Leselust: Die besten Sexszenen aus der Literatur

Nicht erst seit Charlotte Roche wissen wir: Sexy Bücher sind auch was für Frauen. Hier geht es zur Sache - mal hart, mal kuschlig-weich...

Philip Roth: "Das sterbende Tier"

Worum geht es?
Um einen Universitätsprofessor, der seine Studentinnen vernascht: David Kepesh Verhängnis ist Consuela Castillo, die vierundzwanzigjährige, sittsame und überwältigend schöne Tochter kubanischer Emigranten. Als er sich mit ihr einlässt, wird der Prof in einen Strudel aus sexueller Eifersucht und Verlustängsten gezogen.

Die Szene:
"Doch weil sie wusste, wie verführerisch ihre Brüste waren, stieg sie auf mich, als ich sie darum bat. Und sie tat etwas, was für ein erstes Mal ziemlich unanständig war, und zwar – zu meiner abermaligen Überraschung – aus eigenem Antrieb: Sie ließ ihre Brüste um meinen Schwanz spielen. Sie beugte sich vor und nahm meinen Schwanz zwischen ihre Brüste, damit ich gut sehen konnte, wie er dort eingebettet war, während sie sie mit beiden Händen zusammendrückte.

Sie wusste, wie sehr dieser Anblick mich erregte: die Haut meines Schwanzes auf der Haut ihrer Brüste. Ich weiß noch, dass ich sagte: "Weißt du eigentlich, dass du die schönsten Brüste hast, die ich je gesehen habe?" Und wie die tüchtige, gewissenhafte Privatsekretärin, die ein Diktat aufnimmt, oder vielleicht wie die wohlerzogene kubanische Tochter antwortete sie: "Ja, das weiß ich. Ich sehe ja, wie du auf meine Brüste reagierst."
(Philip Roth: "Das sterbende Tier", Rowohlt, 160 S., 7,95 Euro)

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