Frauenpornos

Pornos für Frauen: Sie macht's!

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In diesem Artikel:

BRIGITTE.de: "Feeling it not faking it" ist also nicht nur Titel Ihres dritten Films, sondern auch ein Credo. Macht das Ihnen das Filmen nicht schwer?

Petra Joy: Ja, es ist allein schon total schwer, die Darsteller zu finden.

BRIGITTE.de: Und wie finden Sie die?

Petra Joy: Durch Mundpropaganda. Meine Flugblätter liegen in Frauen-Sexshops aus, es gibt einen Casting-Fragebogen auf meiner Homepage. Menschen, die normale Jobs und Leben haben und gleichzeitig sexuell befreit genug sind, sich so vor der Kamera zu zeigen, gibt es nur sehr vereinzelt.

BRIGITTE.de: Sie setzen also mehr auf Authentizität als auf Ästhetik?

Petra Joy: Ich caste nicht nach Schwanzlänge, ich sehe die Darsteller nicht nackt vor dem Dreh. Es ist mir wichtiger, was sie im Herzen und im Kopf haben. Ich könnte mir einen Pornostar mit einem perfekt muskulösen Körper mieten, aber der will dann rammeln wie so ein Idiot!

BRIGITTE.de: Glauben Sie, dass Frauen genau wie Männer auch mal Hardcore-Sex haben wollen?

Petra Joy: Natürlich! Ich habe nichts gegen Penetration, ich zeige auch männliche Ejakulation - allerdings nicht über das Gesicht der Frau, weil ich weiß, dass das viele Frauen als demütigend empfinden. Das Wichtigste ist zu zeigen, dass die Frauen kommen. Und ich zeige gerne Vorspiele, Frauen wollen sehen, wie die Erregungskurve verläuft. Man sieht die Gesichter und die Reaktionen - und auch den männlichen Körper.

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  • Interview: Inga Leister
    Fotos: Petra Joy
Letzte Kommentare
  • Manni
    am 25.10.11 um 11:16
    Saschas Kommentar kann ich echt nachvollziehen. Als altes Ehepaar sind können wir auch schon mal ein wenig "Nachhilfe" gebrauchen. Ich kenne leider keine einzige Videothek, dessen Personal auch nur halbwegs über die angebotenen Filme Bescheid weiss.

    Das "Gerammel" der herkömmlichlich Pornos finde ich furchtbar und frauenverachtend, Wenn ich so mit meiner Frau umgehen würde, wäre sie schon lange weg. Es gibt ein paar ganz wenige Lesbienfilme wo die Parnerinnen sehr feinfühlig und lieb miteinander umgehen, aber viele Heterostreifen sind oft mehr ab- als antörnend. Meine wenigen Ansprüche an einen gelungenen Film sind: Eine Handlung, liebvoller Umgang miteinander, gute Kameraeinstellung ( keine Handkamera, die dauernd wackelt ) Wenn möglich, auch echter Orgasmus zum mitgeniessen, keine Schreiorgie, das ist völlig unglaubwürdig. Wenn der Film wirklich gut ist, wie im vorgenannten Sinne, dann werden wir ihn auch kaum zuende sehen, dehalb ist der Schluss nicht so relevant.
    Lin

  • AlexaD
    am 18.10.11 um 18:23
    Die Petra Joy ist doch die gleiche Sexfilmerin wie die männlichen Produzenten - geil auf Sex und geil auf GELD. Jetzt braucht sie eine Begründung dafür und nennt sich KÜNSTLERIN.
    Und die FRAUEN sind gerührt. Quote bei den Sexfilmern!

    Wer wird denn die vielen Rammelfilme als Vergleich heranziehen, die will auch kein Mann sehen.

  • Bienchen und ICH
    am 03.06.11 um 14:13
    Ein richtig, heißes und sogleich schönes Thema. Ich und meine Partnerin hatte die Suche nach einem Frauenfreundlichen Porno schon längst aufgegeben, zumindestens mal ich, meine Frau nicht LOL
    Selbst bei uns in der Videothek um die Ecke, konnte mir der liebe Herr M... nicht weiterhelfen, was ich ja schon traurig finde, man sollte doch als Inhaber einer Videothek wissen was es so gibt oder nicht ? Aufjedenfall, hat mir ein Arbeitskollege eine DVD von der Petra Joy empfohlen und zwar ist das dieser http://www.dvduncuts.com/product_info.php?info=p6490_Dirty-Diaries---Petra-Joy.html selbstverständlich habe ich mir die DVD gekauft und bin positiv überrascht, das einzigste was mich stört sind die Preise... Naja das schöne und gute hat halt seinen Preis.
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