Kampf ums Kind: Leserinnen über die "entsorgten Väter"

Wut, Zustimmung und Traurigkeit: Reaktionen auf unseren Report über entsorgte Väter: "Mama will nicht, dass ich Papa lieb habe".

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Die Geschichte über Trennungsväter, die um Zeit und Kontakt mit ihren Kindern kämpfen, hat viele BRIGITTE-Leserinnen bewegt. Einige fragten enttäuscht, warum ausgerechnet ein Frauenmagazin die Position der Väter einnehmen müsse. Tatsächlich ist es für uns von BRIGITTE ein Anliegen, Geschichten aus den Lebenswelten von Frauen zu erzählen. Uns interessieren die Wünsche, Erfolge und Träume von Frauen, aber auch ihre Sorgen und Nöte.

Gerade Alleinerziehende finden darum bei BRIGITTE immer wieder ein Forum. So erzählten in einem Dossier alleinerziehende Mütter, die sich von der Gesellschaft und von den Männern im Stich gelassen fühlen, von ihrem Alltag. In einer anderen Geschichte haben wir gefragt, warum so viele Väter abtauchen und sich nicht um ihre Kinder kümmern ("Nehmt endlich die Väter in die Pflicht"). Aber es gibt sie eben auch, die Väter, die sich kümmern wollen, die auch nach einer Trennung Verantwortung für ihre Kinder übernehmen wollen. Und in unserem Report über "entsorgte" Väter haben wir sie zu Wort kommen lassen. Doch jetzt sind wieder die Frauen dran.

(Damit möglichst viele Frauen zu Wort kommen können, mussten wir die Briefe kürzen).

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  • Foto: Getty Images
Letzte Kommentare
  • Herr_Rhein
    am 24.07.09 um 18:45
    @Gudrun Holtz,

    hätte man Ihren Kommentar in der taz kommentieren können/dürfen, Sie hätten von Väterseite sehr viel öffentliche Zustimmung erfahren.
    Auch die taz wäre mit Sicherheit öffentlich gelobt worden. Dies umso mehr, als gerade die taz-Redaktion nicht gerade als väterfreundlich gilt - wie auch die BRIGITTE.

    Was es an positiv geprägter Kommunikation einbringt, wenn nicht ständig auf Männer/Väter eingedroschen wird, zeigt auch der Umgangston in den hier eingestellten Kommentaren.
    Wenn es die VerteterInnen aus Politik, Sozial- und Rechtswesen sowie Medien doch nur schaffen würden, die Geschlechter wieder konstruktiv einander zuzuführen ...
    Auch ich wollte unseren Kindern ein guter Vater sein, aber gegen den entschiedenen Widerstand einer Mutter ist in Deutschland nur dann etwas zu machen, wenn die Mutter zu leichtfertig mit ihrer unverhältnismäßigen Macht umgeht.

  • marsu
    am 23.07.09 um 23:59
    Mit großem Interesse und auch Bestürzung habe ich die Beiträge gelesen - eine Unmenge Leid. Vielleicht sollte jeder Trennung, an der Kinder beteiligt sind, der Versuch der Mediation vorausgehen - einfach um zu wissen, was denn in dem Problempaket steckt - und oft dürfte der Erfolg darin bestehen, dass Verletzungen nicht mehr über "wer besitzt das Kind" ausgetragen werden. Nimmt man dem Kind ein Elternteil im Streit, nimmt man ihm 50% seiner Wurzeln und seines Selbst.
  • hallohallohallo
    am 23.07.09 um 22:56
    Ich habe neulich auch einen Artikel zu dem Thema verfasst und finde es wichtig die andere Perspektive aufzuzeigen!
    Gudrun Holtz

    Wenn das Kind auf der Strecke bleibt
    FAMILIENRECHT Viele Alleinerziehenden nutzen ihre Macht über die Kinder aus, um den anderen Elternteil zu verletzen. Dabei laufen auch Väter, die sich kümmern wollen, Gefahr, zum bloßen Unterhaltszahler zu werden
    http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=sp&dig=2009%2F04%2F18%2Fa0197&cHash=aef6879365

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