Erstes Date: Gesprächsthemen gesucht?
Achten Sie darauf, wie er etwas sagt
Ein wirksames Mittel, einander anzugleichen: einen Gesprächsbeitrag des anderen zusammenfassend zu wiederholen, ihn auf diese Weise zu spiegeln. Fassen Sie das Gesagte nicht mit Ihren eigenen Worten zusammen, sondern mit seinen! Ihr Gegenüber wählt seine Worte aus bestimmten Gründen, er misst ihnen eine Bedeutung zu, die über den eigentlichen Inhalt hinausgeht. Sie sind für ihn mit Konnotationen, also mit bestimmten Emotionen und Eindrücken assoziiert.
„Haken Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen.“
Hören Sie ihm dazu genau zu. Versuchen Sie, ihn genau
zu verstehen. Haken Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen. Versuchen
Sie nicht nur zu verstehen, was seine Worte explizit bedeuten,
sondern auch ihre impliziten Botschaften: Achten Sie darauf,
was er mit seinen Äußerungen über sich selbst preisgibt. Welche
Gefühle sind für ihn mit seinen Worten verbunden, welche Einstellungen?
Achten Sie auf Schlüsselwörter, die er dazu verwendet. Mit
diesen Schlüsselwörtern gibt Ihr Dating-Partner seine Werte wieder.
Greifen Sie die für ihn wichtigen Schlüsselworte auf. Sie erkennen
Schlüsselwörter daran, dass er sie mit besonderen Gesten oder
einer besonderen Betonung hervorhebt und in Abständen wiederholt.
Mit folgenden Formulierungen können Sie Ihre Wiederholungen
des von ihm Gesagten einleiten:
• "Hab ich das richtig verstanden, für dich war es also so ..."
• "Kann man das folgendermaßen zusammenfassen? ..."
• "Du sagst also ... Du glaubst also ..."
Setzen Sie dieses Mittel wohldosiert und niemals mechanisch ein. Es ist etwa angemessen, wenn Ihr Gesprächspartner sich schwertut, seine Gefühle zu formulieren, wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie ihn richtig verstanden haben, oder wenn Sie glauben, dass seine Aussage für ihn gerade eine besondere Bedeutung hatte und eine wichtige Selbstkundgabe war.
Über den Autor
Oliver Stöwing ist Sprachwissenschaftler mit Zusatzausbildung Psychologie, Kommunikationspsychologie und NLP und arbeitet als Textchef für den Online-Auftritt von BILD in Berlin. In seinem neuen Buch "Wann kommt denn endlich der blöde Prinz auf seinem dämlichen Gaul!" gibt er Single-Frauen 100 Tipps, wie sie ihren Traummann finden. Unterhaltsam, praktisch - und frei von jeglicher Augenwischerei. (Knaur Verlag, 7,95 Euro, 288 S.)














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am um
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HansMüller
am 05.06.11 um 16:47
Moment! Hier wurde nicht wissenschaftlich gearbeitet!
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Joshuatree
am 22.12.09 um 23:47
Das Buch finde ich...eine bodenlose Unverschämtheit! Sorry, Brigitte, aber mit einem Autor, der für Bild online arbeitet, solltet ihr keine Werbung machen.
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Latona
am 13.12.09 um 21:35
Frauen beherrschen die Regeln der gelungenen Gesprächsführung eher als Männer.
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Original_Sin
am 09.12.09 um 07:46
Naja...
mehr (4)Man muss unterscheiden zwischen aktivem und umschreibendem Zuhören! In diesem Beitrag wurden atives und umschreibendes Zuhören nicht separiert.
Aktives Zuhören beschreibt demnach das darauf Achten, WIE mein Kommunikationspartner etwas sagt.
Wenn mein Gegenüber also sagt: "Ich werde ihn nie wieder um einen Gefallen bitten, denn ich habe es schließlich nicht nötig, immer wieder wie eine Bettler anzukommen." wäre es am einfühlsamsten, mit etwas wie "Wenn du ihn um einen Gefallen bittest, dann ärgerst du dich, dass du das tun musst?"
Umschreibendes Zuhören hingegen ist die einfachste und sicherste Methode, um Missverständnisse breits am Anfang zu vermeiden, da das soeben Gehörte mit eigenen Worten wiedergegeben wird. Eigene Meinungen, Ratschläge, Bewertungen etc. pp werden hierbei aber zurückgehalten.
"Dir ist wichtig, dass..."
"Verstehe ich dich richtig, dass..."
Ich habe das Buch dummerweise bestellt und war nur entsetzt über diese Peinlichkeit von Buch.
Man soll sich was schönes vorstellen und dann laut "Swift" rufen (oder so ähnlich) und das ist eine NLP Technik...und dann geht es womöglich in Erfüllung.
Am besten nimmt man einen Frosch und wirft ihn gegen die Wans...das hat schon mehr bewirkt glaube ich.
Der Mann verkauft die Frauen für dumm und gibt Ratschläge, die einfach nur hahnebüchen sind.
Ich bin enttäuscht von dem Buch und von den Rezensenten der Brigitte, deren Niveau scheinbar auch sehr gesunken ist.
Aber was soll man nach "Feuchtgebieten" auch erwarten?
Die egomanischen Zutexter, die stundenlang nur über ihre Hobbies, ihren ach so wichtigen Job oder ihren Superduper-Rechner schwafeln, ohne die gegenübersitzende Frau überhaupt als Person wahrzunehmen, finden sich weitaus häufiger unter den Männern.
Daß man seinem Gesprächspartner zuhören sollte, ist jetzt natürlich eine bahnbrechende neue Erkenntnis. Und Äußerungen des Gegenübers wiederholen und zusammenfassen? *grusel*