sie sich im Leben am häufigsten selbst gehindert?

15

Ihre Nichte ist begabt, aber faul. Sie beichtet Ihnen, dass sie miserable Noten in der Schule hat. Was sagen Sie dazu?

16

Nachdem Sie in hohem Alter das Zeitliche gesegnet haben, klopfen Sie an die Himmelspforte. Petrus öffnet das Guckloch in der Tür und fragt streng: "Aus welchem Grund soll ich dich einlassen?" Was antworten Sie?

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Sie werden weich bei Lob Ihre Tochter schmeichelt liebevoll: "Mama, du bist doch die Beste." Ihre Schwester erzählt von Ihrem Neffen: "Er hängt so an dir, du bist seine Lieblingstante." Ihr Mann sagt bewundernd: "Du siehst toll aus." Bei Ihrem Ehrenamt hören Sie: "Das haben Sie großartig gemacht." Ihre Freundin seufzt dankbar: "Was sollte ich bloß ohne dich tun?" Ehrliches Lob tut uns allen gut. Es beschwingt und macht froh. Für Sie jedoch hat es noch eine stärkere Funktion: Es ist der seelische Sprit, der Sie zu Höchstleistungen antreibt. Sobald man Ihnen Komplimente macht oder Ihre Fähigkeiten hervorhebt, strengen Sie sich ganz besonders an. Das wäre weiter kein Problem, wenn es sich dabei immer um Ihre eigenen Ziele handelte. Doch das ist oft genug nicht der Fall. Sobald das Lob-Knöpfchen gedrückt wird, vernachlässigen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse und stellen sich auf die der anderen ein. Sie mühen sich ab, um diese schönen Worte demnächst wieder zu hören, oder wollen beweisen, dass Sie die Vorschusslorbeeren auch verdienen. Dahinter steckt eine tiefe Sehnsucht, anerkannt zu werden. Zwar wissen Sie, dass Sie Qualitäten haben, doch im tiefsten Innersten sind Sie davon nicht so ganz überzeugt. Erst die Bestätigung von außen gibt Ihnen Sicherheit. Das macht Sie stärker: - Nehmen Sie Komplimente wie einen Blumenstrauß entgegen. Machen Sie sich bewusst, dass Sie nicht verpflichtet sind, mehr dafür zu tun, als zu lächeln und sich freundlich zu bedanken. - Sagen Sie sich selbst immer wieder, dass Sie einmalig sind. Schließlich ist es die Wahrheit. Es gibt niemanden, der Ihre speziellen Begabungen hat. - Loben Sie sich täglich für das, was Sie sind und schaffen. Am besten schwarz auf weiß: Legen Sie ein Erfolgstagebuch an, und tragen Sie jeden Abend einfach alles ein, was Ihnen gut gelungen ist. - Sobald das Lob an eine Bitte gekoppelt ist, überprüfen Sie zuerst, ob die Wünsche Ihres Gegenübers auch Ihre sind. Nehmen Sie sich die Zeit, darüber nachzudenken, beispielsweise so: "Es freut mich, dass du mich für besonders geeignet hältst, aber ich möchte das erst einmal mit meinen Terminen abgleichen." Foto: iStockphoto
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Sie werden weich bei Loyalität Vielleicht mögen Sie das altmodische Wort Tugend nicht gern, doch Ihr Verhalten hat durchaus damit zu tun, vor allem mit der berühmten preußischen Zuverlässigkeit. Sie ist eine großartige Eigenschaft - nur bestimmt sie Ihr Leben oft mehr, als Ihnen lieb ist. Etwa in solchen Fällen: Im Grunde haben Sie sich nicht mehr viel zu sagen, aber um der guten alten Zeiten willen halten Sie die Freundschaft aufrecht. In einem Arbeitskreis fühlen Sie sich längst nicht mehr wohl, bringen es jedoch nicht übers Herz, sich zu verabschieden. Sie halten einer Firma oder einem Verein die Treue, obwohl es Sie überlastet oder Sie ander-weitig größere Chancen hätten. Sätze wie "Du hast es aber versprochen" oder "Lass uns bitte nicht hängen!" bremsen Sie und verhindern, dass Sie Ihren Weg gehen. Ihre Loyalität und Verlässlichkeit in Ehren, aber dahinter steckt nicht nur der pure Edelmut. Sie fürchten sich auch vor dem negativen Urteil, mit dem Sie rechnen müssen, wenn Sie sich konsequent absetzen. Vielleicht haben schon Ihre Eltern Ihnen damals häufig zu verstehen gegeben: "Wenn du das tust, sind wir sehr enttäuscht von dir." Damit kann man Sie auch heute noch fangen. Das macht Sie stärker: - Fragen Sie sich: Bin ich wirklich unersetzlich? Schließlich ist es den anderen fast immer möglich, mit etwas Anstrengung einen Ersatz zu finden. - Erlauben Sie es sich, berechnend zu sein - nicht eiskalt, sondern sachlich. Wägen Sie ab, was Sie von Ihrer Loyalität haben. Dabei sollte sich die Waagschale nicht zu Ihren Ungunsten neigen. - Machen Sie deutlich, dass Sie für Ihre Loyalität zumindest eine angemessene Belohnung erwarten. Die muss nicht unbedingt materieller Art sein, auch Dank und Respekt oder besondere Vergütungen zählen. - Falls Sie entschlossen sind, in einem bestimmten Fall Ihre Loyalität aufzugeben, proben Sie den Absprung erst einmal im Trockenkurs. Schließen Sie für einen Moment die Augen, und malen Sie sich aus, welche Vorwürfe kommen werden und wie Sie darauf am besten reagieren. - Ziehen Sie einen sauberen Schlussstrich. Schleichen Sie sich nicht aus der Verantwortung, sondern nennen Sie ganz freundlich und klar die Gründe. Foto: iStockphoto
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Sie werden weich bei Kritik Solange man Ihnen Wertschätzung entgegenbringt, macht es Ihnen keine Mühe, souverän zu bleiben. Sie sind mit Ihrer Leistung zufrieden, finden sich kompetent und fühlen sich wohl in Ihrer Haut. Doch wehe, diese angenehme Atmosphäre wird durch Kritik gestört. Dann zweifeln Sie schnell an sich selbst. Möglicherweise gilt das nicht pauschal für jede Kritik, aber doch immerhin für diejenige, die einen wunden Punkt bei Ihnen trifft. Etwa wenn Sie sich äußerlich nicht attraktiv genug finden. Jemand macht eine dumme Bemerkung über Ihre Figur, und schon schrumpft Ihr Selbstbewusstsein, und Sie überlegen, ob Sie nicht doch lieber eine Diät machen sollten. Sie haben gute Arbeit geleistet und könnten zufrieden sein. Eine einzige kritische Bemerkung reicht, um Ihnen die Freude am Erfolg zu verderben. Oder in Ihrer Umgebung herrscht der Jugendwahn, und man lässt Sie Ihr Alter spüren. Prompt fühlen Sie sich gezwungen, zu zeigen, wie dynamisch und belastbar Sie sind, selbst wenn Sie sich dabei übernehmen. Natürlich kann es sein, dass Sie dem typisch weiblichen Perfektionismus verfallen sind und Ihre Sache stets makellos machen möchten. Meist aber reagieren wir auf Kritik ganz besonders empfindlich, wenn wir als Kind vor allem für unsere Leistung geliebt wurden. Das macht Sie stärker: - Reagieren Sie nicht automatisch auf Kritik, weder mit Schuldbekenntnissen noch mit Selbstverteidigung. Sagen Sie in neutralem Ton: "Danke für Ihren Hinweis, ich werde ihn mir durch den Kopf gehen lassen." Handelt es sich ganz offensichtlich um eine Kränkung, kontern Sie kühl mit der Frage: "Wie kommen Sie dazu, mir das zu sagen?" - Ziehen Sie sich nicht jeden Schuh an. Prüfen Sie in aller Ruhe, ob die Kritik wirklich berechtigt ist und ob Sie sie als wichtig einschätzen. - Verwandeln Sie Kritik, die Sie annehmen möchten, in eine persönliche Zielsetzung. Formulieren Sie in wenigen Sätzen, was Sie in Zukunft ändern möchten. - Verabschieden Sie sich von einem Idealbild Ihrer Person. Sie müssen nicht Superwoman sein. Sagen Sie sich wie ein Mantra vor: "Gut ist gut genug." Foto: iStockphoto
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Sie werden weich bei Hoffnung Eigentlich ist alles klar: Es reicht. Sie haben keine Lust mehr. Das bringt Ihnen nichts. Sie sind enttäuscht. Keine Chance in Sicht. Schließlich machen Sie das nun schon lange genug. Es ist Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen und zu neuen Ufern aufzubrechen. Diese Entscheidung muss sich nicht unbedingt auf schwerwiegende Dinge beziehen. Vielleicht geht es nur darum, das Abo im Fitness-Club zu kündigen, weil Sie ihn kaum nutzen. Oder den Englischkurs zu stornieren, weil der Sprachlehrerin das pädagogische Geschick fehlt. Möglicherweise handelt es sich aber doch um bedeutende Entscheidungen: Ihr Partner betrügt Sie. Die Beziehung zu Ihren Eltern oder Geschwistern ist gestört. Ihr Sohn weigert sich, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Ihre Freundin hat Ihr Vertrauen missbraucht. Im Job steht schon viel zu lange eine Beförderung aus. Wenn Sie ehrlich zu sich sind, wissen Sie, dass Sie die Konsequenzen ziehen sollten. Trotzdem zögern Sie, weil Sie immer noch die Hoffnung nähren, dass sich bald etwas ändert. Nur zu gern glauben Sie Sätze wie "Ich verspreche dir, das kommt nie wieder vor" oder "Wenn wir diese Hürde erst einmal hinter uns haben, wird es ganz bestimmt besser". Schon werden Sie wieder weich. Doch es sind nicht nur die anderen, die Ihnen bessere Zeiten versprechen, Sie selbst machen sich in diesem Punkt gern etwas vor. Mag sein, dass Sie von Natur aus eine Optimistin sind, die unbeirrt an das Gute im Menschen glaubt. Oder dass Sie gelernt haben, dass sich Beharrlichkeit auszahlt. Möglicherweise haben Sie aber auch einfach Angst, unwiderruflich einen Fehler zu machen, wenn Sie etwas ändern. Das macht Sie stärker: - Äußern Sie Ihre Vorstellungen deutlich, und vergewissern Sie sich, dass Ihr Gegenüber sie verstanden hat. Andernfalls kann es sein, dass Sie heimlich Hoffnungen hegen, von denen die anderen gar nichts wissen. - Machen Sie sich bewusst, dass sich ein erwachsener Mensch nur ändert, wenn er es wirklich will. Falls auf Ihre Forderungen nach einiger Zeit keine Reaktion erfolgt, wird das mit ziemlicher Sicherheit auch in Zukunft nicht der Fall sein. - Stellen Sie ein Ultimatum. Auf diese Weise geben Sie den anderen eine Chance und setzen gleichzeitig eine klare Grenze. - Lassen Sie sich auf keinen Fall mit schönen Worten abspeisen. Kontrollieren Sie genau, ob Taten folgen. - Üben Sie loszulassen. Am besten fangen Sie dabei mit harmlosen Situationen an, beispielsweise indem Sie ein Gespräch beenden und nicht warten, bis es der andere tut. - Akzeptieren Sie, dass manche Dinge endgültig sind und Sie die Trauer darüber nicht vermeiden können. Foto: iStockphoto
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Sie werden weich bei Mitgefühl Sie sind nicht Mutter Theresa. Trotzdem bürden Sie sich mehr als andere auf, sobald Sie Mitleid empfinden. Oder wenn Sie SOS-Signale wie "Ich schaffe das einfach nicht allein" oder "Was soll ich nur tun?" empfangen. Tränen, ein trauriges Gesicht, ein enttäuschter Blick, eine bittende Stimme haben den gleichen Effekt: Dann zählt nicht mehr, dass Sie todmüde sind, Ihr Terminkalender aus den Nähten platzt oder Sie sich auf einen Fernsehfilm gefreut haben. Sie hören sich den Kummer Ihrer Freundin an. Sie hüten die Katze der Nachbarin. Sie führen für Ihren Mann das unangenehme Telefonat. Sie übernehmen eine Aufgabe, vor der sich die anderen drücken. Gewiss ist überwiegend Ihr gutes Herz der Grund, dass Sie butterweich werden und Ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen. Doch ein ebenso starkes Motiv sind Ihre Schuldgefühle. Falls Sie nicht zur Hilfe eilen, quält Sie garantiert wenig später die Frage, ob Sie nicht doch zu egoistisch gewesen sind. Die Wurzeln dafür sind meist in der Kindheit zu suchen. Vermutlich haben Sie bereits als kleines Mädchen gelernt, sich sozial zu verhalten. Das macht Sie stärker: - Enttarnen Sie Manipulationen. Sehen Sie genau hin, ob man Sie gezielt beeinflussen möchte, etwa mit Beleidigtsein, Funkstille, Hilflosigkeit oder Liebesentzug. - Fragen Sie sich: Muss ich das unbedingt tun? Könnte das nicht genauso gut ein anderer übernehmen, vielleicht wäre der sogar noch besser? Beispielsweise eine Psychotherapeutin, ein Coach, ein Partyveranstalter, ein Schreibbüro, ein Babysitter, ein Verwandter. - Machen Sie sich klar, dass Ihr Interesse genauso viel wert ist wie das der anderen. Sollten Sie das bislang anders gesehen haben, ist diese Einstellung gelernt - und Sie können sie auch wieder verlernen! - Machen Sie sich bewusst, dass Schuldgefühle kein Zeichen dafür sind, dass Sie eiskalt und egoistisch sind. Sachlich gesehen handelt es sich dabei nur um einen inneren Konflikt zwischen zwei Interessen - Ihrem und dem der anderen. Halten Sie die Schuldgefühle aus, dann werden sie im Laufe der Zeit geringer. - Wenn Sie Ihrem Herzen nachgeben möchten, tun Sie es als Geschenk. Folgen Sie nicht automatisch einem Appell, sondern entschließen Sie sich bewusst, Ihre Bedürfnisse zurückzustellen. - Legen Sie die Grenze fest, bis zu der Sie sich beanspruchen lassen. Foto: iStockphoto
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Test: Dr. Eva Wlodarek Foto: Getty Images

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