Sex-Praktiken
Sadomasochismus: "Wir nehmen uns, was wir brauchen"
- In diesem Artikel:
Von Bottoms bis Tops: Kleines Sadomaso-Glossar
Wenn sich Menschen aus der SM-Szene unterhalten, verstehen Außenstehende oft nur Bahnhof. Hier sind einige häufige Begriffe aus der Sadomaso-Sprache.
24/7: In dieser speziellen Form einer SM-Beziehung beschränken die Partner ihre Machtverhältnisse nicht auf den Sex. Das heißt, auch im Alltag dominiert eine Person die andere (24/7 steht für "24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche").
Absturz: Ein erotisches Spiel, das nicht so verläuft, wie geplant und für mindestens einen der Beteiligten unangenehm wird.
BDSM: Sammelbegriff für sadomasochistische Spielarten. Die Abkürzung steht für Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism.
Bondage: Fesselspiele, zum Beispiel mit Ketten, Seilen oder Handschellen.
Bottom: Die Person, die beim Sex oder auch in einer Beziehung die passive, devote Rolle einnimmt.
Femdom: SM-Konstellation, in der die Frau die dominante Rolle spielt (von female domination). Umgekehrt spricht man von Maledom.
Petplay: Ein sexuelles Rollenspiel, bei dem einer der Partner (meistens der devote Part) die Rolle eines Tieres übernimmt.
Safeword: Ein abgesprochenes Codewort, mit dem ein Partner ein Spiel sofort beenden kann, falls etwas falsch läuft.
Spanking: Schläge auf das Gesäß, mit der Hand oder Gegenständen.
Switch: SMer, die bei Sex-Spielen nicht auf eine Rolle festgelegt sind und je nach Stimmung oder Partner den devoten oder den dominanten Part übernehmen.
Top: Die Person, die beim Sex oder in einer Beziehung die aktive, dominante Rolle einnimmt. Das passende Verb dazu ist toppen.
Vanillas: Menschen, die Sex ohne SM-Praktiken haben.













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am um
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BRIGITTE.de-Team
am 26.08.11 um 10:24
Hallo Peter!
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Peter
am 26.08.11 um 09:45
Hi,
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Scribbler
am 19.12.09 um 10:39
Soziologie und S/M... noch ne Pommes dazu?
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I-dille
am 01.12.09 um 12:46
Wie praktisch, wenn man seine Neurose politisch verbrämen kann :-)
mehr (4)Eine kurzer Hinweis:
1. Meinung zum Erotik-Artikel schreiben: Hervorragend, gerne.
2. E-Mail-Adresse hinzufügen: Nein, dafür gibt es Dating-Portale.
Wir haben daher Ihren Hinweis, Ihnen zu schreiben (und Ihre Adresse) entfernt.
Gruß
das BRIGITTE.de-Team
Also ich kann vieles nachvollziehen. Ich organisiere eintägige Fantasien für Männer wie Frauen, aber das dominante Frauen die Frauenbewegung weiterbringen, weil sie den Spieß umdrehen, siche nicht. Und ich halte es auch nicht für eine Störung, eher ist das unterdrücken der Neigung die Störung. Einnmal den Sklaven raus lassen, einmal mit 5 Männern schlafen... das tut der Seele gut. Besser als 10 Stunden auf der Couch!
Schön und gut, dass die Dame sich gefunden hat, aber ihre "Heilsprognose" und die Tatsache, dass ganze als political correct zu klassifizieren, ist doch ziemlich weit her geholt. Da ich selber in der Szene aktiv bin, kann ich ruhigen Gewissens behaupten, dass die Autorin mit ihrer Einstellung ziemlich einsam dasteht. Aber nun gut: Jedem wie er mag.
Allerdings glaube ich nicht, dass es der Sache der Frauen dient, wenn manche es genießen, ihrerseits Männer zu Opfern zu machen, auch wenn sie das angeblich im Namen einer guten Sache tun. Wenn dieser Charakterzug schon als Kind vorhanden war, ist er Teil der Persönlichkeit und nicht auf den Sex beschränkt. Ich kriege eine Gänsehaut, wenn ich mir vorstelle, wie viele solcher Leute sich im Sozialbereich herum treiben und dort ihre Persönlichkeitsstörungen ausleben.