Im Bambiland ist alles rosa: die Wände, die Vorhänge, das Plüsch-Schwein im Regal. Und die Fingernägel, mit denen die junge Frau mit dem Pagenkopf sich zwischen den Beinen reibt. Sie sitzt dabei nackt auf dem Klo, die Schenkel gespreizt, auf dem Knie ein Tittenheft. Sie sieht mir direkt in die Augen. Ich mag die Bilderstrecke. Wie das meiste, was man auf www.bambiland.net für 9,95 Euro pro Monat zu sehen bekommt.
Bambi, so nennt sich die Frau mit dem Pagenkopf, lädt ständig neue Fotos von sich hoch. Die Geschichten, die sie damit erzählt, sind selten jugendfrei, oft bizarr, gelegentlich obszön, aber immer selbstironisch: Bambi putzt, einen Dildo schwingend, in Strapsen die Küche. Bambi lässt beim Nackt-Zähneputzen den Schaum lasziv aus dem Mund tropfen. Bambi fummelt mit Operationsbesteck an ihren gepiercten Schamlippen herum. Sehen wollen das zumindest so viele, dass sich die 25-Jährige damit - und mit gelegentlichen Jobs als Nacktmodell - ihr Politikstudium finanziert. Doch der eigentliche Grund, weshalb sie die Seite vor zwei Jahren als Ein-Frau-Projekt gestartet habe, sei ein anderer, sagt Bambi, die ihren richtigen Namen geheim halten will: "Ich kann dort meine Fantasien ausleben. Und das Drehbuch bestimme ich."
Frauen wie Bambi sind der Partytalk der Saison. Denn, wir erinnern uns, vor einem Jahr hat ein grell pinkfarbenes Buch mit Heftpflaster-Cover die Bestsellerlisten erobert - und sie bis heute nicht verlassen: "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche, ein Roman über die sexuellen Erkundungen einer 18-Jährigen, wurde derart stürmisch gefeiert, als hätte die Autorin damit die erste sexuelle Revolution des neuen Jahrtausends losgetreten und es höchstpersönlich zu verantworten, dass Frauen ab sofort "Ficken" sagen und Pornos gut finden dürfen, ohne sich deshalb gleich als Verräterinnen an der Frauenbewegung selbst zu diskreditieren.














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am um
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chris
am 29.06.09 um 12:34
Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe.
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jesuschristus
am 30.03.09 um 00:41
Nie hat Sex eine so große Rolle gespielt wie heute, nie zuvor haben sich die Menschen so sehr damit befasst. Aber so schön Sex sein kann - er kann auch eine ganze Menge Probleme verursachen! Es ist daher wichtig, durch Erziehung und Aufklärung solche Schwierigkeiten zu verhindern. Wie? Indem möglichst viel über Sex geschrieben, gelesen und geredet wird. Denn je mehr Menschen über Sex schreiben, lesen oder reden, desto weniger Zeit haben sie, sich mit Sex zu befassen. Und dann haben sie auch keine Probleme! Wo nahm der Sex seinen Anfang? Was sind seine Geheimnisse? Wie hat er sich entwickelt? Welche Auswirkungen hat er auf die Gesellschaft von heute? - Keine Ahnung! Jetzt wird sich der geneigte Leser natürlich Fragen, wozu wurde dieser Artikel verfasst? Ganz einfach: Damit ihr ihn lest - und somit wenigstens zehn Minuten lang keine Probleme habt!
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Kisskiss
am 27.03.09 um 16:39
Vielen Dank! Ich fände es ausgesprochen eklig, an einen Baggersee zu fahren und dort kopulierende Paare vorzufinden.
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kamal
am 27.03.09 um 03:47
Na sehr schön. Wenn man es braucht, daß andere beim Sex zuschauen müssen, um noch einen hoch zu kriegen, dann stimmt meiner Meinung nach was nicht.
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maximaler6
am 26.03.09 um 14:38
Es sollten doch alle Menschen froh sein, nicht mehr unter der Knute der Kirche zu stehen. Die vergangene Verklemmtheit sollte doch vorbei sein.. SEX findet nicht nur nachts und im total finsteren Schlafzimmer statt. Wie schön ist es zu sehen, wenn ein Paar sich in freier Natur seinen Gelüsten hingibt. Ich sehe und treibe es gerne wenn andere Menschen bei der eigenen Lust zusehen. Die grössten erotischen Kicks haben wir unbekleidet im Sommer an Baggerseen und im Winter wenn Andere sehen können wie sehr wir den SEX und die körperliche Liebe in all seinen Schattierungen miterleben dürfen und wollen. Lasst uns diese Freiheit in all seinen Facetten.
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Sandra
am 24.03.09 um 00:14
Mittlerweile scheint es eher so, dass man (frau) schief angesehen wird, wenn sie nicht voller Begeisterung Porno kreischt. Auch, wenn es zum "guten" Ton gehört, Alice Schwarzer als grosses Übel hinzustellen, ich bin froh, dass es wenigstens noch ein paar Frauen gibt, die kritisch sind. Pornos haben noch nie ein respektvolles Bild vermittelt und ja, es graust mir auch heute noch davor. Darf das sein oder muss ich mich nun als verklemmtes Alice behandeln lassen?
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Aliso
am 23.03.09 um 13:06
Ich finde es sehr problematisch, an dieser Stelle so offensiv Werbung für das Internetportal „youporn“ zu machen. Für mich ist und bleibt es ein Phänomen, dass dieses Portal so frei zugänglich ist und damit auch Minderjährigen uneingeschränkt zur Verfügung steht. Mit einer Mischung aus Neugier und Abscheu habe ich mich selbst dort gelegentlich umgesehen. Einmal hat das Antivirusprogramm in einem der Filme ein Virus entdeckt, zudem war anschließend eine auffällige Häufung von Spam-Mails mit einschlägigen Inhalten und Angeboten nach dem ersten Besuch festzustellen. Offensichtlich sind dort nicht selten irgendwelche Scripts eingebaut, die z.B. Nutzerdaten und insbesondere E-Mail-Adressen ausspionieren. Dieser Risiken sollte man sich bewußt sein, vor "sexuell übertragbaren Krankheiten" ist man auch auf diesem Weg nicht sicher.
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mariamu
am 22.03.09 um 11:27
Bad stuff über worse stuff. Kein Ruhmesblatt über wüsten Schweinkram derart zu berichten, so ganz ohne Dezenz. So genau wollten es die LeserInnen nicht wissen.
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kamal
am 20.03.09 um 23:52
Ist es notwendig für diverse Seiten auch noch einen Link reinzustellen? Muß dafür echt "Werbung" gemacht werden?
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safari
am 19.03.09 um 11:42
Kritik an die Redaktion:
mehr (10)(Keilschrifttext aus Ur um 2000 v. Chr.)
Das ist ein geschmackloses und aufdringliches Verhalten und hat mit freizügigem Sex nichts zu tun. Solche Leute sollten ihre Bedürfnisse in Swingerclubs ausleben und nicht die Öffentlichkeit damit belästigen.
So ein himmelschreiender Blödsinn, sich damit noch dicke zu tun.
Treibt es, wo ihr woll, Maximaler6, aber bitte nicht vor meinen Augen!
Kirche hin und her, was hat das damit zu tun? Nur weil die Welt freier geworden ist, muß es nicht ins andere Extrem fallen. Das ist ebenso krankhaft (meine Meinung), wie die totale Verklemmtheit.
Wie auch immer, viel Spaß dann weiterhin beim Gruppensex (?? hab ich doch richtig verstanden?) - solange ich nicht zuschauen muß...
Seit wir öffentlich "sexeln" ist auch unser gesamtes Liebesleben viel schöner und spannender geworden. Es ist doch noch eine der wenigen Freiheiten die wir Menschen haben. Wie erfüllt ist es zu sehen, wie es andere Liebende miteinander treiben. Wir jedenfalls lieben diesen stimmulierenden Anblick, wenn sich Andere NACKT zeigen.
Schade, dass so unkritisch berichtet wird. Sieht eher wie Werbung für Pornoseiten aus.
Das dort gebotene ist zu 99,9 % mainstream-Pornographie in überwiegend schlechter Qualität.
Besonders aufgefallen sind mir eine Serie von Beitr
...was ist das bitte für ein Foto zum Thema Sex und Porno!?! Das paßt eher zur Essstörung. Nee, wirklich.....