Neue Brüste: Sex nach der Brustvergrößerung

Meine Mutter hat mich zu einem befreundeten plastischen Chirurgen geschickt, den sie heimlich gebeten hatte, mir meinen Plan auszureden. Der Chirurg hat mich angeguckt: "In Ihrem Fall muss ich sagen: Da würde ich auch was machen lassen." Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus habe ich mich zu Hause vor den Spiegel gestellt und alle meine Klamotten anprobiert. Ich war total zufrieden. Meine Freunde fanden das Ganze viel aufregender als ich, ich habe immer gesagt: "Ich habe einfach nachgeholt, was der liebe Gott vergessen hat." Und ich habe es nie bereut, obwohl es dauerte, bis ich mich an meinen neuen Körper so gewöhnt hatte. Ein Jahr lang hatte ich kein Gefühl in den Brustwarzen, und erst nach einem guten halben Jahr bin ich morgens auf dem Bauch aufgewacht, ohne zu denken: "Auf was liege ich denn da rum?"

Ganz am Anfang waren die neuen Brüste noch geschwollen und steinhart, in dieser Zeit habe ich nicht einmal im Traum an Sex gedacht. Als ich das erste Mal nach der OP mit meinem Mann schlief, war ich froh, dass wir uns schon so lange kennen und ich meine Angst nicht zu verstecken brauchte. Obwohl ich mir die Brüste nur für mich habe machen lassen, fand ich es erregend zu sehen, wie er sich an ihnen freute. Denn natürlich findet er es jetzt großartig, dass ich einen Busen habe. Ich kam mir vor wie jemand, der einem anderen ein unverhofftes Geschenk gemacht hat.

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  • Artikel vom 25.01.2007
    Protokoll: Julia Karnick
    BRIGITTE Heft 4/2007
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