Filmszenen
Zur Sache, Schätzchen: Unsere liebsten Sexszenen im Film

In "I am love" (ab 28. Oktober im Kino) verliebt sich Tilda Swinton in einen jüngeren Mann ­- und bringt mit lebenshungrigem Sex die Kinoleinwand zum Glühen. Lust auf mehr cineastische Scharfmacher? Unsere ganz persönliche Lieblingsliste der aufregendsten Sexszenen der Filmgeschichte.

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"I am love": Kochende Lust

"I am love" (Kinostart: 28. Oktober) ist schon vor dem ersten Vollzug ein einziges, mit magischer Erotik aufgeladenes, ekstatisches Fieber, bei dem man als Zuschauer in den gleichen überwältigenden Strudel gerät wie Emma (Tilda Swinton), die sich in einen 25 Jahre jüngeren Koch verliebt. Die erste richtige Sexszene wirkt deswegen fast unerträglich verzögert: Sorgfältig zieht der Koch ihr die Flip Flops aus, den Gürtel, die Hose, die Kette und den Ehering, während sie still und unbeholfen dasteht, brennend vor Sehnsucht und gleichzeitig verschüchtert von der Ungeheuerlichkeit der Dinge. Sie sinken zu Boden und lieben sich, während sie ihm das Rezept für ihr Lieblingsgericht verrät, die letzten Zutaten verschwimmen im Rausch. Anschließend schneidet er ihr die Haare, mit einem einzigen beherzten Schnitt. Am wunderbarsten ist übrigens der Anblick von Swintons linker Brust, die seltsam eingefallen ist: Dieser angenehm müde und unperfekte Busen einer 50-Jährigen stimmt einen mit seiner unaufgeregten Schönheit gleichzeitig wehmütig und froh - und raubt einem endgültig die Luft.
Andrea Benda

Mehr über Tilda Swinton erfahren Sie auf Cinema.de

  • Fotos: Cinetext
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