Forschung

Sex: Acht Fakten zum Orgasmus

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7. Gemeinsame Aufheizphase

Dank Wärmebildkameras konnten kanadische Sexualforscher 2006 die sexuellen Hitzewallungen von Mann und Frau genauer unter die Lupe nehmen. Den Testpersonen wurden jeweils "Best of Mr. Bean", ein Reisevideo und ein Erotikfilm gezeigt. Bereits nach 30 Sekunden Erotikfilm stieg die Temperatur im Genitalbereich und erreichte ihren Höchststand bei etwa 12 Minuten - 33.9 Grad.

Interessant war die Beobachtung, dass Männer und Frauen nahezu die gleiche Zeit benötigten, um die maximale genitale Erregungstemperatur zu erreichen. Damit wäre das gängige Vorurteil aus dem Weg geräumt, dass Frauen etwas länger brauchen, um in sexuelle Stimmung zu kommen.

Buchtipp

Autor Marco Rauland hat in seinem Buch "Orgasmen stärken die Abwehr" Fakten zu Sex und Orgasmus zusammengefasst. Rauland hat als Chemiker gearbeitet und ist heute Consultant in der Pharma-Forschung. Daneben schreibt er als freier Wissenschaftsjournalist. Sein Buch ist erschienen beim Rowohlt Taschenbuch Verlag.

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  • Foto: Getty Images
Letzte Kommentare
  • neu2010
    am 18.02.10 um 14:40
    Ach so ja: Warum sterben die kleinen Australier?
    Das wurde von Australian National University (ANU) in Canberra untersucht: Die kleinen Beuteltier-Männchen sterben nach jeder Menge Orgasmen durch jede Menge Krankheiten, weil deren Immunsystem nicht mehr funktioniert...
  • neu2010
    am 18.02.10 um 14:15
    WEITERE RECHERCHEN
    1. Eine Untersuchung an männlichen Goldhamstern zeigt, dass Orgasmus die Aktivität von "Killerzellen" unterdrückt (Kress DW, Ostrowski NL, McRae BL, Arora PK. 1989),
    2. Eine weitere an Goldhamstern zeigt, dass Orgasmus die Antikörper-Antwort unterdrückt. (Ostrowski NL, Kress DW, Arora PK, Hagan AA. 1989)
    3. Die Männchen der australischen Beuteltierart Antechinus paaren sich so heftig und häufig (also viele Orgasmen), dass sie nach der Paarungszeit sterben.

    Vielleicht stimmt es, dass das Immunsystem bei Orgasmen reagiert (was nicht mit dem Sympathicus zusammenpasst) - das muss aber nicht heißen, dass das gut für die Gesundheit ist. Überreaktionen des Immunsystems sind gefährlich und gesundheitsSCHÄDLICH. manchmal tödlich (siehe spanische Grippe). Also was das Immunsystem aktiviert, muss noch lange nicht gut für uns sein.
    Und wer bitte fühlt sich nach ein paar Orgasmen topfit und voller Energie?? Eher k.o. und schlapp, oder?!

  • neu2010
    am 16.02.10 um 16:05
    DAS GEGENTEIL IST DER FALL
    Es ist merkwürdig, dass Herr Raufeld hier eine offensichtliche Unwahrheit verbreitet: Während des Orgasmus wird das Abwehrsystem vom symphatischen Nervensystem blockiert. Außerdem sind Adrenalin und Noradrenalin keine "Power"-Hormone, sondern Stress-Hormone und schwächen das Immunsystem. Ob sich die Anzahl der Killerzellen während des Orgasmus verdoppelt, weiß ich nicht, werde es aber nachforschen. Davon habe ich jedenfalls noch nie gehört und es passt auch nicht damit zusammen, dass der Symphaticus die Abwehr im Orgasmus-Modus deaktiviert.

    Welchen Zweck verfolgt Herr Raufeld, wenn er dann auch noch den Buchtitel entsprechend wählt, und so eine wissenschaftlich nicht fundierte Unwahrheit zum Slogan macht ???

    Werde das nochmal sehr genau nachrecherchieren. Fest steht jedenfalls, dass Sex/Pornosüchtige mit ihrer hohen Orgasmusfrequenz auch eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten aufweisen. Die müssten doch dann die Gesündesten von allen sein..

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