Sorgerecht: Entsorgte Väter
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Die Zeit arbeitet gegen die Väter: Wertvolle Wochen und Monate vergehen, in denen sie ihre Kinder nicht sehen können, sich voneinander entfernen, entfremden, entwöhnen. Neulich fuhr Ralf G. Fuchs auf gut Glück 320 Kilometer zu einem Sportwettkampf, bei dem seine inzwischen 12-jährige Tochter antrat. "Guten Tag", sagte das Mädchen. Es waren die ersten Worte, die er seit vier Jahren von ihr gehört hatte. "Es ist furchtbar, wenn man sich vorstellt, wie viel man dem eigenen Kind gern gegeben hätte, und man durfte einfach nicht", sagt Fuchs.
„Ich hasse Papa und will, dass er tot ist“
Als Tobias Knoch, 41, seinen knapp zweijährigen Sohn zum Besuchstag abholte, deutete der Kleine auf die Mutter-Sohn-Fotos an der Wand in seinem Kinderzimmer und dann auf seinen Vater. "Ja", antwortete Tobias, "ich bring dir auch ein Papa-Foto mit." Seine Ex jedoch erlaubte partout kein Foto des Vaters im Zimmer des Sohnes.
"Ich hasse Papa und will, dass er tot ist", sagte die neunjährige Tochter des Berliner Filmemachers Douglas Wolfsperger bei ihrem letzte Treffen. Das Kind lehnt das Elternteil, bei dem es nicht wohnt, plötzlich ab und erfindet Gründe für seinen Hass. "Parental Alienation Syndrome" (PAS) nennen es die Experten - das elterliche Entfremdungssyndrom. 90 Prozent der Kinder, deren Eltern um Umgang oder Sorgerecht streiten, leiden darunter. "Papa hat die Mama geschlagen", behauptete Peter Witkowskis Tochter plötzlich. Und dass er ihr "die Einschulung versaut habe", weil er ihren großen Tag mit der Videokamera einfangen wollte.
"PAS-Kinder leiden ihr Leben lang", warnt die Hamburger Soziologin Anneke Napp-Peters, die als erste Wissenschaftlerin Scheidungskinder in Deutschland auf PAS hin untersucht hat. "Sie haben meistens eine negative Selbsteinschätzung und sind unsicher. Folgen, die sich oft schon in der Pubertät zeigen, einem Lebensalter, in dem viele Dinge aufbrechen." Dreiviertel aller Kinder, die nach der Trennung der Eltern den Kontakt zu einem der Elternteile verloren und darunter litten, haben als Erwachsene große Probleme, ihr Leben in den Griff zu bekommen, fand Napp-Peters heraus.












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am um
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Hausverwaltung Essen
am 04.02.12 um 13:26
Ich denke es wird oft zu unrecht überschätzt...
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Thomas
am 13.10.11 um 22:41
Es ist schon traurig, das es keine richtige Handhabe gegen die Willkür der Mutter gibt. 2 Stunden - 2 mal die Woche - das ist weder Fisch noch Fleisch. Aber es ist laut Gesetz ,,regelmäßig´´ und gibt mir keine Chance, mein Kind zu begleiten. Und Oma und Opa? Die wollen nicht klagen, also noch weniger Zeit. Und Namen müssen wir auch nicht haben....
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mipfennig
am 24.11.09 um 16:28
Liebe Damen und Herren der Redaktion,
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Fragaria
am 14.09.09 um 11:37
Hallo, zu dem Thema könnte ich aus persönlicher Erfahrung einiges schreiben. Bei meiner Mutter kamen verschiedene Aspekte zusammen: einmal ich als Waffe gegen meinen Vater, andererseits aber als letztes Hoffnung darauf, dass er doch noch mal zurückkommt.... Das hinterlässt Schäden aber hauptsächlich deshalb, weil ein so strukturierter Menschen NICHT NUR DAS tut!!!
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Coraline
am 13.08.09 um 14:04
... ich erfuhr aber nichts von ihr. Zu meiner "Stief"-mutter hab ich kein so inniges Verhältnis, wie es meiner Meinung nach zwischen Mutter und Tochter sien sollte. Als ich in der Schule von Lehrern gemobbt wurde, wurde ich für die Lügengeschichten dieser Pädagogen mit Schlägen meiner Mutter bestraft. Mit Sorgen oder Ängsten brauchte ich nicht zu ihr kommen.
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Coraline
am 13.08.09 um 13:56
Ich bin ein Trennungskind der 80er. Als sich meine Eltern trennten war ich noch klein, aber nicht klein genug, um es mitzubekommen (etewa 3 Jahre). Das Sorgerecht hatte mein Vater, meine Eltern waren nicht verheiratet und meine Mutter noch nicht volljährig. Anfangs hatte ich - laut Erzählungen - noch Kontakt zu meiner leiblichen Mutter, jedoch wurde der dann gekappt. Mir wurde dann von meinem Vater und meiner Stiefmutter eingetrichtert, daß ich niemandem erzählen dürfe, daß mich eine andere Frau zur Welt gebracht hätte.
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Coffeeaddict
am 16.07.09 um 15:23
Entmenschte Gerichte und Urteile...
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Coffeeaddict
am 16.07.09 um 11:30
http://www.pappa.com/vater/entsorgt.htm
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teerbaby
am 08.07.09 um 12:21
2. VIELEN DANK auch dem Leser, der auf die Ausführungen von Wera Fischer zum Parential Alienation Syndrom hingewiesen hat (www.wera-fischer.de). Ich kann nur jeder Frau empfehlen, sich das einmal ganz in Ruhe durchzulesen, egal, ob sie betroffen ist oder nicht. Mich hat es ungemein aufgewühlt, da ich fast eins zu eins beschrieben sehe, was wir erleben müssen mit der Ex-Frau meines Lebensgefährten, und welche Auswirkungen das auf die Kinder hat. Aber auch jede andere Frau wird hoffentlich ein wenig nachdenklicher und macht – wenn sie selbst in so eine Situation kommen sollte – hoffentlich nicht die gleichen Fehler. Es wäre zum Wohle der KINDER!
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teerbaby
am 08.07.09 um 12:21
1. GROßES LOB an die BRIGITTE-Redaktion, dass sie es wagt, in ihrer „Frauen-Zeitschrift“ auch mal Frauen zu kritisieren. Wenn wir uns immer nur gegenseitig bauchpinseln und uns ständig in unserer Opfer-Rolle gegenüber „dem Mann“ schlechthin ergehen, haben wir nichts gekonnt und nichts begriffen. Natürlich gibt es auch die Männer, mit denen es Frauen elendig geht. Aber natürlich gibt es auch die Frauen, mit denen es Männern elendig geht. Soviel Selbstkritik der Frau an sich muss erlaubt sein. Und nachdem bereits im Frühjahr die andere Seite beleuchtet wurde, ist hier mal nur aus Sicht der entsorgten Väter geschrieben worden. Ich bin aber auch persönlich sehr dankbar, dass dieses Thema einmal aufgegriffen wurde, da mein Lebensgefährte und ich uns ebenfalls seit Jahren mit eben diesem Problem herumschlagen. Erst jetzt sind uns die Augen aufgegangen, dass es vielen anderen Männern ebenso geht, dass dem Ganzen sogar eine wissenschaftlich erforschte Ursache zugrunde liegt
mehr (78)als Kämpfer für Rechte bei Scheidungswaisen richte ich ein großes Lob an Sie.ehrt es Sie, im Rahmen einer Frauenzeitschrift auch selbstkritisch über ausgrenzende Mütter zu berichten.
Somit schaffen Sie eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein vertrauensvolles Miteinander: Nur der Blick in den Spiegel, so schwer er auch ist, führt zu dauerhaften Veränderungen.
Bravo!
Und ansonsten: Ich denke das Problem ist wahrscheinlich deshalb so groß geworden, weil heute viele Frauen VON ANFANG AN!!! nur das Kind haben wollen - und den "Vater" einfach so lange dulden wie es "gut geht". Viele trennen sich schon lange vor der Geburt und sagen auch ganz offen, dass sie ein Kind aber keinen Mann wollen. Und Männer schauen leider oft nicht wirklich hin! Auch wenn man sie z.B. warnt - als Frau weiß man ja ganz genau wann die Wahrscheinlichkeit in die Höhe schnellt, dass eine andere Frau "ganz plötzlich uuuups" schwanger wird. Nämlich wenn die Beziehung wackelt, sie nicht arbeiten will usw. .....
Heimlich suchte ich immer nach Informationen von meiner leiblichen Mutter und fragte mich oft, ob sie mich auch so behandelt hätte. Nach 13 Jahren lernte ich meine leibliche Mutter - durch Zufall- sozusagen kennen. Doch bei einem Happy-End bleibt es in solchen Fällen nie. Wir werden uns nie wirklich nahe kommen können. Es wird auch da nie eine richtige Mutter-Tochter-Beziehung werden....
Ich selbst habe zwei Kinder und bin mit dem Vater von meinem ersten Kind getrennt. Mir würde jedoch nicht im Traum einfallen, den Kontakt zwischen meinem Kind und ihm zu unterbinden! Sie können sich sehen, wann sie wollen, wobei es a
Meine leibliche Mutter ging dann ins Ausland und ich sah sie nach ein paar Jahren mit 8 Jahren vorläufig das letzte Mal. In einem Restaurant. Sie fragte, ob ich sie besuchen wolle und ich sagte: "Ja!" Zu Hause dann wurde mir von meinen "Eltern" gesagt, daß ich dann "nie mehr nach Hause dürfe"... Das war das letzte Treffen mit meiner "Bauchmutter". Das Thema wurde zu Hause dann totgeschwiegen. Mein Vater hielt zwar jahrelang Kontakt zu meiner leiblichen Mutter
http://www.tagesspiegel.de/kultur/Dokumentarfilm;art772,2848720
"Erschütternde Vorstellung: Ein Mädchen, das im Rosenkrieg der Eltern zum Opfer wird. Der Hass – oder was ist es sonst? – einer Frau auf ihren Ex. Ein Hass, der zur Folge hat, dass der Vater nicht mal ein altes Foto öffentlich zeigen darf, als Unterpfand seiner Zuneigung zur Tochter, nicht mal zwei Sekunden lang. Und am Ende sind da Filmtechniker, die wegen dieser privaten Tragödie einen Zelluloidstreifen zerschneiden."
http://www.vafk-karlsruhe.de/content/aktionen/kundgebungen/TDM_2008/doku_08.php
(insbesondere Vortrag von Peter Tholey)
"...Anders ausgedrückt heißt dies, dass das Geld, welches ein Trennungsvater an seine Kinder und seine Exfrau zahlen muss, in der Statistik so auftaucht, als würde er dies für seinen Sportwagen, sein Reitpferd oder seine Segeljacht ausgeben..."
http://www.pappa.com/emanzi/mm_i2.html
"Wer nicht über sein Unrecht sprechen darf, erstickt daran. Doch die, die es tun, werden zusätzlich bestraft. Urteile, in denen Vätern Strafen von 500.000 Mark angedroht werden
für den Fall, dass sie sich an die Öffentlichkeit wenden, sind mittlerweile keine Seltenheit mehr."
Was läuft hier für ein Wahnsinn !?!?
Vätern ihre Kinder zu rauben ist keine Rechtshandlung sondern eine Kriegshandlung!