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Unsere 10 schlimmsten Dates
Nicht jede Verabredung endet in der Traumbeziehung. Davon können auch BRIGITTE-Redakteurinnen ein Liedchen zwitschern: Hier kommen unsere zehn schlimmsten Dates.
Nachher ist alles lustig - das dachten wir auch, als wir uns in der Redaktion über unsere schlimmsten Dates unterhalten haben. Damit sich aber keine Ex-Verabredung wiedererkennt, haben wir einfach alle Namen der Redakteurinnen geändert. Die Fotos sind ebenfalls nur beispielhaft.
Evelyn und ihr Katzen-Mann
Als ich mein erstes Online-Date tatsächlich getroffen habe, habe ich ihn gar nicht erkannt. Mit seinem Foto aus dem Internet hatte er zumindest keine Ähnlichkeit. Aus Höflichkeit ging ich trotzdem mit ihm ins Café. Das war ein Fehler. Sofort als wir uns setzten, fing er an mich "Kätzchen" zu nennen und wollte mir Milch von meinem Katzenschnütchen schlabbern und mich zum Schnurren bringen. Ich stürzte mein Getränk runter und war weg. Später schrieb er mir noch tagelang Mails mit Katzenmetaphern. Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass wir kein Kätzchen-Paar geworden sind.
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Dörthe und ihr Pilot
Es ist schon erstaunlich, wie einige Männer auf ihr Gegenüber eingehen. Mein Date hat mich an einem sonnigen Sonntagnachmittag mit dem Auto abgeholt, um mit mir zu einem Aussichtspunkt am Flughafen zu fahren. Dort erklärte er mir eineinhalb Stunden, wie Flugzeuge funktionieren. Nicht, dass mich das interessiert hätte. Danach ging's weiter ins Autohaus. Als ich endlich ansetzen konnte, um etwas von mir zu erzählen, unterbrach er mich und fragte, ob Sex in der Dating-Phase auch so wichtig für mich sei. Also dafür nur ein Winkie, Winkie und Good-bye, lieber Möchte-Gern-Pilot.
Mira und ihr Romantiker
Ich hatte mich auf einen romantischen Abend im Restaurant gefreut. Vielleicht hätte ich stutzig werden sollen, als mein Date sagte, er hätte noch einen Gutschein, der bald auslaufen würde. Nun gut. Im Restaurant angekommen, hatte er allerdings vergessen, einen Tisch zu reservieren und der Laden war total ausgebucht. Alternativ schlug er vor, in einer schicken Bar etwas Trinken zu gehen. Als dort die Rechnung über 30 Euro für die vier Gläser Wein kam, wollte ich nicht wie ein Schnorrer wirken und schob ihm 20 Euro rüber. Die hat er liebend gern angenommen. Also, eine Einladung zum Essen hätte ich mir doch anders vorgestellt.
Melanie und ihr Kumpel-Typ
Es war Valentinstag und mein "Wunsch-Freund in spe" meldete sich bei mir, um mich zum Essen einzuladen. In eines seiner Lieblings-Restaurants stand ein tolles Valentinstags-Menü auf der Karte. An meinem Ende der Telefonleitung war die Freude übergroß. Wohl zu groß für ihn, denn zwei Stunden vor dem Essen rief er mich an und fragte, ob er seine Kumpels mitbringen dürfe. Die Kumpels sind am Ende zu Hause geblieben, die Romantik aber auch.
Birgit und ihr Klo-Männchen
Nach einem Spaziergang lud mich mein Date spontan zu sich ein. Es war total nett, ich amüsierte mich ganz gut. Während ich mich beim Plaudern an Tee und Schoko-Eier hielt, machte er sich über eine halbe Pizza her, die er noch vom Vorabend auf dem Tisch stehen hatte. Keine fünf Minuten nachdem die letzte Scheibe verdrückt war, entschuldigte er sich etwas hektisch und verschwand im angrenzenden Badezimmer. Kaum war die Tür zugeschlagen, hörte ich das Klappen des Klodeckels gefolgt von Geräuschen, die ich nicht hören wollte. Und von denen ich wusste: Er will auch nicht, dass ich sie höre. Nach einer gefühlten Ewigkeit verstummten die Geräusche. Bald würde er rauskommen, was sollte ich machen? In der Sekunde bevor sich die Badezimmertür öffnete, kippte ich auf der Couch zur Seite. Und stellte mich schlafend. So habe ich mir zumindest ein peinliches Gespräch erspart.
Tanja und ihr Buchhalter
Es war mein zweites Date mit einem wirklich süßen Typen. Nach unserem ersten Treffen hatte er mir eine Mail geschrieben, dass er mich gern geküsst hätte; heute Abend würde es sicher passieren. Wir waren fürs Kino verabredet, und da ich als erstes dort war, kaufte ich die Karten. Nach dem Film gingen wir noch eine Kleinigkeit essen. Ich fühlte mich wahnsinnig wohl mit ihm - bis die Rechnung kam. Er zahlte und fragte mich danach sofort, was die Kinokarten gekostet hätten. Dann rechnete er stirnrunzelnd und sagte schließlich: "Okay, ich bekomme noch 3,60 Euro von dir."
Judith und ihr Abzocker
Ich hatte mich auf einen romantischen Abend gefreut. Es sollte endlich weitergehen. Und er schien auch mehr zu wollen – hätte er sonst gefragt, ob er zu mir kommen darf? Ich hatte mir extra neue Unterwäsche gekauft. Ich war vorbereitet.
Als er vor der Tür stand, streckte er mir stolz eine Baumwolltasche entgegen. Der Inhalt überraschte mich - ein Monopoly-Spielbrett? "Ich dachte, wir machen es uns damit in deiner Küche gemütlich." Originelle Idee. Aus einer Runde wurde ein vier Stunden-Match. Währenddessen würdigte er mich kaum eines Blickes, sondern raffte gierig Scheine und Straßen zusammen. Als er endlich die Schlossallee und die Parkstrasse erobert hatte, lachte er hämisch, packte das Spielbrett wieder zusammen – und verschwand sofort. Ich dachte nach diesem Abend nur noch: Zurück auf Los. Und zwar OHNE 4.000 Euro einzuziehen.
Ilona und ihr Status-Mann
Das Date mit dem Unbekannten aus dem Internet war eher mäßig gewesen. Ja, wir hatten irgendwann angefangen rumzuknutschen. Aber eigentlich auch nur, weil uns die Themen ausgegangen waren, über die wir hätten reden können. Und: Der Typ war ein sagenhaft schlechter Küsser! Unter einem Vorwand verabschiedete ich mich ziemlich bald und ging nach Hause. Umso mehr staunte ich, als ich mich am nächsten Morgen wieder bei der Dating-Seite einloggte, über die wir uns kennen gelernt hatten: "Mr. Wet Kiss" hatte über Nacht seinen Beziehungsstatus geändert - von "Single" auf "in Partnerschaft mit Freundin".
Sybille und ihr Vogel-Freund
Als mir gegen zwei Uhr nachts die Tasche geklaut wurde, hielt ich dies für den Tiefpunkt des Dates. Gut, dass mein Begleiter die Ruhe bewahrte. Über sein Handy meldeten wir meine Kreditkarten und das Handy als gestohlen, und er bot mir sofort an, bei ihm zu übernachten. So musste ich meine Ersatzschlüssel-Nachbarin nicht rausklingeln. Ich nahm das Angebot an, und wählte als Schlafstatt ganz sittsam das Sofa im Wohnzimmer. Als mein Gastgeber mich morgens weckte, sah er ziemlich blass aus. Das schob ich im ersten Moment auf mangelnden Schlaf. Bis er fragte: "Hat Karlchen nachts komische Geräusche gemacht?". Karlchen war der Wellensittich seiner Großmutter, den er während Omas Urlaub in Pflege hatte. Mit ihm hatte ich das Zimmer geteilt. Jetzt lag der Vogel regungslos im Käfig. Da war klar - über diesem Date liegt ein böses Omen.
Kerstin und ihr Distanz-Date
Offen miteinander zu reden, muss nicht immer ein Pluspunkt sein. Mein Gegenüber hatte wohl meine Toleranz überschätzt, als er sagte, dass er nicht wieder mit einer Frau zusammenziehen möchte. Den Fakt an sich musste ich schon verarbeiten - schließlich kann ich mir eine gemeinsame Wohnung mit einem Freund gut vorstellen. Seine Erklärung, warum er das nicht will, gab mir allerdings den Rest: "Was hat man schon davon, wenn man mit einer Frau eine Wohnung teilt? Zwei Mal die Woche mehr Sex, sonst bringt das doch nichts."
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am um
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BRIGITTE.de-Team
am 01.08.12 um 16:19
Liebe Sandra,
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sandra
am 01.08.12 um 15:53
Total absurd Stories. Absurd deswegen, weil man sich fragt, für wie dumm wir hier verkauft werden soll!n?
mehr (12)ja, das Leben ist manchmal absurd. Aber diese Dates haben wir uns nicht ausgedacht, das haben BRIGITTE-Redakteurinnen wirklich erlebt.
Viele Grüße,
Ihr BRIGITTE.de-Team