- In diesem Artikel:
Eine Trennung der Eltern ist für viele Kinder eine schwere Veränderung. Jungen reagieren oft ruppig und aggressiv, während Mädchen sich häufig in sich zurückziehen. In der Regel halten diese Symptome mehrere Monate bis hin zu einem Jahr und manchmal auch noch länger an und legen sich, wenn im Familienleben wieder Alltag und vor allen Dingen Sicherheit und Entlastung eingekehrt ist. Besondere Aufmerksamkeit ist gefragt, wenn ein Kind sich während der Trennung seiner Eltern unauffällig und scheinbar völlig normal verhält - dann stellt sich die Frage, wie es seine Ängste verarbeitet.
Kleinkinder
"Bei kleinen Kindern, die sich noch nicht gut durch Sprache ausdrücken können, spürt man ganz deutlich Angst. Die Kinder sind oft weinerlich, manche machen Rückschritte in der Entwicklung: Sie nässen wieder ein, obwohl sie eigentlich schon trocken waren, und zeigen starke Trennungsängste.
Das können Eltern tun:
Viele Kinder weichen den Eltern nicht mehr von der Seite. Sie wollen im wahrsten Sinne des Wortes spüren, dass ihre Mutter oder ihr Vater noch da sind, und haben ein sehr großes Bedürfnis nach Nähe. Oft wollen die Kinder auch wieder ins Bett der Eltern zurück. Es ist wichtig, ihnen in dieser Situation diese Nähe auch zu geben und sich Zeit für sie zu nehmen."
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Sie haben mit der direkten Umsetzung Ihres Entschlusses den Rest Ihrer Familie überfordert. Vater und Sohn waren hierauf nicht vorbereitet und somit kann vor denen auch nicht Ihre Erwartungshaltung zur Akzeptanz direkt erfüllt werden. Was es nun braucht ist Zeit, für Trauer, zum Abbauen von Schmerz (hervorgerufen durch Verletzungen) und für deren Neubeginn. Ihnen bleibt die Rolle derjenigen, die sich anbietet (nicht anbiedert). Der neue Mann in Ihrem Leben ist für das Verhalten Ihres Sohnes nicht maßgeblich. Es kann aber durchaus sein, dass Ihr Sohn das nicht seinem Schirm hat. Wenn sich der Vater am Sohn ausgeheult hat, dann ist das zwar verständlich aber nicht richtig. Kinder sollten niemals, auch nicht partiell, als Partnerersatz missbraucht werden.
Was Sie machen können: Eine Familienberatungsstelle aufsuchen und um Vermittlung bitten, diesen Schritt aber vorher ankündigen.