Foto: PR Clutch von Boss Black
In ihren Handtaschen schleppen manche Frauen den halben Haushalt herum. Das ist tagsüber völlig in Ordnung, aber zum eleganten Abendkleid sieht eine voluminöse Handtasche nicht besonders schick aus. Die Modeschöpfer erfanden deshalb die Clutch. Eine kleine und flache Unterarmtasche, in die beim besten Willen nicht mehr passt als Lippenstift und Puderdose. Diese Tasche soll kein tragbares, strapazierfähiges Behältnis sein, sondern ein Accessoire zum Abendkleid. Deshalb spielt es auch keine Rolle, dass sie im Grunde unpraktisch ist, denn die Clutch (englisch für greifen, umklammern) hat weder Riemen noch Henkel. Die Frauen tragen sie entweder in der Hand oder klemmen sie sich unter den Arm. Die Clutch erfreute sich in den 20er und 30er Jahren großer Beliebtheit. Ihr Comeback erlebte sie nach dem Krieg, als sie Christian Dior zu seinem New Look zeigte. Heute entwerfen Modehäuser wie Prada und Gucci wieder luxuriöse Modelle. Denn eines ist die Clutch in jedem Fall: Ein elegantes Schmuckstück aus den kostbarsten Materialien. Aus teuersten Ledersorten, wie Kroko, mit Nerz verziert, über und über mit Perlen bestickt oder vergoldet mit Brillianten, die Clutch ist die Tasche für den großen Auftritt.
Steckbrief:
Form: Die Clutch ist klein und vor allem flach, damit sie sich leicht unter den Arm klemmen lässt. In den 30er Jahren war eine längere Variante beliebt, die auch tagsüber getragen werden konnte. Heute ist sie eine reine Abendtasche und damit entsprechend kleiner.
Farbe: Wichtig ist, dass die Tasche farblich mit dem Abendkleid übereinstimmt. Schwarzes Leder oder Metall in Gold oder Silber passen zu allen Roben.
Funktion: Opernball, Oscar-Verleihung oder Galadinner, die Clutch ist die richtige Tasche für festliche Anlässe.










