Foto: PR Wayfarer von Ray-Ban
Cool aussehen und die Augen schützen: Die Sonnenbrille erfüllt zwei Funktionen. Und den coolsten Durchblick hat man mit einer Ray-Ban. Das fanden unter anderem auch Marilyn Monroe, Audrey Hepburn und die Detektive von Miami Vice und machten das Modell Wayfarer zur Mode-Ikone. Die Firma Ray-Ban (auf Deutsch: Strahlenbanner) entwickelte zunächst die berühmte Pilotenbrille "Aviator". 1952 kam die Wayfarer auf den Markt. Das trapezförmige Design war revolutionär, denn bis dahin wurden Brillengestelle aus Metall gefertigt. Die Wayfarer aber war aus schwarzem Plastik. Eigentlich war das Modell ebenfalls für Piloten entworfen worden, aber bald schützten auch Frauen ihre Augen mit dieser Brille. Dass grelles Sonnenlicht den Augen schadet, war schon im Altertum bekannt. Kaiser Nero soll deshalb Gladiatorenkämpfe im römischen Kolosseum durch einen Smaragd beobachtet haben. Naturvölker wie die Inuit banden sich Leder oder Knochen mit schmalen Sehschlitzen vor die Augen. Über Jahrhunderte war die Sonnenbrille ein reiner Gebrauchsgegenstand. Erst die Wayfarer wurde zum Modeartikel, den man, um extra cool auszusehen, auch nachts trägt, wie die Blues Brothers oder die Men in Black. Die Wayfarer ist die meistverkaufte Sonnenbrille der Welt. Für Vintage-Brillen aus den 50ern werden hohe Preise geboten. Ray-Ban stellt deshalb heute, nach leichten Veränderungen in den vergangenen Jahrzehnten, auch wieder das Original-Modell her.
Steckbrief:
Form: Das Gestell der Ray-Ban Wayfarer ist aus Plastik, an den Gelenken sitzen schmale silberne Applikationen. Erkennungsmerkmal der Brille ist ihre Trapezform.
Farbe: Klassisch ist die Wayfarer in Schwarz. Es gibt sie inzwischen aber auch in anderen Farben, rosa, camouflage oder zweifarbig, beispielsweise weiß und rot.
Funktion: Die Wayfarer ist der Klassiker unter den Sonnenbrillen. Sie kann deshalb zu jedem Outfit getragen werden, egal ob Badeanzug, Jeans oder Cocktailkleid.










