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Präsent sein
Wenn eine Frau und ein Mann miteinander ins Bett gehen, dann sind sie oft mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit erst mal beim anderen. Was will er, was macht er, was macht sie, was ihm gefällt, was gefällt ihr, und wie zeigt sie ihm das? Wenn Sie sich mehr Intimität wünschen, dann sollten Sie all das beiseiteschieben und mit Ihrer ganzen Aufmerksamkeit bei sich bleiben. Im Mittelpunkt Ihres Interesses stehen jetzt Sie und alles, was in Ihnen vorgeht. Denn nur, wenn Sie spüren, was beim Sex mit Ihnen passiert, können Sie sich in Ihrem ganzen Wesen zeigen, und das ist die Voraussetzung für Intimität. Ihre wichtigste Frage lautet: Was empfinde ich in meinem Körper, jetzt, genau in diesem Moment? Wie fühlt es sich an, wenn er meine Brüste berührt? Empfinde ich Lust oder Desinteresse, Zärtlichkeit oder Scham? Wie fühlt sich seine Haut unter meinen Fingern an, regt sich Scheu in mir oder Gier?
Konzentrieren Sie sich auf Ihre Körperwahrnehmungen und bleiben Sie bei sich, obwohl da ja auch noch der andere ist. Und dazu jede Menge Gedanken, Assoziationen und Wünsche, die sich immer wieder zwischen Sie und Ihr unmittelbares Empfinden drängen. Wenn Sie merken, dass Ihre Gedanken gerade um den Orgasmus kreisen, den Sie beim letzten Mal nicht hatten, oder die Kinder, die wach werden könnten, machen Sie sich bewusst: Okay, gerade bin ich gedanklich woanders, jetzt versuche ich, mich in mir selbst zu verankern, mich wieder meinem unmittelbaren Empfinden hinzugeben. Wenn Sie umgekehrt spüren, dass der andere gerade nicht bei der Sache ist, lassen Sie sich davon nicht beirren. Solange Sie bei Ihrer Körperwahrnehmung bleiben, werden Sie in jedem Fall etwas erleben. Und die Chancen stehen gut, dass der andere innerlich zurückkommt, weil Sie mittendrin sind.












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am um
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Holger Schmidt
am 06.12.12 um 01:59
In der Psychologie ist der Mann dem Druck der Fantasie unterlegen. Beim Gedanken an der Partnerin ist der Gedanke nicht übertragbar an die Partnerin. Deshalb sollte Gelassenheit herrschen denn Frauen sind auch Menschen. Ertappen von Sexfantasien sind nicht auslessbar. Frauen wissen es sowieso.
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Petra Schönberger
am 10.06.12 um 23:44
Ich interessiere mich sehr für das Thema
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Astrid
am 13.08.10 um 16:05
Ich habe den Artikel "Willkommen in der Schamgegend" von Ulrike Thomassen in der Brigitte 17/10 mit Vergnügen gelesen!!!! Das könnte auch ich gewesen sein - gefangen zwischen Neugier und Lust auf Grenzüberschreitungen und einer erzkatholischen verklemmten sich selbst verleugnenden Erziehung!!!! Dieser Artikel hat meine Lust und Neugier auf das Seminar geweckt....vielen vielen Dank, Frau Thomassen!
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Farbecht
am 06.10.09 um 23:25
Gut gut gefällt mir viel besser als irgendwelche zweifelhaften technischen Tipps oder Tipps zur location..Sich wirklich nahe sein..das lässt erotik und sex aufregend und erregend sein
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Kristopher
am 23.08.09 um 22:20
Dieser Artikel hat mich beim lesen sofort berührt. Das ist mir bei einem "Sex Artikel" bisher noch nie passiert.
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ay
am 21.08.09 um 08:50
Naja.
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Singschwan
am 15.08.09 um 19:08
Nanu, nach all den Jahren ein Artikel über Tantra. Und noch kein nennenswerter Kommentar. Sonst sind die Leserinnen doch schnell bei der Sache. Ich fahre jetzt für eine Woche weg. Mal sehen, ob am 22. noch so eine gähnende Leere hier herrscht.
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man-fred
am 15.08.09 um 15:59
Ob der Sex gut ist,bestimmt der "körperliche Rhythmus"!
mehr (8)Ich bin Stringtheoretiker. Ich meine Masseur.
Huch
Ich arbeite und habe wenig Zeit.
Das Buch ist bestimmt lesenwert..
Sex macht keine Beziehung aus. Sex ist Biologie. Das ist nicht so interessant. Es geht vielmehr darum, die Bedürnisse zu kennen. Diesem Tenor des Artikels mag man zustimmen, oder auch nicht.
Eigentlich liefert er eine mechanistische Bedienungsanleitung im Falle die unmittelbare körperliche Anziehung weg ist, wo man sich auch sonst nicht so richtig was zu sagen hat, wo beide aber ihre "Beziehung" über die Runden retten wollen. Warum? Wohin? Wozu? Alles ungesagt.
Die Anleitung zu gutem Sex, für zu lernende Intimität, wo ist sie bloss? Die Überschrift ist noch das Inspirierendste am ganzen Artikel. Wie Brigitte diesen Teaser schafft, ihn in der Urlaubszeit zuwege bringt, ist geradezu sensationell kreativ. Denn, gelle, liebe Brigitte, in dieser "Saure-Gurken-Zeit", da fällt einer eigentlich nichts mehr ein, bei der Hitze. Zum Glück scheint die Redaktion ja hormonell doll drauf und und total monofixiert, da gelingt sowas auch ohne Denken. Sex ist immer zielführend genug, g
Wenn es da keine Übereinstimmung gibt,wird der Sex auf Dauer
auch nicht befriedigend sein.
Wie man das feststellt?
An hand der Geb. Daten(kein Horoskop) von Mann und Frau;-)