Luxusmarken: Bulgari
Die Schmuckstücke griechischer Goldschmiede waren in der Antike besonders begehrt, wegen der Eleganz ihres Designs und der Feinheit der Ausführung. Diese Tradition haben Luxusmarken wie Bulgari wiederbelebt. 1884 eröffnete Sotirio Bulgari, ein aus Griechenland eingewanderter Silberschmied, in Rom sein erstes Geschäft. Seine Arbeiten begeisterten schon bald die anspruchsvollen Römer. Die Schmuckmanufaktur der Familie expandierte schnell und wurde zu einem der führenden Juweliere der Welt. Heute gehört Bulgari auch zu den bekanntesten Luxusmarken weltweit. Dabei griffen die Goldschmiede von Bulgari bei ihren Entwürfen immer wieder, entsprechend der Tradition des Firmengründers, auf antike Motive zurück. Inzwischen hat das Unternehmen, dessen Aktienmehrheit nach wie vor bei der Familie Bulgari liegt, seine Produktpalette um diverse Luxusartikel erweitert. Neben Schmuck stellt Bulgari auch hochwertige Uhren, Brillen, Parfüms und Pflegeprodukte, sowie Lederwaren und Accessoires aus Seide her - eben alles, was ins Repertoire teurer Luxusmarken gehört. Das Unternehmen besitzt neben weltweit 164 eigenen Läden auch luxuriöse Hotels. Bulgari feierte sein 125-jähriges Bestehen 2009 mit einer großen Auktion: Am 8. Dezember wurden bei Christie’s in New York elf Schmuckstücke und sieben Uhren des römischen Juweliers versteigert. Darunter ein Kollier mit 169 Saphiren sowie 951 Diamanten, ein Ring mit einem seltenen violetten Sternsaphir-Cabochon von rund 60 Karat und drei mit Emaille und Edelsteinen verzierte Armreifen in Schlangenform. Den Auktionserlös von rund einer Million Euro sowie im Laufe des Jahres gesammelte 5 Millionen Euro spendete Bulgari für die internationale Kinderrechtsorganisation "Save the Children", die davon Kindern in Krisengebieten eine Schulbildung ermöglicht.













