Foto: PR Safari-Jacke von Fay Collection
Ob Jane mit Tarzan in den Dschungel aufbricht oder die Großstadt unsicher macht, eines braucht sie in jedem Fall: Eine Safari-Jacke. Robust, aus kühlendem Leinen oder Baumwolle und in Tarnfarben, diese Jacke verleiht ihrer Trägerin einen Hauch von Abenteuer und Gefahr. Den Sex gab Yves Saint Laurent dazu, als er 1968 als Weiterentwicklung seiner Afrika-Kollektion vom vorigen Jahr eine skandalträchtig körperbetonte und lässig geschnürte Safari-Jacke präsentierte. Der Aufschrei war groß, und aus der biederen Spezialkleidung vom Tropenausstatter wurde ein Mode-Kult. Die Safari-Jacke ist seitdem ein Klassiker. Ihre Popularität verdankt sie auch, wie könnte es anders sein, Hollywood. Schon Marlene Dietrich, Ava Gardner und Grace Kelly streiften in Safarijacken durch die Savanne. Als Meryl Streep und Robert Redford sich 1985 in "Jenseits von Afrika" vor prächtiger kenianischer Kulisse verliebten, feierte die Safari-Jacke ein großes Comeback. Denn sie verbindet Afrika-Romantik mit Fernweh und Exotik. Praktisch ist sie obendrein. Denn ihre Trägerin kann in den vielen aufgesetzten Taschen alles unterbringen, was sie zur Großwildjagd benötigt: Messer oder Lippenstift, je nachdem, nach welcher Beute sie gerade Ausschau hält.
Steckbrief:
Form: Die klassische Safari-Jacke war weit geschnitten, aus Baumwolle oder Leinen, um in der afrikanischen Hitze etwas zu kühlen. Männer trugen sie zu Shorts, Frauen zu langen, weiten Röcken. Heute wird die Jacke figurbetonter genäht. Geblieben sind die aufgesetzten Taschen, in denen man die Jagdtrophäen sicher nach Hause bringt.
Farbe: Wer auf die Jagd geht, muss sich tarnen. Deshalb ist die Safari-Jacke khakifarben.
Funktion: Robust und praktisch, die Safari-Jacke ist ideal für jede Outdoor-Aktivität, ob in der Serengeti oder in der norddeutschen Tiefebene.










